Ins kalte Wasser: 6 Wochen Praktikum in Shanghai

Wie arbeitet es sich in einer Stadt, die 24 Millionen Einwohner hat? Welches sind die Herausforderungen an die Arbeit in einer der pulsierendsten Metropolen der Welt? Die Messe Düsseldorf bietet ihren Mitarbeitern Auslandspraktika in vier verschiedenen Ländern an. Es ermöglicht die einwöchige Mitarbeit in unseren Auslandsvertretungen in Stockholm oder Helsinki oder sechswöchige Arbeitsaufenthalte in den Tochterunternehmen Messe Düsseldorf Shanghai oder Messe Düsseldorf North America in Chicago.

Unser Blogadmin Matthias Hochscheid hat bei der Vergabe der Praktikumsplätze das richtige Los gezogen und durfte nach Shanghai fahren. Wir haben ihn nach seinen Erfahrungen und Erlebnissen gefragt.

 

Redaktion: Wie bist du auf das Angebot aufmerksam geworden und wie war das Prozedere?

Matthias: Neue Praktikumsangebote werden in unserem Intranet veröffentlicht. Dort habe ich von den möglichen Terminen gelesen. Eine Kollegin, die sich auch auf das Praktikum beworben hatte, hat mich dann fast schon dazu gedrängelt, meine Bewerbung abzuschicken. Zuerst braucht man das OK der Abteilungsleitung und muss sich mit dem Projekt absprechen. In der Bewerbung muss man auch eine Begründung abgeben, wieso man denkt, dass man für das Praktikum geeignet ist. Anschließend wurde ich aus allen geeigneten BewerberInnen per Losverfahren ausgewählt.

Redaktion: Wie sah die Vorbereitung aus?

Matthias: Zuerst einmal habe ich Kontakt mit den Kollegen in Shanghai aufgenommen und den genauen Termin des Praktikums abgestimmt. Diese haben mir dann auch das Apartment in der Nähe des Büros organisiert. Mit allen Unterlagen hieß es dann noch, das Visum zu beantragen. Das klappte reibungsloser als erwartet. Natürlich habe ich mich vorher auch noch einmal intensiv mit China und der Kultur auseinandergesetzt. Unsere Personalabteilung, die uns im gesamten Vorbereitungs- und Durchführungsprozess begleitet, stellt uns hierzu Onlinekurse zur Verfügung, in denen man mehr über das Land, spezielle Gepflogenheiten und kulturelle Hintergründe erfährt. Durch mehrere Aufenthalte in Südostasien hatte ich schon ein Grundverständnis für die Kultur in dieser Region, war aber doch überrascht über die Spezialitäten, die China für mich bereithielt.

Redaktion: Welche waren das?

Matthias: Einige nicht so schöne Dinge (lacht). Es wird sich nicht die Nase geputzt in der Öffentlichkeit oder beim Essen, das gilt als unhöflich, stattdessen die ganze Zeit hochgezogen, das kann einen in den Wahnsinn treiben. Schlürfen und Schmatzen beim Essen sind dagegen ein Zeichen von Genuss, wie ich dann später feststellen konnte.

Redaktion: Und dann bist du angekommen. Wie war dein erster Eindruck von dem Büro und den Kollegen?

Matthias: Superpositiv. Die Büros sind kleiner als bei uns und mehr Menschen sitzen auf kleinerem Raum zusammen, aber das scheint hier in allen Büros der Falls zu sein. Die Kollegen haben natürlich erst einmal gestaunt, als sie mich Riesen (Matthias ist knapp über zwei Meter und hat einen Vollbart *Anmerkung der Redaktion) gesehen haben. Mit der Reaktion habe ich aber auch gerechnet, nachdem ich am Tag zuvor am „Bund“, einer der Sehenswürdigkeiten Shanghais, schon ständig nach Fotos mit mir gefragt worden bin.

Die erste Scheu ist dann aber schnell verflogen und ich wurde direkt zum Mittagessen mitgenommen. Ein Wurf ins kalte Wasser.

Redaktion: Wieso das?

Matthias: Zuerst einmal gab es wirklich nur Stäbchen zum Essen. Ich habe zwar Übung, doch möchte man sich am ersten Tag ja nicht direkt als Westler blamieren. Zum anderen waren alle Beschreibungen am Buffet auf Chinesisch, so musste ich über meinen Schatten springen und einfach probieren, wer mich kennt weiß, dass ich das manchmal ungern mache. Das, was ich dann genommen habe, waren anscheinend irgendwelche Algen und gebratene Leber mit Chili, wie ich später rausgefunden habe. Und Reis mit Stäbchen zu essen ist doch komplizierter als erwartet. (grinst).

Redaktion: Was kannst du an Kulinarischem empfehlen?

Matthias: Dumplings auf jeden Falls, egal ob gedünstet, frittiert oder gekocht. Mit den verschiedensten Füllungen, immer der Hammer. Nur ein wenig schwer zu essen. Aber keine Angst, die Leute hier sauen sich genauso ein. In Peking natürlich die Pekingente. Ich würde sagen, man muss einfach mal ausprobieren und nicht nachfragen, was denn da vielleicht drin sein könnte. Übrigens: Das beste Essen gibt es meist da, wo die Schlangen am längsten sind.

Redaktion: Was waren deine Aufgaben in Shanghai?

Matthias: Zuerst habe ich das Marketing- und Kommunikationsteam der Medical Fair China unterstützt bei der Nachbereitung der kürzlich beendeten Veranstaltung. Anschließend hat das MarCom Team der wire & Tube China mich zu meinen Aufgaben bei der  1 ½ Wochen darauf stattfindenden Messe in Shanghai gebrieft. Da hieß es Besuchergruppen registrieren, Pressemeldungen überarbeiten und bei der Planung helfen. Anschließend ging es dann mit den Kollegen aufs Messegelände um diese während des Aufbaus und der Veranstaltung zu unterstützen.

Redaktion: Was waren die größten Unterschiede zwischen einer Messe in Düsseldorf und in Shanghai

Matthias: Beeindruckend fand ich die schon in der Stadt wahrgenommene Mobil-Affinität der Menschen in China. Formulare für die Besucheranmeldung wurden z.B. nicht wie bei uns per Hand ausgefüllt, sondern ein QR Code gescannt und alles online ausgefüllt. Auch die mobile Vernetzung war beeindruckend. WeChat, das Kommunikationsmittel schlechthin, bietet eine unfassbare Zahl an Möglichkeiten. Auch die Geschwindigkeit der Videoteams, die auf der Messe Impressionen und Interviews mit Besuchern und Ausstellern gedreht haben, war wesentlich höher als bei uns, da können wir uns auf jeden Fall was abschauen.

Redaktion: Und nach der Messe?

Matthias: Danach ging es in den intensiven Austausch mit den Kollegen der swop. Ich betreue bei der Messe Düsseldorf die interpack, und die swop gehört zur interpack alliance. Ich konnte mit den Kollegen vor Ort unsere neuen Erscheinungsbilder absprechen, neue Schnittstellen und Abläufe für unsere gemeinsame Zusammenarbeit definieren und Wissen mitnehmen aber auch vermitteln.

Redaktion: Und wie läuft es nach dem Praktikum dann weiter?

Matthias: Wir haben Jour Fixe Termine abgestimmt, bei dem wir uns über die besprochenen Anpassungen austauschen oder kleine Workshops abhalten und neue Projekte besprechen. Zudem wollen mit der interpack Aktivitäten in WeChat an den Start bringen. Hierzu haben wir die Basis gelegt und müssen nun ins praktische Arbeiten übergehen.

Redaktion: Wie hast du das Team vor Ort empfunden?

Matthias: Jung und supermotiviert. Alle sind mit Herzblut bei der Sache und kümmern sich intensiv um die Projekte. Neue Dinge werden ausprobiert oder bei Problemen kurzfristig gemeinsame Lösungen gefunden. Die Agilität im Zusammenspiel mit perfekter Planung ist beeindruckend.

Redaktion: Was war neben dem beruflichen dein Eindruck von Shanghai und den Menschen dort?

Matthias: Shanghai ist eine Wahnsinnsstadt, von Bildern her kannte ich die Skyline und den Fluss schon. Wenn man dort aber selber ist und dann auf dem Shanghai Tower aus 546 Metern Höhe auf die Stadt schaut, ist es faszinierend. Und auch die bekannten und versteckten Ecken fand ich super interessant. Der Yu Garden mit seiner Gartenanlage, den Jing An Tempel mitten an einer Hauptverkehrsachse, der Longhua Tempel, in dem man dann komplett zur Ruhe kommen kann, oder die Parkanlagen, in denen sich die Leute treffen, um miteinander zu musizieren oder zu tanzen.

Zum einen waren die Leute immer erstaunt und haben dann gelächelt, wenn sie mich in der Metro oder auf der Straße gesehen haben. Was ich nicht so schön fand, war der stark ausgeprägte Egoismus und die Rücksichtslosigkeit in Shanghai und auch bei einem Besuch in Peking. Drängeln, Schubsen und immer der Erste sein zu wollen, anstatt einmal Rücksicht zu nehmen und zu helfen war doch schon krass. Genauso wie die Produktion von Unmengen von Müll ohne Grund. Da wurde der Plastikgetränkebecher noch einmal in eine Plastiktüte gepackt, damit die Person diesen bequem transportieren konnte. Danach wurde es dann einfach weggeworfen.

Redaktion: Hört sich nicht so gut an. Hast du jetzt einen schlechten Eindruck von China?

Matthias: Nein, es ist wie bei uns, es gibt kulturelle Dinge und auch einzelne Menschen, die ein negatives Bild erzeugen. Aber durch die Kollegen konnte ich klar feststellen, dass es genauso viele andere Menschen in China gibt, die genauso über diese Leute und Verhaltensweisen denken.

Redaktion: Du bist als eher technisch versierter Mitarbeiter der Messe Düsseldorf auch immer auf der Suche nach neuen Innovationen. Was hat dich in Shanghai besonders inspiriert?

Matthias: Wechat und WeChatpay/Alipay. Wenn ich am Anfang mit meinem Bargeld an die Kasse ging, kam ich mir immer als störendes Element vor. Die Menschen in China haben es schnell gelernt einfach den QR Code in ihrer WeChat Brieftasche aufzumachen oder den QR Code des Geschäfts zu scannen und dann mobil zu bezahlen. Es geht so schnell und einfach. Zudem die Vernetzung von Menschen untereinander. Man kann sich über WeChat viel schneller in Gruppen zusammenfinden, mit neuen Leuten vernetzen und sich über Themen austauschen oder verabreden. Zudem fand ich die Bestückung in der Stadt mit LED Displays und Digital Signage beeindruckend. Ich kam mir wirklich vor wie bei Philipp K. Dick in BladeRunner.

Redaktion Was würdest du den Leuten mitgeben, die nach Shanghai oder China reisen?

Matthias: Genießt den öffentlichen Personennah und -Fernverkehr. Pünktlich, in kurzen Abständen, sauber und preislich unschlagbar. Da können sich die Deutsche Bahn und unsere Verkehrsbetriebe eindeutig etwas abschauen. Probiert zudem einmal die coolen Apps aus, die es gibt, wir in Deutschland haben da noch viel Nachholpotenzial. Und wenn ihr dort seid, geht nicht nur in die Konsumtempel/Shoppingmalls, sondern auch einmal abseits der großen Straßen und versucht in das wahre Shanghai einzutauchen. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Und keine Angst, man geht nie verloren. Meine Highlights: die Chinesische Mauer, der Ausblick vom Shanghai Tower und der Longhua Tempel.

Redaktion: Vielen Dank Matthias für deine Eindrücke.

Habt ihr noch weitere Fragen an Matthias über China oder wollt noch mehr über seine Eindrücke erfahren, dann hinterlasst uns einen Kommentar oder schreibt uns eine Mail.

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Von Düsseldorf nach China: So kommuniziert das Reich der Mitte

Im September 2018 dreht sich bei der Messe Düsseldorf neben der REHACARE auch einiges um China, denn neben dem in Düsseldorf stattfindenden Chinafest am 15. September, starten auch unsere chinesischen Messen Wire und Tube jeweils am 26. September 2018 in Shanghai.

Die allgemeine Begeisterung für China kommt dabei nicht von ungefähr – als die älteste Hochkultur der Welt mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern ist es das Land der absoluten Superlative. Unterschiedliche Landschaftsbilder und beeindruckende Sehenswürdigkeiten unterstreichen dies. Die weltweit bewunderten Kunst- und Kulturschätze dürften wohl auch ein Grund für das alljährlich wiederkommende Chinafest in Düsseldorf sein. Hier werden von 10 bis 20 Uhr chinesische Tänze, Artistik und Gesang präsentiert. An den Ständen gibt es zudem Kunsthandwerk, chinesische Leckereien, Sprachkurse und Aktionen für Kinder zum Mitmachen. Aber auch auf chinesischer Seite scheint es eine gewisse Begeisterung für Düsseldorf zu geben: Über 1.000 chinesische Unternehmen sind mittlerweile in Düsseldorf ansässig. Mit 4.200 in Düsseldorf lebenden Chinesinnen und Chinesen ist die Landeshauptstadt gleichzeitig einwohnertechnisch der größte chinesische Standort Nordrhein-Westfalens.

Doch bei all der gegenseitigen Sympathie bleiben kulturelle Unterschiede bestehen, die sowohl im beruflichen als auch privaten Kontext glücklicherweise für genügend Vielfalt sorgen und unseren Alltag dadurch etwas spannender und aufregender machen. Dies gilt auch für die Wire und Tube in Shanghai. Wir vom Messe-Düsseldorf-Blog-Team interessieren uns natürlich besonders für die kulturellen Unterschiede in Sachen Online Marketing und Social Media. Der unterschiedliche Umgang von Chinesen und Europäern mit persönlichen Daten, Kommunikation und Privatsphäre fällt dabei sofort ins Auge. Das beste Beispiel dafür ist unserer Meinung nach die Nutzung von WeChat, mittlerweile sogar schon China-App genannt.

Für die meisten Chinesen ist WeChat zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden. Der Dienst des südchinesischen Konzerns Tencent vereint viele Funktionen wie Videotelefonie, Sprachnachrichten, Chat sowie Foto-Bearbeitung und fügt diesem Mix neue Ideen hinzu. Der sagenhafte Aufstieg der App ist zu einem Großteil auf die Bezahlfunktion WeChat Pay zurück zu führen. User müssen dazu lediglich ihre Bank- oder Kreditkarte mit der App verbinden und per QR-Code-Scan bezahlen. Und das Ganze ohne WeChat zu verlassen. WeChat hat sich in China ein Ökosystem mit mehr als 700 Millionen Nutzern geschaffen. Generell stehen den Chinesen aber auch nicht so viele verschiedene soziale Netzwerke und Chatplattformen zur Verfügung wie z. B. den deutschen Usern. WhatsApp und Co. sind in China auch nur eingeschränkt verfügbar.

Dabei profitiert nicht nur WeChat, sondern auch Unternehmen. Für 80 % der Unternehmen in China ist WeChat das wichtigste arbeitsbezogene Kommunikationstool und auch für unsere chinesischen Kollegen gehört es längst zum Arbeitsalltag. Sie nutzen so genannte WeChat officalAccounts um ihre Messen zu bewerben und erreichen damit viele potenzielle Kunden, wofür wir in Deutschland unter anderem auf Facebook oder Instagram setzen (Quelle). Den WeChat-Account für die weltweiten Tube Messen nutzen zum Beispiel mehr als 4.500 unser chinesischen Kunden, der Account der wireChinaExpo hat sogar rund 12.000 Follower. Wer also in der Volksrepublik erfolgreich mit seinen Kunden interagieren will, muss wissen wie die App funktioniert. Für Kommunikationsentscheider außerhalb Chinas lohnt sich ein Blick darauf deshalb ebenso, eröffnet die App doch gewissermaßen den chinesischen Marktzugang (Quelle).

Weil WeChat als einer der ersten Messenger-Dienste Unternehmens- und Privatkommunikation in einer App verknüpft, werden die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichen in China immer verschwommener: Die Anwender tauschen sich in der App mit ihren Freunden aus, in der sie gleichzeitig mit Marken interagieren. Dementsprechend ist die Aufmerksamkeit der User um ein Vielfaches höher und Marken werden dadurch zu integralen Bestandteilen des eigenen Lebens. Das haben auch Unternehmen erkannt, weswegen ein großer Teil von ihnen auf WeChat aktiv ist (Quelle).

In Deutschland ist WeChat dagegen kaum vorzufinden. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da viele WeChat-Kanäle schlichtweg auf Chinesisch sind. Gleichzeitig scheint die deutsche Bevölkerung etwas vorsichtiger im Umgang mit der Weitergabe privater Daten zu sein. Aber auch auf dem europäischen Markt scheint ein Umdenken bei den Usern stattzufinden; WhatsApp Business soll es nun Unternehmen erlauben mit ihren potenziellen Kunden via Chat in Kontakt treten zu können und findet dementsprechend seit 2018 auch immer mehr Anwendung (Quelle). Es zeigt sich auch hier: Die Fans/Follower sind da, wo ihre Freunde auch sind. Und in Europa sind die eben eher bei WhatsApp, Facebook und Instagram als bei WeChat.

Aber auch die Kommunikation innerhalb der Apps und sozialen Netzwerken scheint sich erheblich zwischen chinesischen und deutschen Zielgruppen zu unterscheiden. WeChat-Geflechte sind viel kleiner und persönlicher als das Freunde-Netzwerk bei Facebook. Zusätzlich bewegen sich WeChat-User eher in der eigenen, selbst erschaffenen Umgebung anstatt wie bei Instagram anderen Accounts öffentlich zu folgen.

Während wir also in Deutschland beruflich noch fleißig E-Mails schreiben und Chats eher für private Zwecke nutzen, wird im asiatischen Raum alles in einer mobilen Anwendung gebündelt. Dadurch vermischen sich hier die Grenzen zwischen Privatleben und Beruf immer mehr, was zu einer 24/7-Erreichbarkeit vieler Chinesen führt. Ob man das gut findet oder nicht, hängt vermutlich wieder mit der eigenen Kultur zusammen. ?

Wie steht ihr dazu? Sollte es auch bei uns eine Art WeChat geben oder welche Social-Media-Kanäle nutzt ihr am liebsten?

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