Start-up-Idee: Saucen wie von Mama gemacht

Emils hat sich als Deutschlands erste „Null-Zusatzstoff-Marke“ im Bio-Segment etabliert. Der Erfolg des Freiburger Start-ups, benannt nach dem Sohn eines der Gründer, hat entscheidend mit dem Geschmack von Müttern zu tun. Jens Wages kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn er die Geschichte erzählt, die ihn und Michael Wiese zu Gründern machte: „Als wir bei einem Grillfest herausfanden, dass die leckere Salatsauce der Mutter einer Freundin eines Studienfreundes eigentlich von ihm war und sie das Rezept an die Hausfrauen im Ort weitergegeben hatte, kam für uns die Erkenntnis: Wenn Mütter dich kopieren, muss es gut sein.“ Für Wages war klar: „Unser Produkt hatte ohne unser Wissen einen Markttest bestanden, den wir nie in Auftrag gegeben hatten.“ Der Werber und der Unternehmensberater kündigten 2009 ihre Jobs, obwohl ihre Idee „Puristen Convenience“ – konsequent ohne Zusatzstoffe – von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Ein führender Professor für Lebensmittelhygiene hatte nämlich versichert, es könne auf keinen Fall klappen. „Ich glaube, eigentlich nur deshalb haben Michael Wiese und ich es darauf ankommen lassen“, erinnert sich Jens Wages, „quasi aus Trotz.“ Dass sie anfangs auch Gegenwind aus der Biobranche selbst bekamen, war für die beiden Jungunternehmer noch mehr Ansporn, ihre Geschäftsidee weiter zu verfolgen. […]

Der Beitrag Start-up-Idee: Saucen wie von Mama gemacht erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

Start-up-Idee: IT-Sicherheitslücke Mensch

Bei David Kelm sind es Menschen, denen er Gutes tun will. Genauer gesagt, Mitarbeiter in Unternehmen. Er ist Gründer von IT-Seal. Für seine Bachelor-Arbeit erhielt er 2015 den „Best-Student-Award“ des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Gemeinsam mit zwei seiner Kommilitonen an der TU Darmstadt wagte er den Sprung ins kalte Wasser. „Wir hatten das Glück zum Start mit dem EXIST-Gründerstipendium gefördert zu werden“, erinnert sich Kelm, „dies erlaubte uns, die ersten Schritte ohne große Sorgen und Risiko zu gehen.“ Mitgründer Alex Wyllie bringt seine organisatorischen Stärken ein, der dritte im Bunde, Yannic Ambach, steht hinter der technischen Entwicklung. IT-Seal: Schwachstelle Mensch wird zur Stärke des Unternehmens Ideengeber David Kelm kennt das Geheimnis hinter dem Erfolg: „Eine Gründung erfordert viel Einsatz und Begeisterung, ansonsten kann man es auch gleich lassen. Es gibt nicht den ,Overnight-Success‘, man muss lernen, für sich die richtige Balance zwischen Vollgas an der Arbeit und Zeit für sich und seine Liebsten zu finden.“ Das bereits mehrfach ausgezeichnete Start-up setzt genau da an, wo die Firewalls in Firmen versagen: bei der Schwachstelle Mensch. Gut getarnte Werbemails oder die perfekt gefälschte E-Mail vom Chef persönlich: 19 Prozent der digitalen Angriffe in Deutschland in den letzten beiden Jahren […]

Der Beitrag Start-up-Idee: IT-Sicherheitslücke Mensch erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

Start-up-Idee: Insekten-Power für Hund und Katz

Hermetia Illucens, die Schwarze Soldatenfliege. Sie ist wichtigster Bestandteil jenes Tierfutters, das ein junges Berliner Start-up in diesem Jahr neu auf den Markt gebracht hat. Seit März 2018 findet es über unterschiedliche Vertriebskanäle seinen Weg in immer mehr Haushalte mit Hunden in Deutschland und Europa. „Es enthält mehr Protein, Eisen, Kalzium als Fleisch, genau so viele Anteile Vitamin B12 und Mineralstoffe“, erklärt Véronique Glorieux, „Insektenprotein ist eines der nachhaltigsten tierischen Proteine, die es zurzeit gibt – und es schmeckt.“ Insektenprotein als nachhaltiges Hundefutter Véronique Glorieux und Gema Aparicio – die Gründerinnen des Start-ups Eat Small. Fotorecht: NürnbergMesse / Jan Scheutzow Véronique Glorieux und Gema Aparicio sind die Gründerinnen des Start-ups Eat Small. Kennengelernt haben sich die kanadische Tierärztin und die spanische Grafikdesignerin in einer Kung-Fu-Schule in Berlin Schöneberg. Gemeinsam ist ihnen die Liebe zu Tieren und das Anliegen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Die Idee für ihr Produkt kam ihnen nach der Lektüre eines Artikels in einer kanadischen Zeitung über essbare Insekten, die hochnutritiv und nachhaltig für die Umwelt sind. Das war Anfang 2017. Von da an ging alles sehr schnell: Verhandlungen mit einer Premium-Hermetia-Illucens-Zucht. Gespräche mit Herstellern von Zutaten. Weiterbildung und kaufmännische Ausbildung im Frühjahr. Firmengründung im Juli. Entwicklung […]

Der Beitrag Start-up-Idee: Insekten-Power für Hund und Katz erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

„Nürnberg hat einen besonderen Reiz“

Ausgerechnet die Finanzkrise war Initialzündung für die Weiterentwicklung des Familienunternehmens Jessberger. Als im Herbst 2008 in den Medien täglich von der drohenden Krise zu lesen war, trat Geschäftsführer Tobias Jessberger mit einer Bitte an seinen Vater: Er wolle in Zukunft auf zehn Messen im Jahr statt wie bisher auf drei bis vier ausstellen. Die mutige Entscheidung zahlte sich aus: „Im Jahr 2010 sind wir weltweit um 40 Prozent gewachsen“, so Tobias Jessberger, „da wir entgegen dem allgemeinen Trend werbe- und messetechnisch sehr aktiv waren.“ Das im bayerischen Ottobrunn ansässige Unternehmen produziert Pumpen. Das Portfolio fängt an bei der kleinen Handdosierpumpe und geht über die Fasspumpen für Chemikalien, Öle und brennbare Medien bis hin zu den großen Exzenterschneckenpumpen für Tomatenmark oder Fruchtsaftkonzentrate. „Wenn man langfristig im Markt erfolgreich sein möchte, muss man sich eine Nische suchen“, weiß Jessberger. Erfolgreicher Mix aus Website, SEO und Messe Tobias Jessberger setzte in der Krise auf Messen. Sein Mut zahlte sich aus. Foto: Privat In den vergangenen zehn Jahren hat die Firma ihren weltweiten Umsatz verdreifacht und beschäftigt mehr als 30 Mitarbeiter. Auch komplette Abfüllanlagen stellt Jessberger heute her. Damit kann von 200 Liter-Fässern oder kubischen Großpackmitteln (IBC-Containern) in kleine Kanister oder Flaschen abgefüllt werden. […]

Der Beitrag „Nürnberg hat einen besonderen Reiz“ erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

Nürnberger Cricket-Cracks

Sie kommen aus Indien, Pakistan, Afghanistan, Sri Lanka und England, wohnen und arbeiten in der Metropolregion Nürnberg. Aber das Wochenende gehört dem Sport, ihrem Sport: Cricket. Außer es spielt gerade der 1. FC Nürnberg um den Aufstieg in die Bundesliga – wie in der vergangenen Saison. „Da war ich ein paar Mal im Stadion“, erzählt Naveed Ulhaq. Der 36-jährige Kapitän des Nürnberg Cricket Club kam 2005 aus Indien nach Deutschland, machte an der Technischen Universität München den Master, ehe es ihn 2007 nach Nürnberg zog und er als Ingenieur bei Intel Mobile Communications anheuerte. In der Aufstiegssaison wurde er zum Fan des 1. FCN, hat mitgelitten und mitgejubelt: „Das Saisonfinale war spannend. Und als wir den Aufstieg geschafft hatten, war die Stimmung in der Stadt gigantisch.“ „Fast wie eine Religion“ Bei der Gründung des ersten Cricket-Clubs in Nürnberg wurde Naveed Ulhaq vom ATV 1873 Frankonia Nürnberg unterstützt. Foto: NCC Ähnlich emotional wie hierzulande beim Fußball geht es in Indien bei Spielen des Nationalsports Cricket zu. Bei der Vorrundenpartie der Cricket-Weltmeisterschaft 2015 zwischen Indien und Pakistan gab es mit rund einer Milliarde Fernsehzuschauern in etwa so viele, wie beim Finale der Fußball-WM 2014 zwischen Deutschland und Argentinien. „In Indien wird Cricket […]

Der Beitrag Nürnberger Cricket-Cracks erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..