Schutz für Beschützer

Als High-Tech-Ausrüster im internationalen Spitzensport ist das Unternehmen bekannt. Bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen in Pyeongchang starteten die deutschen Skifahrer in goldenen Helmen von Uvex aus Fürth. Die High-Tech-Materialien, die Spitzensportler schützen, sind auch im Bereich Arbeitssicherheit und persönliche Schutzausrüstung gefragt – zum Beispiel bei der Polizei.

NM fair.mag Enforcetac 2018

Vom Spitzensport zur Arbeitssicherheit

Von Erfahrungen aus dem Spitzensport profitiert der Bereich Arbeitssicherheit und Schutzausrüstung. Viele Anforderungen sind ähnlich: „Schutzausrüstung muss zuverlässig sein. Und sollte kein limitierender Faktor bei der Ausübung einer Tätigkeit sein“, erklärt Dirk Rosenbauer, Key Account Manager bei der Uvex Arbeitsschutz GmbH. Um dies zu gewährleisten, lege Uvex bereits bei der Entwicklung großen Wert auf Design, Ergonomie, Passform und Komfort.

Technische Innovationen fließen auch in ballistische Schutzbrillen ein. Diese entwickelt Uvex für Sicherheitskräfte und Behörden. So sorgt eine Anti-Fog-Beschichtung für den dauerhaften, klaren Durchblick – egal wie oft die Brille gereinigt wird. Zusammen mit einem Tochterunternehmen wird ein Laserschutzfilter angeboten, der den Träger vor sichtbaren und unsichtbaren Lasern schützt.

Die passende Messe zur Präsentation solcher High-Tech-Produkte findet das Traditionsunternehmen in der Nachbarstadt: „Die Enforce Tac ist die wichtigste Behördenmesse im deutschsprachigen Raum. Sie zeichnet sich durch die Qualität der Besucher aus und durch die Möglichkeit, sich aufgrund der Kompaktheit mit einer Vielzahl anderer Aussteller auszutauschen“, so Rosenbauer.

Neue Technologien auf dem Prüfstand

NM fair.mag Innenminister Herrmann

Die Schirmherrschaft der Enforce Tac trägt das Bayerische Innenministerium. Foto: NürnbergMesse

Dass sich Polizisten immer besser schützen müssen, zeigt die Statistik der Bayerischen Polizei: 7.442 Fälle von verbaler und physischer Gewalt gegenüber 16.450 Polizisten im Jahr 2016 markierten einen neuen Negativrekord. „Wir müssen diejenigen schützen, die uns schützen!“, erklärt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Gelingen soll dies mit modernster Ausrüstung – wie zum Beispiel einem neu entwickelten Einsatzanzug und moderner Technik.

 

Zukunftslabor der Polizei

Mit der „Entwicklung und Bewertung neuer polizeilicher Methoden und Strategien in Bezug auf zukunftsweisende technologische Entwicklungen“ befasst sich das im Bayerischen Landeskriminalamt angesiedelte Strategische Innovationszentrum der Bayerischen Polizei (SIZ). Themen wie der nationale und internationale Informationsaustausch mit anderen Polizeien, Sicherheitsbehörden sowie Wissenschaft, Forschung und Industrie, werden im SIZ diskutiert.

Mit großem Interesse beobachte die Polizei auch Entwicklungen wie „Google Glass“, so Michael Siefener, Sprecher im Bayerischen Innenministerium. Um insbesondere Cyber-Kriminellen auf Augenhöhe begegnen zu können, setze die Bayerische Polizei neben personellem IT-Know-How auf eine entsprechende Ausstattung der Ermittler mit Hard- und Software. Die Einführung eines Messengers als einsatzunterstützendes Kommunikationsmittel – vergleichbar zu „WhatsApp“ – sei bereits in vollem Gange. Und auch zum Einsatz von Drohnen und Body-Cams sind Pilotversuche gestartet.

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Kompetenz im Themenfeld Sicherheit

Die NürnbergMesse verfügt über eine ausgewiesene Kompetenz im Themenfeld Sicherheit. Mit Veranstaltungen wie Enforce Tac – Fachmesse für Law Enforcement, it-sa, it-sa Brasil und it-sa India – Fachmessen für IT-Sicherheit, FeuerTRUTZ – Fachmesse für vorbeugenden Brandschutz, Perimeter Protection – Fachmesse für Freigeländeschutz FIRE & SECURITY INDIA EXPO sowie U.T.SEC – Unmanned Technologies & Security führt sie insgesamt rund 1.200 Aussteller und etwa 30.000 Besucher aus aller Welt zusammen.

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Perimeterschutz im Fokus

Gerade vor Weihnachten und zum Jahreswechsel schien das Thema Sicherheit wieder überall im Fokus zu stehen. Es verging kein Tag ohne Debatten über die Sicherung öffentlicher Plätze oder den Schutz unserer Weihnachtsmärkte, etwa mit mobilen Durchfahrtssperren. Dass das Interesse an der Absicherung von Grundstücks- beziehungsweise Geländegrenzen, also am Thema Perimeterschutz, zunimmt, spürt man auch auf der Fachmesse Perimeter Protection. Mit 135 Ausstellern, also 35 % mehr als bei der Vorveranstaltung 2016, und über 3.600 Fachbesuchern (+ 31 %) ging sie Mitte Januar zu Ende. Gezeigt wurden neben Zäunen, Toren, Pollern und Schranken auch Hightech-Kameras und Drohnendetektionsanlagen. Ergänzt wurde die Spezialmesse durch den Perimeter Protection Kongress.

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Alleskönner Drohne

Bei Dämmerung verläuft sich ein 86 Jahre alter Mann im Wald. Seine besorgte Ehefrau alarmiert die Polizei. Die entscheidende Hilfe kommt aus der Luft: Per Drohne mit Wärmebildkamera machen sich die Johanniter auf die Suche nach dem Vermissten und finden ihn wenige Minuten später auf einem Acker. Rettungskräfte bergen den völlig unterkühlten Mann – die Drohne wird zum Lebensretter. Der Vorfall aus Unterfranken zeigt eindrücklich die Möglichkeiten der Drohnentechnologie.

Kinderleicht zu bedienen, verhältnismäßig geringe Kosten und als fliegende Plattform für verschiedenste Aufgaben einsetzbar. Diese Eigenschaften machen „UAV“ („Unmanned Aerial Vehicle“) zum absoluten Trendthema – und für die NürnbergMesse interessant. „Das Thema Drohne wird auf vielen unserer Messen diskutiert: Drohnen für Sicherheitsaufgaben auf der EnforceTac, Transportdrohnen auf der FachPack bis hin zu Drohnen für die  Geländevermessung auf der GaLaBau“, erklärt Thomas Preutenborbeck, Veranstaltungsleiter bei der NürnbergMesse.

Zentrales Thema: Drohnen-Sicherheit

Drohnen sind Alleskönner. Um herauszufinden, welchen Zielrichtung die beste für eine neue UAV-Veranstaltung sein könnte, nahm Preutenborbeck an Konferenzen und Workshops teil. Ein Thema rückte dabei in den Fokus: „Bei Sicherheit, Abwehr und Detektion von Drohnen gibt es viel Diskussionsbedarf“, so Preutenborbeck. Während die private und kommerzielle Nutzung der UAV rasant zunimmt, sorgen sich Kommunen und Unternehmen um die Sicherheit ihrer Flächen. Gleichzeitig verfügt die NürnbergMesse in ihrem Veranstaltungsportfolio über ausgewiesene Expertise zum Thema Sicherheit.

„Hier wurde die Idee zur U.T.SEC geboren: Bringen wir Drohnen und Sicherheit zueinander!“, schildert Preutenborbeck. Das Ergebnis ist die U.T.SEC – Unmanned Technologies & Security Expo & Conference die nach der Premiere 2017, im März zum zweiten Mal startet. Auf der Fachmesse mit Konferenz diskutieren Drohnen-Experten, wie Unternehmen von Drohnen profitieren, welche Gefahren drohen und wie diese – zum Beispiel Spionage – abgewehrt werden können.

U.T.SEC Messe in Nürnberg zum Thema Drohnen und Sicherheit

 

Wichtige Partner bei der inhaltlichen Ausrichtung und dem Aufbau eines Netzwerkes sind der Verband für Sicherheitstechnik e.V. und der UAV DACH e.V. Letzterer beschäftigt sich vor allem mit rechtlichen Fragen bei der Verwendung von Drohnen. „Wir wollen nicht, dass die großartige Drohnentechnologie mit gewaltigen Zukunftsperspektiven durch Sicherheitsprobleme in Verruf gerät. Dafür ist die U.T.SEC ein wichtiger und notwendiger Baustein beim Transport von Informationen“, so Dr. Norbert Lohl, Vorstandsvorsitzender des UAV DACH e.V. Noch am Anfang einer dynamischen Entwicklung steht die Nutzung von UAV für Wilfried Joswig, Geschäftsführer des Verbands für Sicherheitstechnik e.V.: „Es ist wichtig, mit ausgewiesen Experten zu diskutieren. Hierfür bildet die U.T.SEC mit der Ausstellung und den Fachvorträgen die ideale Plattform.“

 

U.T.SEC Messe zum Thema Drohnen und Sicherheit

Gespräch auf der U.T.SEC Messe in Nürnberg

 

Visionen zeigen, Know-how-Transfer ermöglichen

„Für viele Unternehmen ist der Einsatz von Drohnen nach wie vor unbekanntes Territorium“, so Preutenborbeck. Deshalb soll die U.T.SEC bei ihrer zweiten Auflage im März nicht nur Forum sein für Anbieter und Nachfrager, sondern auch darstellen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt: „Wir wollen ein Zukunftsmodell präsentieren, Visionen zeigen und den Know-how-Transfer ermöglichen“, sagt Preutenborbeck. Eines dieser Zukunftsprojekt und Diskussionsthema auf der Konferenz ist der Einsatz von Drohnen in der Wasserrettung am Beispiel des Deutschen Roten Kreuzes in Mecklenburg-Vorpommern. Auch hier gibt es jede Menge Potezial für künftige Lebensretter aus der Luft.

U.T.SEC – Unmanned Technologies & Security Expo & Conference am 7. und 8. März in Nürnberg.

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