Umzug nach Shanghai – Interview mit Marius Berlemann

Marius Berlemann ist seit dem 1. April General Manager der Messe Düsseldorf Shanghai Co., Ltd. (MDS). Zuvor war er nach einem Jahr als Trainee und verschiedenen anderen Stationen bei uns im Haus Global Head Wine & Spirits und Director der ProWein. Nun hat er die gesamte Projekt-, Personal- und Budgetverantwortung für das Portfolio der Messe Düsseldorf in China und wird vor allem den Ausbau des Neugeschäfts und unserer Messeportfolios in China weiter vorantreiben. Für ihn eine zugleich spannende und herausfordernde Aufgabe, bei der er gleichzeitig Messe-Generalist sein und tiefe Einblicke in jede Branche unserer Messethemen erlangen muss. Sein Tag kann mit Themen rund um unsere Verpackungsmaschinenmesse „swop“ starten, mittags im Caravaning-Bereich weitergehen und am Abend wird noch die Strategie für die wire und Tube China besprochen. Dazu kommt die besonders spannende Herausforderung der Mitarbeiterführung – zudem in einem anderen Kulturkreis. Shanghai ist für ihn jedoch kein Neuland, denn vor fünf Jahren war Marius Berlemann schon einmal ein Jahr für die Messe Düsseldorf in Shanghai und baute dort die ProWine China auf. Von den rund 70 Mitarbeitern, die unsere chinesische Tochtergesellschaft hat, kannte er noch ein gutes Drittel, was ihm den Einstieg natürlich erleichtert hat. Marius Berlemanns Familie, seine Frau und die beiden Kinder (ein und drei Jahre alt), haben ihn nach China begleitet. Im Interview berichtet er über seinen Start in Shanghai, neue berufliche Herausforderungen und was ihm und seiner Familie in Shanghai besonders gut gefällt.

Marius Berlemann an der Promenade „The Bund“ am Fluss Huangpu

Sie sind im März umgezogen, Ihre Familie ist im August nachgekommen. Wie lange waren sie mit den Umzugsvorbereitungen beschäftigt und was gab es für Hürden?

Das stimmt, wir haben den Umzug bewusst gesplittet. So konnte ich mich am Anfang voll und ganz auf meine neue Arbeit einstellen und unsere Tochter konnte ihr erstes Kindergarten-Jahr in Düsseldorf beenden.

Für Privatpersonen kann es relativ kompliziert und aufwendig sein, nach China einzureisen und vor Allem eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Dadurch, dass ich hier für die Messe  Düsseldorf tätig bin, habe ich aber tolle Unterstützung bekommen und alle Visa-Angelegenheiten liefen problemlos. Die notwendigen Unterlagen, wie z.B. Heirats- und Geburtsurkunden, sowie deren Beglaubigungen hatten wir bereits ein paar Wochen vorher zusammengestellt und erledigt. Unsere „größte Hürde“ bestand darin, vor Ort in Shanghai einen sogenannten Health-Check durchführen zu lassen. Bei 40 Grad Außentemperatur in einem Krankenhaus-Kittel von Raum zu Raum geschickt zu werden, um sich einmal komplett durchleuchten zu lassen – darauf muss man sich einfach einlassen. Zum Glück müssen Kinder unter 18 Jahren einen solchen Medizin-Check nicht absolvieren.

Dank der Unterstützung und weil meine Frau und ich die Stadt schon kannten und wussten, was uns erwartet, sind wir den Umzug ehrlich gesagt recht gelassen angegangen. Unsere Planung beschränkte sich im Wesentlichen auf das Koffer-Packen. Hier vor Ort gibt es ein breites Shopping-Angebot, was fehlt besorgen wir hier und wenn unsere Kinder doch etwas vermissen, wird es beim nächsten Heimatbesuch eingepackt. Sehr wichtig war uns allerdings, dass unsere Tochter ohne längere Pause wieder zurück in eine Kindergarten-Einrichtung gehen konnte. Deshalb haben wir uns frühzeitig darum gekümmert und sie schon ein halbes Jahr vor der Abreise für die Deutsche Schule Shanghai angemeldet.

Wohnungssuche in Shanghai – so kompliziert wie man es sich vorstellt?

Shanghai mit dem Rad geht auch

Die Wohnungssuche war tatsächlich relativ unkompliziert. Die Messe hat eine Immobilien-Agentur mit einem Makler vor Ort beauftragt, der uns trotz der sehr hohen Bevölkerungsdichte von über 24 Mio. Einwohnern erstaunlich viele freie Wohnungen zeigen konnte. Natürlich mussten wir erst einmal einige ansehen, bevor wir die Richtige gefunden hatten, aber darauf hatten wir uns von Anfang an eingestellt. Besonders wichtig war uns eine nicht zu große Entfernung zum Büro und zum Kindergarten. Glücklicherweise haben wir eine passende Wohnung in der Mitte gefunden.

Wer lebt sich schneller ein, die Kinder oder die Erwachsenen?

Wir Erwachsenen machen uns oft viele Gedanken und auch teilweise unnötig viel Druck. Die Kinder sind unvoreingenommen, lassen Dinge auf sich zukommen und gerade in unserem Fall, mit zwei Kleinkindern im Alter von drei und einem Jahr, sind sie da glücklich und zufrieden wo auch Mama und Papa glücklich und zufrieden sind. Für uns als Eltern ist es wichtig, den Kindern ein schönes Zuhause zu bieten, zu helfen, dass sie schnell Freunde finden, und das ein oder andere bekannte Essen auf den Tisch zu zaubern.

 Sie kannten Shanghai schon. Worauf haben Sie sich am meisten gefreut?

Sowohl meine Frau als auch ich sind große Fans der Peking Ente, die man unglaublich gut im Lokal DaDong essen kann. Da schlage sogar ich ordentlich zu, obwohl ich sonst kein großer Fleischfan bin.

Kleine Boutiquen, gemütliche Lokale mit Livemusik und europäische Feinkostläden – die Former French Concession.

Was ist ihr Lieblingsort in Shanghai? Was sollten sich Besucher unbedingt anschauen?

Mein neuer Lieblingsort in Shanghai wird wahrscheinlich unsere neue Wohnung sein. Aus dem Fenster hat man einen guten Blick auf den Shanghai Tower, der weltweit das zweithöchste und Chinas höchstes Gebäude ist.

Shanghai hat unheimlich viel zu bieten und für jeden Besucher ist das Richtige dabei. Ein Muss ist natürlich der Bund, die Promenade am Fluss Huangpu. Wir haben vor Kurzem eine Bootstour über den Huangpu River unternommen, dabei hat man einen tollen Blick auf beide Seiten des Flusses, die „alte“ Seite Puxi und die „neue“ Seite Pudong. Wer neben dem modernen Shanghai auch gerne das traditionelle China kennen lernen möchte kommt bei einem Besuch des Yu Garden voll auf seine Kosten. Hier findet man einen 400 Jahre alten Garten sowie ein schönes Teehaus. Am liebsten schlendere ich an einem Sonntagnachmittag durch das FFC (Former French Concession), das für mich durch seine vielen kleinen Boutiquen und Lokale ein ganz besonderes Flair hat. Besonders Weinliebhaber werden hier nicht enttäuscht.

Vermissen Sie etwas an Düsseldorf?

 Ich vermisse die doch sehr kurzen und vor allem stressfreien Verkehrswege in Düsseldorf. Trotz mehrspuriger Fahrbahnen ist das Verkehrsaufkommen in Shanghai sehr hoch und „mal eben“ zu einem Meeting zu fahren, kostet mich teilweise eine Stunde Autofahrt. Außerdem freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Spaziergang durch den Wald, mit den Kindern die Natur zu erleben und einfach mal tief durchzuatmen. Trotz der der vielen Grünanlagen hier in Shanghai, die sehr liebevoll angelegt und top gepflegt werden, vermisse ich die bekannten Waldwege.

 Wie bringen Sie Düsseldorf bzw. Heimat-Feeling an Ihren Standort?

Düsseldorf Feeling bringe ich immer mit einem gepackten Koffer voll Leckereien nach Shanghai, Snacks für die Kinder und die gute deutsche Schokolade dürfen hier nicht fehlen.

Wir danken Marius Berlemann für diesen spannenden Einblick und wünschen ihm und seiner Familie viel Erfolg und Spaß in Shanghai. Habt Ihr auch Auslandserfahrungen gemacht – vielleicht auch in China? Wie lief es bei Euch?

 

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Regional, saisonal und frisch: Küchenchef Matthias Schneider zum neuen Kantinenkonzept

Auf unserem Messegelände wird täglich genetzwerkt, telefoniert, gehämmert, gedruckt, ausgebildet und natürlich auch frisch zubereitet und gekocht. Denn für alle Mitarbeiter der Messe Düsseldorf stellt ein fleißiges Kantinen- und Küchenteam Tag für Tag abwechslungsreiche und leckere Gerichte zusammen. Als Ort für sozialen Austausch und das leibliche Wohl ist die Kantine oft so etwas wie das Herzstück eines Unternehmens und trägt zur stärkeren Bindung der Mitarbeiter sowie deren Zufriedenheit bei. Und das gilt auch für uns! Hier können wir mit Kollegen plaudern, abschalten und uns kulinarisch verwöhnen lassen.

Dafür kochen unsere Kollegen aus der Küche regional, saisonal und frisch – und zwar für 300 Gäste täglich! Getreide und Gewürze werden meist selbst in der Küche frisch gemahlen, damit kein Aroma verloren geht und die ganze Kraft des vollen Korns genutzt werden kann. Darüber hinaus werden ausschließlich Bio-Eier aus zertifizierten Bioland-Betrieben, Fisch aus bestandserhaltender Fischerei sowie Fleisch aus artgerechter Tierhaltung verwendet. Geschmacksverstärker, künstliche Farb- und Aromastoffe sucht man in den Töpfen unseres Küchenteams hingegen vergeblich.

Kantinenteam der Messe Düsseldorf

Der frühe Vogel fängt den Wurm und bringt Vielfalt in den Speiseplan

Der neue Küchenchef Matthias Schneider ist seit drei Monaten im Auftrag unseres Partners ESSENSZEIT bei der Messe Düsseldorf im Einsatz. Jeden Tag stehen sein Team und er bereits um sechs Uhr morgens in der Küche, um alles für die hungrigen Gäste vorzubereiten. Los geht’s mit 150 belegten Brötchen für das Frühstück, denn unsere Kantine ist nicht erst ab mittags geöffnet, sondern stärkt unsere Kollegen bereits in den frühen Morgenstunden. Neben den Frühstücksklassikern sorgt Matthias Schneider mit einem täglich wechselnden Angebot wie beispielsweise Strammer Max, Leberkäse oder frisch belegte Wraps oder Croissants für tägliche Abwechslung.

Ein ausgewogener und gleichzeitig abwechslungsreicher Speiseplan ist für den Familienvater auch beim Mittagessen das A und O. Da ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Für die neuste Ausgabe unserer MD Stories hat Matthias Schneider für uns ein klassisches „Kartoffel-Gulasch“ gekocht – genau das richtige Essen für die kältere Jahreszeit. Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Für 10 Personen/Portionen braucht ihr:

2 kg mehlige Kartoffel

0,8 kg Zwiebel

0,4 kg rote Paprika

0,4 kg Steckrübe

1 kg Tomatenpulpa (Biotomaten in Saft aus der Dose)

1 Liter Gemüsebrühe

0,12 kg Tomatenmark

0,07 kg Paprikapulver

etwas Knoblauch

Lorbeerblatt, Kümmel, Cayennepfeffer

frischen Majoran

Liebstöckel

Blattpetersilie

etwas Apfelessig

Sonnenblumenöl

Optional: gebratene Merguez oder Cabanossi

 

Euch läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Perfekt, dann nichts wie hin in eure eigene Kantine. 😉 Schreibt uns, wie euch unsere Spezialität des Hauses geschmeckt hat.

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Hinter den Kulissen: Spannende Impressionen aus unserem Printcenter

Habt ihr gewusst, dass wir auf unserem schönen Messegelände nicht nur einen Supermarkt, sondern auch eine eigene Druckerei haben? Das sogenannte Printcenter der Messe Düsseldorf gehört zur Abteilung Veranstaltungstechnik, von der ihr auf unserem Blog schon ein bisschen mehr erfahren habt – nun möchten wir euch auch unsere hauseigene Druckerei vorstellen.

In unserem Printcenter herrscht stets reges Treiben. Das ist auch nicht verwunderlich, denn egal ob groß, klein, dick, dünn, breit oder schmal: Im Printcenter kann nahezu alles gedruckt werden – und das in kürzester Zeit. Das Team stellt seine beeindruckenden Dienste aber nicht nur den Messe-Mitarbeitern zur Verfügung, auch unsere Aussteller profitieren vom Können der Kollegen.

Ein druckfrisches Team und tolle Technik

Für eine nahende Veranstaltung müssen noch zusätzliche Flyer nachgedruckt werden? Kein Problem für das Printcenter der Messe Düsseldorf! Dank der „Just-in-Time“-Produktion können Aufträge in kürzester Zeit erledigt werden, ohne, dass die Qualität darunter leiden muss. Doch wie schafft es das Team eigentlich, so viele unterschiedliche Druckerzeugnisse zu produzieren? Die Antwort ist einfach: Dank hervorragender Teamarbeit und modernster Technik natürlich! Naja … fast zumindest. 😉 Tatsächlich ist nämlich auch noch eine Schneidemaschine von der drupa 1986 täglich im Einsatz – denn passenderweise haben wir mit der Weltleitmesse der Druckbranche genau die Veranstaltung im Portfolio, bei der die Printcenter-Kollegen sowohl Equipment als auch Inspiration für die tägliche Arbeit finden!

Darüber hinaus machen im Bereich Large-Format-Printing fünf Werbetechniker mit drei Großformatdruckern, zwei Multiapplikationstischen, einem Schneideplotter und einem Platten- und Rollenschneider alles möglich, was einer großen Bühne bedarf. Viele der Plakatierungen, Posterdrucke oder Geländepläne, die ihr bei einer laufenden Messe in und an unseren Hallen seht, entstehen hier. Ihr habt euch schon mal gefragt, woher die Zeichen auf dem Boden kommen, die euch durch unsere Messehallen führen? Na, diese sogenannte Wegeführung wird genauso wie Fahrzeugbeschriftungen oder diverse Aufkleber und Folien selbstverständlich auch in unserem Printcenter gedruckt, um euch schnell und einfach durch das Messe-Labyrinth zu navigieren.

Bei Kleinformaten bis DIN A3 sorgen ein Mediengestalter, ein Drucktechniker und ein Medienfachwirt für reibungslose Drucke und Abläufe. Mit ihren Drucksystemen, Workstations und diversen Tools am Arbeitsplatz sind sie nicht nur ideal ausgerüstet, sondern besonders für eilige Aufträge bestens gewappnet. So lassen zum Beispiel Flyer, Mailings, Formulare oder personalisierte Eintrittskarten nicht lange auf sich warten, sobald eine Bestellung eingegangen ist.

Unser Printcenter: Selbst unter Druck beeindruckend

Jetzt seid ihr sicher neugierig und wollt noch mehr über das Team der Druckerei erfahren! Teamleiter Dirk Forysch (Large-Format-Printing) und sein Kollege aus dem Printcenter Sönke Köppen (Kleinformate) haben nicht lange herumgedruck(s)t und sich unseren Fragen gestellt, um euch ihre Abteilung vorzustellen.

Redaktion: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus? Womit starten Sie den Arbeitstag? Und was sind die letzten To-dos eines typischen Tages?

Noch vor dem ersten Kaffee werden die Drucksysteme hochgefahren. Nach ca. 10 Minuten Aufwärmzeit sind diese dann einsatzbereit. Mit der Abrechnung erledigter Aufträge und dem Runterfahren der Systeme endet ein „normaler“ Arbeitstag.

Redaktion: Inwiefern unterscheidet sich das Printcenter für Kleinformate von dem für Großformate? Was wird wo für welchen Zweck gedruckt?

Im Kleinformatbereich werden alle Größen bis zum DIN-Format A3+ abgedeckt. Das bedeutet: Vom Namensschild bis hin zur 50-seitigen Mitarbeiterzeitschrift ist alles möglich. Zum Aufgabenbereich des Teams Großformat gehören u. a. der Druck von Postern, Bannern, die Fahrzeug- und Standfolierung oder temporäre Wegeführungen für die Messeveranstaltungen.

Redaktion: Bei uns im Büro ist die schwarze Patrone des Druckers immer am häufigsten leer. Welche Farbe ist es bei Ihnen?

Ganz klar: Magenta! Denn da wir viele interne Aufträge erhalten, ist das Messe-Orange als wichtiger Baustein unseres Corporate  Designs mit Abstand die beliebteste Farbe auf unseren Druckerzeugnissen und dafür ist Magenta als Druckfarbe ein wichtiger Bestandteil.

Redaktion: Seit wann gibt es das Printcenter in der jetzigen Form?

Das jetzige Printcenter gibt es seit umfangreichen Umbauarbeiten im Jahr 2018. Wir haben einiges modernisiert du in dem Zug  natürlich auch einige neue Geräte wie z. B. einen neuen großen Applikationstisch, einen neuen HP-Digitaldrucker sowie einen neuen Schneideplotter angeschafft.

Redaktion: Es wird oft davon gesprochen, dass die zunehmende Digitalisierung die Druckbranche verändert. Wie erleben Sie das? Können Sie das bestätigen und welche positiven Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Ihre Arbeit?

Klar ist, dieser Trend geht auch an uns nicht spurlos vorbei, z. B. wurde der komplette Auftrags-Workflow durch ein neues digitales und damit kundenfreundlicheres Programm ersetzt.

Redaktion: Im Printcenter nehmen Sie Aufträge aus den unterschiedlichsten Abteilungen der Messe Düsseldorf an. Mit welcher Abteilung haben Sie am meisten zu tun? Arbeiten Sie auch mit Ausstellern zusammen?

Die meisten Aufträge erhalten wir aus den Abteilungen Protokoll, Presse, Logistik und Marketing. Da unsere Aussteller meist sehr gut aufgestellt sind, kommen von dieser Seite relativ selten Anfragen. Sollte ein Aussteller dennoch etwas benötigen, stehen wir ihm selbstverständlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Redaktion: Muss mehr produziert werden, wenn eine Messe stattfindet oder haben Sie mehr zu tun, wenn auf dem Gelände gerade nichts los ist?

Unsere Spitzenzeiten liegen oft in den Wochen vor einer Veranstaltung. Während der Laufzeit bereiten wir meist schon die Folgeveranstaltung vor.

Redaktion: Ist es für Ihren Arbeitsalltag von Vorteil, dass die Messe Düsseldorf mit der drupa die führende Messe für Drucktechnologien ausrichtet? Erleben Ihre Kollegen und Sie die drupa nur als Organisator im Hintergrund oder sind Sie dort auch als Besucher auf dem Gelände unterwegs?

Ja, die drupa ist immer einen Besuch wert, aber auch die viscom, eine Fachmesse für visuelle Kommunikation, die als Gastveranstaltung jedes Jahr im Januar bei uns stattfindet. Dort haben wir zur letzten Veranstaltung einen neuen Lieferanten gefunden.

Redaktion: Was war das außergewöhnlichste Druckerzeugnis, das Sie jemals produziert haben?

Zu den außergewöhnlichen Jobs gehört auf jeden Fall die Produktion von personalisierten Weinetiketten.

Redaktion: Zum Abschluss noch eine Frage in eigener Sache: Nehmen wir an, wir brauchen bis morgen noch 100 Einladungskarten. Design, Bilder und Co. müssten Sie liefern. Würden Sie das schaffen?

Das ist für unser Team kein Problem, gerne liefern wir Ihnen dazu auch noch die passende Wegeführung zum Event. 🙂

Ihr seht, das Printcenter-Team der Messe Düsseldorf ist auch „under pressure“ allzeit bereit, tolle Druckerzeugnisse zu kreieren und reiht sich damit bestens in die engagierte Abteilung Veranstaltungstechnik ein, die für den Erfolg unserer großen „Messe-Rallye“ 2019/2020 unverzichtbar ist. Habt ihr Vorschläge, welches Team wir als nächstes vorstellen sollen?

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Hinter den Kulissen: Der Fuhrpark der Messe Düsseldorf

Ein Interview mit Stefan Emde

Dass der Messe Düsseldorf in absehbarer Zukunft viele arbeitsreiche Tage bevorstehen, brauchen wir eigentlich nicht noch mal zu erwähnen. Die am 18. September 2019 frisch gestartete REHACARE ist nur eine von 21 Eigenveranstaltungen, für die wir innerhalb von nur zehn Monaten ca. 36.000 Aussteller und noch viel mehr Besucher auf unserem Gelände in Stockum erwarten – ein viel zu guter Aufhänger, den wir unmöglich vernachlässigen können, wenn wir über die fleißigen Kollegen von der Veranstaltungstechnik sprechen. So auch dieses Mal.

Denn diese sorgen letztlich dafür, dass Strom fließt, Möbel zur Verfügung stehen, Plakate gedruckt werden oder wie in diesem Fall, alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Die Rede ist natürlich vom hauseigenen Fuhrpark der Messe Düsseldorf, welcher durch Fuhrparkkoordinator Stefan Emde geleitet wird. Wir haben uns mit Herrn Emde zum Interview getroffen, um ihm auf den Zahn zu fühlen und euch den Messe-Fuhrpark ein wenig näherzubringen.

„Ich kann sagen, dass der Fuhrpark der Messe Düsseldorf meine Familie ist!“

Redaktion: Herr Emde, als Fuhrparkkoordinator sind Sie für den Fuhrpark der Messe Düsseldorf verantwortlich. Was sind Ihre Aufgaben?

Unser Fuhrparkkoordinator Stefan Emde

Stefan Emde: Ich bin hauptverantwortlich für die Disposition, Wartung und Instandhaltung des Fuhrparks der Messe Düsseldorf. Das heißt, ich plane ein, wann, wo und welches Fahrzeug wie zum Einsatz kommt. Ich kümmere mich aber auch um die Reparatur der Fahrzeuge und führe die gesetzlich notwendigen Sicherheitsprüfungen an allen Fahrzeugen durch. Zudem kümmere ich mich um die notwendigen Schulungen, die für die Bedienung der Arbeitsmaschinen, wie Stapler und Hubarbeitsbühnen, gesetzlich vorgeschrieben sind. An denen nehmen, neben unseren Mitarbeitern, auch externe Unternehmen teil.

Redaktion: Von welchen und wie vielen Fahrzeugen sprechen wir da insgesamt?

Emde: Das sind 119 an der Zahl! Davon sind 41 Ameisen, 37 Hebebühnen, acht Sprinter, acht Stapler, acht Brücken, drei 16-Tonner mit insgesamt 12 Anhängern, und zwei Sonderfahrzeuge für die Tribüne. Wir haben wirklich für jeden Einsatzbereich das passende Fahrzeug!

Redaktion: Wofür werden die Fahrzeuge im Arbeitsalltag denn genau eingesetzt?

Emde: Durch unseren eigenen Fuhrpark sind wir in der Lage, alle erforderlichen veranstaltungsbezogenen und internen Service-Leistungen zu erbringen. Das heißt, wir können sofort und zu jeder Zeit die Anforderungen unserer Kunden erfüllen. Wenn es im Bereich der Betriebstechnik Probleme gibt, wenn es mal Notfälle gibt, dann ist unser Fuhrpark immer sofort verfügbar. Seien es schwere Transporte, die wir mit Hilfe unserer LKW bewerkstelligen, die Verteilung und Montage unserer Außenwerbung im gesamten Stadtgebiet oder die Benutzung eines Steigers um auch die höchsten Punkte jeder Halle erreichen zu können – die Messe Düsseldorf ist für wirklich jede Aufgabe gerüstet!

Redaktion: Und was passiert, wenn mal ein Fahrzeug kaputtgeht?

Emde: Zum Glück sind wir hier in der Lage, auf spontane Fahrzeugausfälle zu reagieren, weil wir ca. 90 Prozent unserer Maschinen und Fahrzeuge selbst reparieren. Dazu dient auch unsere ganz besondere Hebebühne – eine sogenannte Radgreifanlage. Durch die können wir Fahrzeuge bis 24 Tonnen in die gewünschte Höhe bringen, um sie dann nach allen Regeln der Kunst zu reparieren. Dadurch kommt es nur zu sehr kurzen Stillstandzeiten von etwa zwei Stunden. Wir haben aber auch eine hauseigene „Krankenhaus-Werkstatt”, in der wir neben Sicherheitsprüfungen auch reguläre Reparaturen durchführen. Würden wir auf externe Reparatur-Services zurückgreifen müssen, kämen wir da schon mal auf gut zwei Tage.

Redaktion: Was ist denn die größte Herausforderung an Ihrem Job?

Emde: Manchmal geht es im Messebetrieb hoch her und die Fahrzeuge wollen nicht so wie sie sollen. Dann wird es gerne mal etwas hektischer. Unsere Fahrzeuge sind wie kleine Zahnräder in einem großen Uhrwerk. Da kann es schon mal sein, dass nichts mehr geht, wenn nur eine bestimmte Maschine nicht richtig funktioniert. Zu gewährleisten, dass dieser Fall nicht eintritt und dass alles reibungslos abläuft, ist meine größte Herausforderung. Eine weitere Herausforderung ist die rechtzeitige Bereitstellung der Fahrzeuge. Da auch die Projektleitungen und viele andere Abteilungen, z. B. das Protokoll, auf unsere Fahrzeuge zurückgreifen, ist es mit einigem Aufwand verbunden, das alles rechtzeitig zu gewährleisten.

Redaktion: Noch eine Frage für die Auto-Fans unter uns: Sie besitzen ja einen riesigen Fuhrpark mit Fahrzeugen verschiedenster Art. Welches ist denn ihr ganz persönliches Lieblingsmodell?

Emde: Nun, da gibt es zwei: Zum einen ist mir die kleine VW Pritsche, mit der ich tagtäglich auf dem Gelände von Problem zu Problem flitze, über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Und dann gibt es da noch die sogenannte Gelenkteleskopbühne. Von der haben wir nur ein Exemplar im Fuhrpark, das uns seit immerhin schon 19 Jahren treue Dienste leistet und noch immer überhaupt keine Probleme macht. Dafür hat sie aber schon das eine oder andere gelöst! Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich noch eine davon nehmen.

Redaktion: Und was lieben Sie an Ihrem Job am meisten?

Emde: Wenn ich es schaffe, einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf zu garantieren, macht mir das am meisten Spaß! Ich weiß dann, dass unser Fuhrpark wirklich gebraucht wird. Die Arbeit mit den Kollegen und den Fahrzeugen begeistert mich aber grundsätzlich jeden Tag aufs Neue. Ich kann schon sagen, dass der Fuhrpark der Messe Düsseldorf meine Familie ist!

Mit dieser Einstellung und Liebe zum Job kann die „Messe-Rallye“ 2019/2020 ja nur gutgehen!

Ihr könnt nicht genug von unserer Abteilungsvorstellung der Veranstaltungstechnik bekommen? Keine Sorge, bald gibt’s Nachschub für euch! Um welchen Bereich es dann gehen wird, verraten wir aber noch nicht. 😉

 

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Hinter den Kulissen: Zu Gast in der Schreinerei der Messe Düsseldorf

Oder: Wo gehobelt wird, fallen Späne!

Unser Blog ist nicht nur die perfekte Plattform, um euch über anstehende Veranstaltungen zu informieren, der Geschichte der Messe Düsseldorf auf den Grund zu gehen oder euch mithilfe des einen oder anderen Quiz etwas besser kennenzulernen. Wir zeigen euch hier außerdem regelmäßig, wer hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf unserer Messen sorgt. Unsere Abteilung Veranstaltungstechnik bündelt beispielsweise jede Menge Know-how und deckt damit ein wahnsinnig facettenreiches Dienstleistungsportfolio ab.

Vorhang auf für unsere Tischler

Copyright: Messe Düsseldorf, C. Tillmann

Dazu gehören nicht nur ein großer Fuhrpark und Veranstaltungselektriker (nicht zu verwechseln mit den Kollegen aus der Energie- und Gebäudetechnik), sondern auch eine hauseigene Schreinerei, die wir heute ins wohl verdiente Scheinwerferlicht rücken.

Dort produzieren unsere Tischler von Büromöbeln über Bauteile für Messestände bis hin zu Küchenzeilen alles, was für unseren Messe-Marathon 2019/2020 notwendig ist. Insbesondere in den letzten Monaten wurde auch bei unserer neuen Halle 1 tatkräftig anpackt. Glücklicherweise haben unsere Kollegen in der Schreinerei bereits Erfahrung im Bau von „Messe-Mobiliar“. Immerhin haben sie auch alle Möbel der Eingangsbereiche Nord und Ost, die Halleninformationen und die Möbel im Presse Center produziert.

Alles für die Neue Messe Süd

Für die neue Halle 1 ist Tischlermeister Bernd Katzwinkel mit fünf Gesellen aus seinem Team fleißig im Einsatz und schreinert unter anderem Infotheken, Garderoben und Kassenanlagen – also alles, was zu einer perfekt ausgestatteten Halle für eine erfolgreichen Messe gehört. Ausgeschrieben wurde der umfassende Auftrag für das neue Bauprojekt vom Architekturbüro wp2architekten Weber+Pett. Unsere Messe-Tischlerei hat sich Anfang des Jahres ganz klassisch auf die Ausschreibung beworben und überzeugt. Der Zuschlag ging an die Kollegen und der erste Schritt führte Bernd Katzwinkel und sein Team in die theoretische Planung. Natürlich wurde jedes Projekt und jede Zeichnung freigegeben, bevor die praktische Arbeit daran begann. Bereits einen Monat später fiel der Startschuss und die Kollegen sind seitdem mal mehr und mal weniger intensiv mit dem Mobiliar für unsere neue moderne Messe-Location beschäftigt und fiebern gemeinsam mit der restlichen Messe-Familie dem großen Eröffnungstag entgegen.

Copyright: Messe Düsseldorf, C. Tillmann

Angefangen von zwei Infothekenanlagen, die eine Gesamtlänge von rund dreizehneinhalb Metern messen, sowie zwei etwa elfeinhalb Meter lange Kassenanlagen, zwei Garderobenanlagen und Teeküchen für den zukünftigen Hallenmeister und Elektriker, kam unseren Schreinern so gut wie alles auf den Tisch. Und auch die Designs könnten verschiedener kaum sein: von klassischen Dekoroberflächen in den Teeküchen bis zu beeindruckenden Kunststeinverkleidungen in den Kundenbereichen wird den Besuchern und Mitarbeitern alles geboten.

Hier gibt’s einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag unserer Schreinerei. Könnt ihr erraten, was hier gerade produziert wird?

Ihr hattet schon immer Spaß an handwerklicher Arbeit und seid jetzt auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2020? Dann schaut doch mal bei unserem Azubi-Quiz vorbei, vielleicht findet ihr dort genau den richtige Job für euch (PS: Das Berufsfeld Tischler ist bei den Ergebnissen natürlich dabei, denn auch in diesem Bereich suchen wir für 2020 noch Auszubildende 😉 )! Wer noch mehr über die Ausbildung zum Tischler bei der Messe Düsseldorf wissen will, erfährt hier noch einige Details aus dem Alltag eines Lehrlings.

Copyright Header Picture: Messe Düsseldorf, C. Tillmann

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Azubi-Quiz: Welche Ausbildung passt zu dir?

Bald ist die Schulzeit vorbei und der Abschluss geschafft, aber was kommt als Nächstes? Viele junge Erwachsene suchen noch nach dem richtigen Impuls und sind sich unsicher, wohin ihr Weg sie führen wird. Wir bei der Messe Düsseldorf bieten jedes Jahr viele verschiedene Ausbildungsberufe an und es ist bestimmt für jeden von Euch etwas Interessantes dabei. Neben den Veranstaltungskaufleuten könnt ihr bei uns eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, zum Tischler oder bei unserem Partner Düsseldorf Congress zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik absolvieren.

Für das Jahr 2020 könnt ihr euch bald wieder für vier unserer Ausbildungen bewerben: Veranstaltungskaufleute, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, oder Tischler.
Und wenn ihr jetzt vor der Frage steht, welcher dieser Berufe denn nun am besten zu euch passt, dann haben wir hier eine kleine Hilfestellung für euch!

Mit unserem Quiz könnt ihr herausfinden, welcher unserer drei Ausbildungsberufe, die nächstes Jahr starten, für euch in Frage kommen könnte. 🙂

Ausbildungsstart 2020:

  1. Veranstaltungskaufleute
  2. Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik
  3. Tischler

Es ist Sonntag, wann stehst du auf?

Les Cunliffe - Fotolia

Ups, da ist ein bisschen was schief gelaufen …

Pixabay

Das Wetter ist super und die Sonne scheint …

Pixabay

Dein Kleidungsstil in 2 Worten:

Du bist:

© Pixabay

Das stört dich am meisten:

@ Pixabay

Welcher Song läuft bei dir rauf und runter?

Fotolia

Es geht hoch hinaus:

In zwei Wochen feierst du mit Freunden euren Geburtstag. Du übernimmst …

Was war dein Lieblingsfach in der Schule?

Pixabay

Welche Ausbildung passt zu dir?
Veranstaltungskaufleute

Du hast Lust auf Abwechslung im Job, auch wenn das manchmal anstrengend sein kann. Kreativität und Improvisationstalent wurden dir in die Wiege gelegt und du hast Spaß am Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern. Zudem gehört Kommunikationsstärke zu deinen besten Eigenschaften. Herzlichen Glückwunsch, du solltest dich als Veranstaltungskaufmann/-frau bei uns bewerben! 😉
Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik

Du bewegst dich während der Arbeit gerne und findest es super, an unterschiedlichen Orten dein Werk zu vollbringen. Du planst gut und kannst logisch denken. Ein Leben im Büro ist nichts für dich, du brauchst schweres Gerät um dich herum! Darüber hinaus macht dir nicht einmal Elektrizität Angst. Die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist genau das Richtige für dich. Bewirb dich bei uns!
Tischler

Du arbeitest gerne praktisch. Deine kreative Ader hilft dir, Skizzen und Entwürfe zu entwerfen und du hast gerne Menschen um dich herum. Bei dem Wort „Mathe” fängt dein Kopf an zu rechnen und „Schleifen” kennst du nicht nur als Möglichkeit, zwei Schnüre miteinander zu verbinden. Wenn ein Freund ein neues Regal hat, bist du der Erste, der beim Aufbauen hilft. Es ist eindeutig: Du solltest dich für eine Ausbildung als Tischler bewerben!

Welche Ausbildung passt zu euch? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! 😉

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