Brasilien: Wie man die besten Geschäfte machen und nebenbei das Leben genießen kann

Brasilien ist nicht nur ein traumhaftes Reiseland, sondern auch wirtschaftlich wieder im Aufschwung. 2018 war das riesige Land zwischen Copacabana und Amazonas die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt – vor großen Wirtschaftsnationen wie Kanada oder Südkorea. Die Fußball-WM 2014 mit dem deutschen Titelgewinn und die Olympischen Spiele 2016 in Rio haben Brasilien zusätzlich in den Blickpunkt der Welt gebracht. Wir erklären Ihnen, wie Sie in Brasilien erfolgreich Geschäfte machen können. Um Verträge an Land zu ziehen oder bei der nächste Messeteilnahme in Erinnerung zu bleiben, braucht es ein Gespür für die brasilianische Lebensweise. Dazu gehört auch, dass man das Leben genießt.

Die richtige Begrüßung

Mimik und Gestik spielen in der brasilianischen Kommunikation eine extrem wichtige Rolle. Frauen begrüßen sich meist mit einem leichten Wangenkuss, Männer mit einem festen Händedruck. Dieser wird oft begleitet von einem freundschaftlichen Schulterklopfer. Mit einem nicht zu festen Handschlag und direktem Augenkontakt sind Sie jedoch beim ersten Zusammentreffen auf der richtigen Seite. Üblicherweise spricht man sich mit dem Vornamen an. Der Körperabstand ist auch beim ersten Zusammentreffen geringer als in Europa. Als Europäer sollte man im Gesprächsverlauf also nicht zu distanziert auftreten, denn das wird als unhöflich empfunden.

Dresscode und Pünktlichkeit

Brasilien ist das Mutterland des Körperkults. Perfekt aussehen gehört hier zum guten Stil, deshalb sind Brasilianer(Innen) auch ausgesprochen modebewusst. Vor allem in den großen Business-Metropolen wie São Paulo oder Rio de Janeiro tragen die Männer häufig Anzug und Krawatte, die Frauen oft ein schickes Kleid oder Kostüm. Diesem Dresscode sollte man sich in der Geschäftswelt anpassen, um nicht „underdressed“ zu sein. Nicht ganz so genau wird es in Brasilien mit dem Thema Pünktlichkeit genommen. In der durchgetakteten, großen Geschäftswelt wird schon meist darauf geachtet. Aber je mehr man aufs Land oder in den eher privaten Bereich kommt, umso lässiger geht man in Brasilien mit dem Thema Pünktlichkeit um. Hier ist Toleranz gefragt, wenn man erfolgreich sein will!

Smalltalk und Indirekte Kommunikation

Geschäftsgespräche beginnen in Brasilien meist mit einem Gespräch über andere Themen. Wer direkt zum Geschäftlichen kommt, gilt als unhöflich. Als lockerer Gesprächseinstieg eignen sich Themen wie Fußball (aber nicht unbedingt gleich den 7:1-Sieg der Deutschen bei der WM 2014 gegen Brasilien ansprechen!) oder die in Brasilien ungemein populären Telenovela-Seifenopern im TV.

Im Geschäfts-Gespräch selbst sind Brasilianer sehr zögerlich, wenn es darum geht, Kritik zu äußern. Statt Fehler direkt anzusprechen, erwähnen sie eher das Positive und kommunizieren Absagen gerne durch die Blume. Ein „Das könnte eng werden.“ oder „Hört sich gut an. Mal sehen, ob es klappt.“, wird einem „Nein“ vorgezogen. Das ist in den Augen der Brasilianer eine höfliche und gleichzeitig diplomatische Absage, die das Gefühl der Ablehnung mildert. Deshalb sollten auch Gäste in geschäftlichen Verhandlungen nicht zu direkt kommunizieren.

Beziehungspflege ist das A und O

Ganz wichtig also: Um erfolgreich Geschäfte machen zu können, muss man sich ein Stück an die überaus offenen und herzlichen Brasilianer anpassen. Die Lebensfreude, der Enthusiasmus und die Leichtigkeit, mit der Menschen mit Alltagssituationen umgehen, sind eines der größten Merkmale des Landes. Anders als bei uns ist das Leben eher beziehungs- als funktionsorientiert. Man nimmt sich ausgiebig Zeit, sein Gegenüber kennenzulernen. In Verhandlungen sollte man daher vor allem in die Beziehungspflege investieren. Networking und Smalltalk scheint für uns Europäer eine Möglichkeit zu sein, den ersten Fuß in die Tür zu setzen, wenn es um Geschäftsbeziehungen geht. In Brasilien ist es die Tür. Brasilianer bevorzugen es, mit Personen Geschäfte zu machen, die sie bereits kennen und als sympathisch empfinden. Dahinter steckt ein grundlegendes Prinzip: Der Geschäftspartner ist wichtiger als das Geschäft selbst. Eine sympathische Grundhaltung und Offenheit gehören zu den wichtigsten Spielregeln im Umgang mit Brasilianern. Gemeinsame Geschäftsessen in einem der Restaurant mit guter brasilianischer Küche – oft mit Partner oder Partnerin – gehören zum guten Ton. Genauso wie der Cafézinho, ein starker Kaffee, zum Abschluss.

„Jeitinho“: Improvisationsfähigkeit ist gefragt

Umrahmt werden diese typischen Verhaltensweisen von einem brasilianischen Phänomen namens „Jeitinho“. Es bezeichnet die unglaubliche Improvisationsfähigkeit, mit der Brasilianer mit Hindernissen und Vorschriften im Alltag umgehen und in unerwarteten Situationen eine Lösung finden. Das schnelle und gewitzte Reagieren auf unvorhersehbare Lebenslagen hat sich als Überlebenskunst entpuppt. Im Geschäftsleben kann sich diese Art der Herangehensweise als positiv herausstellen, nämlich dann, wenn kreative und spontane Entscheidungen getroffen werden müssen. Nicht-Brasilianer sollten sich daher darauf einstellen, dass Vorschriften flexibler gehandhabt werden. Wenn man selbst kreative Lösungen und Improvisationsvermögen zeigt, ist man auf der Gewinnerseite. Der „Jeitinho“ ist ein wichtiges Element für ein besseres Verständnis der dortigen Kultur, denn er hat viel mit dem brasilianischen Lebensgefühl zu tun. Ein Lebensgefühl, das fasziniert, auch wenn man es nicht immer ganz greifen kann.

Achtung! Alkohol und Sicherheit

Bei aller Lockerheit in Brasilien: Es gibt auch Dinge, bei denen man sich in Brasilien in Acht nehmen sollte. Das Nationalgetränk Caipirinha schmeckt speziell an der Copacabana von Rio ausgesprochen gut – aber man unterschätzt wegen des Fruchtgeschmacks leicht den Alkoholanteil des Zuckerrohrschnapses. Also immer nur in Maßen genießen, denn alkoholisiertes Verhalten gilt auch im brasilianischen Geschäftsleben als Fehltritt. 

Eines der wichtigsten Themen in Brasilien ist die Sicherheit. Über ein Fünftel der Brasilianer hat kaum das Nötigste zum Überleben, Überfalle auf Touristen gehören speziell in den großen Städten zur Normalität. Die Kriminalitätsrate in Rio oder São Paulo gehört zu den höchsten der Welt. Nicht betreten sollte man als Tourist oder Geschäftsreisender die Elendsviertel der großen Städte (Favelas). Ratsam ist es, sich bei Geschäftspartnern oder Einheimischen zu erkundigen, welche Gebiete sicher sind. Wertgegenstände sollten am besten im Hotelsafe bleiben. Mit auffälligen Uhren, Schmuck, Geldbörsen oder Handys sollte man nicht auf die Straße gehen. Nach Sonnenuntergang ist es ratsam, sich nur in Begleitung von Einheimischen draußen bewegen. Am sichersten ist es, Taxis oder die überaus populären Fahrzeuge von Uber zu nutzen, die man leicht über eine App buchen kann.

Brasilien touristisch

Wenn man einmal den weiten Business-Trip nach Brasilien gemacht hat, sollte man unbedingt etwas Zeit für die touristische Entdeckung des wunderschönen Landes einplanen. Rio de Janeiro gehört mit seiner einzigartigen Naturkulisse rund um Zuckerhut, Corcovado (Christusstatue) oder Copacabana zweifellos zu den schönsten Städten der Welt. Traumhafte Strände gibt es aber auch in anderen Teilen Brasiliens – ob nun in der Nähe der wunderschönen Stadt Salvador de Bahia, rund um Florianopolis oder auf der Trauminsel Fernando de Noronha. Wer auf ungezügelte Wildnis steht, sollte den Amazonas-Regenwald und das Pantanal-Feuchtgebiet mit seiner großen Vielfalt an Tieren und Pflanzen besuchen. Mit den spektakulären Wasserfällen von Iguazu als zusätzliches Highlight. Brasilien ist in jedem Fall eine (Geschäfts)Reise wert!

 

 

Gemeinsam mit starken Partnern und verlässlichen Netzwerken etabliert die NürnbergMesse relevante Messen in Wachstumsmärkten und erleichtert so vielen Unternehmen den Markteintritt und die Geschäftsanbahnung.

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Von der Messe zum Festival

Der Fahrradmarkt in Brasilien wächst und wächst. Das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung steigt. Zusätzlich fördert aber auch die Optimierung des Radnetzes in Metropolen wie São Paulo den Fortschritt der Radbranche. Genauso dynamisch entwickelt sich die Brasil Cycle Fair, die jährlich stattfindende Messe rund um das Thema „Fahrrad“. Ab der kommdenen Ausgabe vom 24. – 26. August 2018 läuft sie nicht nur unter einem neuen Namen, sondern stellt sich auch breiter auf.

Foto: NürnbergMesse

Die Brasil Cycle Fair fand im September 2017 bereits erfolgreich statt. Nach der  Zusammenarbeit zwischen dem Verband und bisherigen Eigentümer Aliança Bike und der NürnbergMesse Brasil entschied man sich für die Akquisition der Messe. Das neue Messeformat startet mit einigen Veränderungen:

  1. Zum einen ändert sich das Veranstaltungsdatum: Nach eingehender Analyse des internationalen Eventkalenders findet das Festival Bike Brasil 2018 vom 24. bis 26. August und damit einen Monat früher als bisher in São Paulo statt.
  2. Die Namensänderung zum „Festival Bike Brasil“ symbolisiert ebenfalls einen Neuanfang: Ein neues Konzept gibt dem Event Rückenwind: „Wir werden etwas präsentieren, das der Markt noch nicht gesehen hat“, unterstreicht João Picolo, Managing Director der NürnbergMesse Brasil. Es ist das erste Event der NürnbergMesse Brasil, das für B2B- wie B2C-Kunden gleichermaßen ausgelegt ist. Zwei unterschiedliche Schwerpunkte finden auf dem Veranstaltungsareal des Messegeländes São Paulo Expo räumlich voneinander getrennt statt. Für Fachbesucher öffnet die „Bike Brasil Expo“ ihre Tore. Die „Bike Brasil Show“ bedient Konsumenten. Die Veranstaltung etabliert damit einen ausgewogenen Mix aus Businessatmosphäre inklusive fachlichem Austausch für Geschäftskontakte im B2B-Bereich sowie Unterhaltung und Erlebnis im B2C-Part. So kommen alle Teilnehmer gleichermaßen auf ihre Kosten.
  3. Der neue Veranstalter, die NürnbergMesse Brasil, arbeitet mit viel Herzblut an einer Umsetzung, die die Nutzergruppen gezielt anspricht. Aus den Gesprächen mit Ladenbesitzern, Ausrüstern und Herstellern zogen Picolo und sein Team wichtige Erkenntnisse: „Uns wurde bewusst, dass insbesondere die Fahrradhersteller noch stärker mit ihren Endkunden in Kontakt treten möchten“, so Picolo. 
  4. Zusätzliche Attraktionen stehen bereit: Eine davon ist der Bereich für Testfahrten, in dem die Besucher u.a. die Möglichkeit haben, Downhill-Bikes auszuprobieren. Außerdem wird es für Frauen ein spezielles Programm in einem separaten Bereich geben, der eigens für sie zugeschnitten ist. Angebote, die sich bereits auf der Brasil Cycle Fair 2017 bewährt haben, erfahren einen Feinschliff. So werden die beiden Testbahnen für Urban- und BMX-Räder vergrößert, damit noch mehr  Neuerungen präsentiert und getestet werden können.

Das Gelände des  São Paulo Expo Center verwandelt sich ab morgen zu einer Veranstaltungsmeile für Fahrradprofis, Einkäufer, Fahrradhersteller oder einfach Rad-Liebhaber. Fest steht schon jetzt: In Summe entwickelt sich hier eine Veranstaltung, die alles vereint – Information, Austausch und Erlebnis.

 

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Leichtathletik in Nürnberg

Ob Feste, Märkte oder Kirchweihen, kulturelle Events, Musikfestivals oder auch Filmnächte – das Angebot an Veranstaltungen ist in Nürnberg riesig und der Terminkalender voll.  So auch an diesem Wochenende. Vom 20. – 22. Juli finden die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg satt. Und das unter besonderem Vorzeichen. Denn dabei können sich die Top-Athleten für die vom 6. – 12. August in Berlin stattfindenden Heim-Europameisterschaften qualifizieren. Die DM-Finals in Nürnberg bieten also die letzte Chance in Berlin dabei zu sein.

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften

Foto: DLV

Ob 100-Meter-Lauf, Stabhochsprung oder Kugelstoßen: Die unterschiedlichen Disziplinen kommen in den nächsten drei Tagen gleichermaßen zum Zuge. Ausgetragen werden die Wettkämpfe im Max-Morlock-Stadion. Das Kugelstoßen der Männer und Frauen wird zur Einstimmung auf die Titelkämpfe aus dem Stadion ausgelagert und bei freien Eintritt mitten in der Nürnberger Innenstadt – auf dem Hauptmarkt – veranstaltet. Mit dabei sind die deutschen Top-Stoßer und aktuellen Europameister David Storl (SC DHfK Leipzig) und Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge). Fast 1.400 Teilnehmer sind im Max-Morlock-Stadion in Aktion. Bis jetzt sind 80 Athleten für die Heim-EM in Berlin nominiert worden. „Wir rechnen für die EM mit einem sehr großen deutschen Team von mehr als 120 Athleten“, so der Leitende Direktor Sport Idriss Gonschinska im Vorfeld der Titelkämpfe.

Echt. Stark. Fair.

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften

Foto: DLV

Unter dem Schlagwort #TrueAthletes präsentiert der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) einzigartige Geschichten der Leichtathletik. Eine Hindernisläuferin, die im WM-Finale zu Sturz gebracht wird, sich wieder aufrappelt, herankämpft, das Rennen zu Ende bringt und später kein Wort des Vorwurfs über ihre Lippen bringt. Der Olympiasieger und der Weltmeister im Speerwurf – Kontrahenten im Wettbewerb, abseits davon respektvolle Partner. Ein ehemaliger Zehnkämpfer, der weit über seine sportlichen Erfolge hinaus mit seiner offenen Art und mit Fair Play die Herzen der Fans erobert hat. Ein Dreispringer, der in den Senioren-Klassen die Gesetze des Alters außer Kraft setzt. Es gibt Geschichten, die schreibt nur die Leichtathletik.

„Mit der Kampagne ‚TrueAthletes‘ rücken wir die Leichtathletik in einen ganz besonderen Fokus. Echt. Stark. Fair – mit diesem Claim wollen wir so viele Menschen wie möglich für die Sportart Leichtathletik begeistern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Athletinnen und Athleten“, sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing bei der im Vorfeld stattfindenden Pressekonferenz bei der NürnbergMesse, die dieses Jahr erneut offizieller Partner der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften ist. Unter anderem auf dem Podium: Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch). Der Hindernisläufer aus Franken hat seinen Platz in Berlin bereits gesichert. Genauso wie Kugelstoßer Niko Kappel (VfL Sindelfingen). Der Paralympics-Sieger freut sich auf das Kugelstoß-Event auf dem Hauptmarkt und begrüßt die erstmalige Teilnahme von Para-Athleten bei den Titelkämpfen: „Das Kugelstoß-Event auf dem Hauptmarkt wird ein besonderer Wettbewerb. Es ist mein letzter Wettkampf vor der Para-EM, von daher hoffe ich auf ein gutes Ergebnis.“

Bei allem Ehrgeiz stehen alle Athleten dennoch für dieselben Werte: Schneller, höher, weiter. Alles geben. Grenzen überwinden. Mit vollem Einsatz und spektakulären Leistungen. Aber immer Fair Play. 

 

 

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Ein Turnier mit Strahlkraft

Für Tennisbegeisterte ist es ein Highlight des Jahres: Der NÜRNBERGER Versicherungscup lockt aktuell zahlreiche Fans nach Nürnberg. Das mit 250.000 USD dotierte Turnier findet bereits zum sechsten Mal in der Frankenmetropole statt und ist eines der wichtigsten Ereignisse im Sportkalender der Stadt.

Jungspielerinnen erhalten Wildcards

Sie sind Teil des des Porsche Talent Teams: Katharina Gerlach & Lena Rüffer bekamen eine Wildcard

In der Qualifikation sind einige der hoffnungsvollsten jungen Spielerinnen aus Deutschland mit Wildcards am Start: Katharina Gerlach, Lena Rüffer, Jule Niemayer  und Anna Gabric. “Damit sind alle aus dem Porsche Talent Team dabei, außer Antonia Lottner, die in Paris die Qualifikation spielt”, so Turnierbotschafterin Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis im DTB. “Und Katharina Hobgarski hat eine Wildcard für das Hauptfeld erhalten. Das ist für alle eine wichtige und tolle Gelegenheit, auf WTA-Ebene Erfahrung zu sammeln. Zum zweiten Mal in Folge ist Judy Murray beim NÜRNBEGER Versicherungscup dabei. Die Mutter der britischen Topstars Andy und Jamie Murray weiß, worauf es auf dem Spielfeld ankommt. Als langjährige Verbandstrainerin und zuletzt Fed-Cup-Chefin von Großbritannien legte die Schottin den Grundstein für die positive Entwicklung des britischen Frauentennis. Am Pfingstsonntag gab sie auf der Anlage des 1. FC Nürnberg einen Workshop für Trainerinnen und Jugendbetreuerinnen und am Pfingstmontag fanden unter ihrer Leitung zwei Tenniscamps für sechs- bis zehnjährige Mädchen statt.

 

Katharina Gerlach und Lena Rüffer zu Besuch bei der NürnbergMesse

Meet & Greet zwischen den beiden Spielerinnen Katharina Gerlach & Lena Rüffer und Mitarbeitern der NürnbergMesse; Foto. NürnbergMesse/Gillert

Über ein Treffen der besonderen Art durften sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NürnbergMesse freuen. Verlost wurde ein „Meet&Greet“ mit den beiden Spielerinnen Katharina Gerlach und Lena Rüffer. Sieben tennisbegeisterte Kolleginnen und Kollegen hatten die Möglichkeit, die beiden Spielerinnen aus dem Porsche Talent Team näher kennenzulernen. Neben aktuellen Geschichten vom NÜRNBERGER Versicherungscup, gab es Einblicke in den Alltag der jungen Tennisspielerinnen. Gemeinsam mit den Bundestrainern Jasmin Wöhr & Dirk Dier sowie Turnierdirektorin Sandra Reichel wurden sie von CEO Dr. Roland Fleck begrüßt. Die NürnbergMesse unterstützt den NÜRNBERGER Versicherungscup auch dieses Jahr wieder als Partner und freut sich daher über den internationalen Erfolg des Turniers.

 

Internationales Turnier mit hohem Stellenwert für die Metropolregion Nürnberg

Startschuss für den 6. NÜRNBERGER Versicherungscup mit OB Dr. Ulrich Maly; Foto: NürnbergMesse/Christine Hartung

Wie bedeutend der internationale Erfolg des Versicherungscups für die Region ist, weiß auch Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly. Bei der im Vorfeld stattfindenden Pressekonferenz betonte er den Stellenwert des Turniers für die Stadt Nürnberg.“Das öffentliche Bild einer Stadt wird auch durch hochkarätige Sportveranstaltungen wie das WTA-Tennisturnier um den NÜRNBERGER Versicherungscup geprägt, die mit dazu beitragen, Nürnberg als sportliche und dynamische Metropole darzustellen. Die Außenwirkung hat gerade bei Events, die internationale Betrachtung haben, einen außergewöhnlichen Stellenwert. Insofern profitiert auch die Stadt von der Werbewirksamkeit von Sportveranstaltungen,” so Maly. Auch wenn der NÜRNBERGER Versicherungscup im Zeichen der Burg steht: Das Turnier wird international in ganz Europa, in den Vereinigten Staaten, Indien, Taiwan, Singapur und weiteren asiatischen Ländern übertragen.

 

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Namaste India!

Das Taj Mahal Palace und das Gateway of India sind die beiden Symbole der Mega-Metropole Mumbai

Tropische Wärme, fantastische Farben und fremdartige Gerüche liegen in der Luft. Wir befinden uns auf der Dachterrasse des Taj Mahal Palace in Mumbai. Das 115 Jahre alte Hotel gehört zu den bedeutendsten Gebäuden in Indien und beherbergte in der Vergangenheit viele international bekannte Persönlichkeiten – von John Lennon über Barack Obama bis hin zu Prince Charles. Am 20. April 2018 war es Ort der Begegnung zwischen den Kulturen – denn: Die NürnbergMesse India feierte hier ihr 5-jähriges Jubiläum und stellte damit nicht nur ihre Erfolgsgeschichte in den Mittelpunkt, sondern auch die Ziele, die diesen Erfolg vorantreiben: Menschen aus aller Welt zusammenbringen, Plattformen des Austauschs schaffen, Brücken bauen.

Die Geschichte der NürnbergMesse in Indien begann bereits in den 1990er Jahren. Als Erstauftrag im Jahr 1992 war ein Gemeinschaftsstand deutscher Unternehmen auf der Messe Agrotech in Chandigarh vermerkt. Seit 1992 arbeitete die NürnbergMesse India mit der Indo-German Chamber of Commerce (IGCC) als Auslandsvertretung zusammen. 2009 begann eine neue Phase mit der IGCC auf Projektbasis bei einzelnen Veranstaltungen. Damit war auch die erste Eigenveranstaltung der NürnbergMesse in Indien geboren: Die BIOFACH India.

Die NürnbergMesse brachte ihre Expertise in der Messeorganisation zu einer Zeit ein, in der die indische Industrie auf die Teilnahme an spezialisierten Fachmessen und weniger an breitgefächerten Ausstellungen ausgerichtet war. 2013 entschied man sich daher zur Gründung der NürnbergMesse India am Standort Neu Delhi als fünfte internationale Tochtergesellschaft der NürnbergMesse Group. Zum Portfolio der Tochtergesellschaft gehörten damals drei Veranstaltungen: Die BIOFACH India, die Fensterbau Frontale India sowie die Powder & Bulk Solids India. Heute, 5 Jahre später, sind es 15 Eigenveranstaltungen, betreut von knapp 40 Mitarbeitern, an den drei Standorten  Neu Delhi, Mumbai und Bangalore.

Zu den 15 Fachmessen zählen die ACREX India, ALUCAST, BIOFACH INDIA, BROADCAST INDIA, Craft Drinks India, Fire & Security India Expo, HPCI-CCC India, it-sa India, PAINTINDIA, POWTECH India, REFCOLD India, India Wood, Mumbai Wood, Delhi Wood und ZAK Powered by FENSTERBAU FRONTALE.

Dr. Roland Fleck, CEO NuernbergMesse Group, Sonia Prashar, Managing Director NuernbergMesse India, Peter Ottmann, CEO NuernbergMesse Group, und Bernhard Steinruecke, Hauptgeschaeftsfuehrer Deutsch-Indische Handelskammer

Die Entwicklung der NürnbergMesse India wurde all die Jahre von Sonia Prashar sehr aktiv geprägt. Anfangs betreute sie die indischen Projekte der NürnbergMesse als Direktorin „Marketing & Messen“ der IGCC, seit 2013 ist sie Geschäftsführerin der NürnbergMesse India. Sie versteht sich auf die indischen und deutschen Kulturkreise bestens und trägt mit großem persönlichem Engagement und Kompetenz wesentlich zur positiven Unternehmensentwicklung bei. Es ist deshalb sicher kein Zufall, dass Sonia Prashar schon vor einem Jahr  zur „SUPER WOMAN of the Indian Exhibition Industry“ gewählt wurde und bereits seit längerem im Vorstand des indischen Messeverbandes sitzt. Beste Voraussetzungen somit, um in fünf Jahren auf das erste erfolgreiche Jahrzehnt der NürnbergMesse India zurückzublicken.

Das Team der NürnbergMesse India bei dern Feierlichkeiten im Taj Mahal Palace in Mumbai

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