Mittendrin statt nur dabei – unsere Social-Media-Highlights

Da kommt was Großes auf uns zu: Ab August 2019 finden bis Juni 2020 ganze 21 Eigenveranstaltungen statt – darunter internationale Top-Messen wie drupa, EuroShop, interpack und K. In diesen zehn Monaten erwarten wir 1,6 Millionen Besucher und 35.000 Aussteller, die eine Fläche von mehr als 1,3 Millionen Quadratmetern belegen werden. Die Social-Media-Kanäle unserer Messen nehmen euch mit ins Geschehen – damit ihr keine interessanten Programmpunkte verpasst. Seht hier unsere Social-Media-Highlights der letzten Jahre:

#drupa2016#drupa2020

Der erste große Wurf in Sachen Social-Media-Kommunikation ist uns auf der drupa 2016 gelungen. Dank des Hashtags #drupa2016 fanden sich auf Twitter und Facebook die drupa-Fans zusammen und bildeten eine große, internationale Familie. Und diese wuchs während der Laufzeit um ein neues Mitglied an: Klaus! Der Social-Media-Wanderpokal für den fleißigsten Twitterer des Tages erlangte in der Community schnell Prominenten-Status.

Da es auf einer Messe auch ums Networking geht, holten wir unsere Social-Media-Community bei der drupa auch ganz persönlich ab. Jeder Messegast, der unserem „Apple Man“ einen Beitrag mit #drupa2016 zeigte, erhielt einen knackigen Apfel – natürlich in drupa-Rot und mit aufgedrucktem Hashtag. Als verdientes Dankeschön und kleine Stärkung während langer Messetage! In knapp einem Jahr ist es dann auch endlich wieder so weit, die #drupa2020 öffnet ihre Pforten für Aussteller und Besucher, genauer gesagt vom 16. bis 26. Juni 2020. Save the date!

#interpack17#interpack2020

Äpfel sind gut – Bananen sind zumindest aus verpackungstechnischer Perspektive besser. ? Nicht nur die Minions sind Fans der leckeren Frucht, auch die Besucher und Aussteller der interpack 2017 hatten viel Spaß in unserer Banana-Booth. Via Facebook und Twitter haben wir sie aufgefordert, uns ihr schönstes Banana-Smile zu schenken.

Ihr braucht mehr Banana-Content? Dann markiert euch folgendes Datum im Kalender: Vom 7. bis 13. Mai 2020 steht die nächste interpack an! Wie vor drei Jahren heißt es dann wieder „Welcome Home“. Dieser Slogan diente uns nicht nur als Motto für die interpack 2017, sondern auch als Kampagnenidee, um besonders aktive Aussteller mit einem kleinen Willkommenspaket voller Düsseldorfer Spezialitäten zu überraschen. Womit wir sie in knapp 12 Monaten wohl für ihren Einsatz belohnen werden?

#K2016#K2019

Bevor ihr das erfahrt, steht erst noch die K 2019 an. Vom 16. bis 23. Oktober 2019 dreht sich bei uns und unter dem #K2019 alles rund um Kunststoffe und Kautschuk. Die vergangenen Veranstaltung hatte noch ein besonderes Hashtag: #kselfie. Hierunter sind während der Laufzeit jede Menge Fotos vor der K-Installation am Nordeingang entstanden. Aber ebenso gilt: Keine Messe ohne Team. Dieses ließ es sich natürlich nicht nehmen, auch am K zu posieren:

Wer auf diesem Bild noch nicht dabei ist: die K-Ente. Sie hat es erst in diesem Jahr geschafft, Teil der K-Familie zu werden.

Zuletzt auf Weltreise, plant sie schon heute ihren großen Auftritt bei der nächsten K. Noch mehr von unserer Ente gibt’s aber auch jetzt bereits auf Facebook.

 

#EuroShop

Genauso wie die K-Ente gerade noch in der weiten Welt unterwegs ist, sind es viele unserer Gäste, wenn wir sie in Düsseldorf begrüßen. Denn Messezeit bedeutet für viele Aussteller und Besucher häufig eins: sich erst einmal in einer fremden Stadt zurechtfinden.

Um unseren internationalen Gästen die Stadt Düsseldorf näher zu bringen, haben wir uns zur EuroShop 2017 etwas Besonderes einfallen lassen: Bereits vor der Laufzeit ist der EuroShop-Stern durch die Stadt gewandert. Wir haben ihn an sehenswerten Hotspots abgelichtet und auf Social Media geteilt. Was der Stern 2020 erleben wird? Lasst euch überraschen! Die nächste EuroShop findet vom 16. bis 20. Februar 2020 statt.

#FollowMe

Folgt aber auch unbedingt unseren anderen großen Messen wie unserem Messe-Quartett aus GIFA, METEC, NEWCAST und THERMPROCESS sowie der A+A, der wire, der Tube und der glasstec auf ihren Social-Media-Kanälen. Über ein Like freuen sie sich mindestens so sehr wie unsere jährlich stattfindenden Veranstaltungen CARAVAN SALON, TourNatur, REHACARE, MEDICA, COMPAMED, boot Düsseldorf, BEAUTY Düsseldorf, ENERGY STORAGE EUROPE und ProWein. So bleibt ihr immer darüber auf dem Laufenden, was bei uns so los ist und könnt selbst Teil von spannenden Aktionen werden, wie z. B. jüngst die boot-Community zum großen Jubiläum unter #bootmemories berührende Storys teilte, um den 50. Geburtstag der Messe zu feiern.

Habt ihr schon live von unserem Gelände Eindrücke in die weite Social-Media-Welt geschickt? Welche Highlights sind euch dabei besonders in Erinnerung geblieben?

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Allzeit erreichbar, allzeit bereit?

Digitale Anwendungen haben sich bei den meisten Menschen fest im Alltag etabliert. Kinder kommen immer früher mit digitaler Technik in Berührung und wachsen zu sogenannten „digital natives“ heran. Viele Jugendliche können sich ein Leben ohne soziale Medien gar nicht mehr vorstellen. Ob es sich um den Einkauf, die Informationsbeschaffung oder das Kommunizieren handelt, alles findet in der digitalen Welt statt. Im Schnitt schaut jeder Deutsche circa alle 18 Minuten auf das Smartphone, schreibt Nachrichten, ist in sozialen Medien aktiv oder in sonstiger Weise mit dem Handy beschäftigt. Das ergibt pro Tag über 50 Interkationen!

Das wirkt sich auch auf Social-Media-Verantwortliche aus. Sie müssen daher ihre Kanäle stets im Blick behalten. Damit bekommen sie 24/7 mit, was geschieht. Und weil in sozialen Netzwerken oftmals eine Antwort in Echtzeit erwartet wird, ist der Druck groß, immer und gleich darauf zu reagieren.

Die 24-Stunden Gesellschaft: ständige Erreichbarkeit

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Eberhard Thörel, Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Universität Freiburg

Das ständige Auf-Sendung-Sein macht aber auf Dauer krank, sagt Psychologe Eberhard Thörel. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Universität Freiburg. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Master-Management ständiger Erreichbarkeit“, über das er auf der ConSozial referiert, hat sich der Psychologe mit den Auswirkungen dieses neuen gesellschaftlichen Phänomens beschäftigt.

Das Schwierige für Social-Media-Verantwortliche sei es, den permanenten Aktivierungszustand überhaupt erstmal bewusst wahrzunehmen, sagt Thörel. Nur selten werde die ständige Erreichbarkeit vom Arbeitgeber explizit eingefordert. Es sei vielmehr die Funktionsweise des Mediums, die der Berufsgruppe zu schaffen mache. Der Dauerstress, ausgelöst durch die ständige Erreichbarkeit fördert Schlafprobleme, Depressionen, Burnout und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so die Ergebnisse von diversen Studien.

Grenzen setzen, Stress abbauen

Deshalb sei es wichtig, Grenzen zu setzen, sagt der Experte. Wer sich in einem ständig aktivierten Zustand befindet, schüttet tagsüber das Stresshormon Cortisol aus. Abends, nach der Arbeit, sei der Körper darauf angewiesen, dass er abschalten könne, um gut zu schlafen. Nur so könne sich das gesamte System sich regenerieren. „Wer abends noch Nachrichten checkt oder beantwortet, der fährt mental nicht herunter, es wird noch einmal Cortisol ausgeschüttet, man schläft schlecht“, sagt der Psychologe. Man könne zwar nicht pauschal sagen, wann die ständige Erreichbarkeit und der damit verbundene Dauerstress krank mache, doch klar sei, dass diese Faktoren sich bei vielen Social-Media-Verantwortlichen mittel- oder langfristig negativ auf die Gesundheit auswirkten.

„Arbeitsrechtlich gibt es keine Verpflichtung zur ständigen Erreichbarkeit“, betont Thörel. Doch für Social-Media-Verantwortliche gibt es noch keine festen Arbeitsrichtlinien und Betriebsvereinbarungen. Dabei betrifft die Problematik in Deutschland bereits rund 30 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Doch wie kann man Grenzen setzen? Dieser Frage geht Thörel bei seinem Fachvortrag auf der ConSozial am Mittwoch, den 7.11.2018 um 14 Uhr im Messezentrum Nürnberg nach.

Digitalisierung menschlich gestalten

Die ConSozial steht dieses Jahr unter dem Motto „Digitalisierung menschlich gestalten“. Die führende KongressMesse für den Sozialmarkt möchte einen umfassenden Blick auf das allseits viel diskutierte Thema werfen.

Durch Fachvorträge wie dem von Eberhard Thörel, durch Workshops und dem vielfältigen Informationsangebot auf der Messe selbst soll Raum zum fachlichen Austausch geboten werden. Veranstaltet wird die ConSozial vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Sozialministerin Kerstin Schreyer liegt das diesjährige Thema besonders am Herzen: „Wir werden – und das ist mir als Sozialministerin ganz besonders wichtig – den Menschen in den Mittelpunkt stellen und die positiven Aspekte der Digitalisierung zu nutzen wissen“.

Schlechtreden sollte man die digitale Technik aber keinesfalls. Vielmehr sind der richtige Umgang und das kritische Prüfen wichtig. Fach- und Führungskräfte in der Sozialwirtschaft sollten sich eingehend mit dem Thema auseinandersetzen, damit digitale Innovationen nicht ihren ursprünglichen Zweck verfehlen – den Menschen in sämtlichen Lebensbereichen zu unterstützen.

Der digitale Wandel muss gemeinsam gestaltet und digitale Kompetenzen müssen entwickelt werden, so dass jeder von der Digitalisierung profitieren kann. Es ist eine der großen Zukunftsaufgaben der Sozialbranche.

Autorinnen: Michaela Zimmermann und Katja Spangler

 

Die ConSozial ist die KongressMesse für Fach- und Führungskräfte des Sozialmarktes im deutschsprachigen Raum. Am 7. und 8. November 2018 informieren sich mehr als 6.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher im Messezentrum Nürnberg über die neusten Entwicklungen und Trends der Sozialwirtschaft. Parallel findet der KITA-Kongress statt, der sich an Fach- und Führungskräfte von Kitas wendet. Die ConSozial wird vom Bayerischen Sozialministerium veranstaltet. Partner sind die Rummelsberger Diakonie, die Caritas Bayern und die NürnbergMesse.

Der Beitrag Allzeit erreichbar, allzeit bereit? erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..