Yulia Putintseva gewinnt in Nürnberg

Am Finaltag des Nürnberger Versicherungscups strahlt Yulia Putintseva mit der Sonne um die Wette. Die 24-jährige Kasachin verbuchte gegen Tamara Zidansek das Finale des WTA-Turniers in Nürnberg für sich. Für beide Spielerinnen ging es beim zweitgrößten deutschen Damentennis-Turnier um ihren ersten Titel auf der WTA-Tour. Nach exakt 2:17 Stunden Spielzeit applaudierten die rund 1.800 Zuschauer für den hart erkämpften Sieg von Putintseva. Sie bezwang im Halbfinale Sorana Cirstea aus Rumänien und erkämpfte sich vor allem im Viertelfinale – beim wohl längsten Match in der Geschichte des Turniers gegen Anna-Lena Friedsam (3:21 Stunden Spielzeit) – die verdiente Spitze des Siegertreppchens. Doch auch die 21-Jährige Slowenin, Tamara Zidansek, beeindruckte durch ihre große Unbekümmertheit und ihren abwechslungsreichen als auch aggressiven Spielstil. Zwar besitzt Putintseva deutlich mehr Erfahrung als die Nummer 68 der Weltrangliste, jedoch bewies Zidansek besonders für ihr Alter starke Nerven und einen selbstbewussten Ehrgeiz. Gabriela Dabrowski (links) und Yifan Xu gewinnen im Doppel; Fotorecht: Getty Images Im Doppel konnten Gabriela Dabrowski aus Kanada und ihre Partnerin Yifan Xu aus China ihrer Favoritinnen-Rolle gerecht werden und das Finale gegen Sharon Fichmann, ebenfalls aus Kanada, und Nicole Melichar aus den USA, mit 4:6, 7:6 und 10:5 für sich gewinnen. Auch wenn es keine […]

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Starkes Bekenntnis für Europa

Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 8.000 Aussteller und über 179.000 Besucher aus der Europäischen Union (ohne Deutschland) an den Fach- und Publikumsmessen in Nürnberg. Damit machen Italiener, Österreicher, Franzosen, Niederländer und weitere Nationen rund 57 % der ausländischen Aussteller bzw. 63 % der ausländischen Besucher aus. Viele von ihnen kommen aus den „neuen“ EU-Staaten wie Polen und Tschechien, die sich 2004 der Europäischen Union angeschlossen haben. Das war nicht immer so. Denn jahrzehntelang blockierte der Eiserne Vorhang internationale Handelswege, die sich seit dem Mittelalter – von Nord nach Süd, von West nach Ost – in Nürnberg kreuzten. Als europäisches Handelszentrum hat Nürnberg eine lange Tradition. Im Zentrum des Kontinents gelegen entwickelte sich die „freie Reichsstadt“ schon im Mittelalter zum Dreh- und Angelpunkt für Waren aus ganz Europa. Sogar Produkte aus Asien und Afrika gingen mit den Nürnberger Kaufleuten auf Reisen. „Nürnberger Tand geht durch alle Land“ etablierte sich schnell als deren „Slogan“. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs positionierte sich Nürnberg wieder im Herzen Europas, Handelsbeziehungen in Richtung Osten blühten neu auf. Die Gründung der Europäischen Union und ihr wachsender Binnenmarkt sorgten für einen weiteren Wachstumsschub. Davon profitierte besonders die NürnbergMesse: So ist seit dem Fall des Eisernen Vorhangs […]

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Waschecht handgemacht

BADELIEBE heißen die neuen Eigenprodukte der WerkStadt der Lebenshilfe Nürnberg. Sie bestechen mit einem geradlinigen, ansprechenden und modernen Design und ausgefallenen Duftkreationen. Für die Entwicklung wurde extra die „Taskforce Seife“ eingerichtet, die sich eingehend über Verpackung, Design, Duftmischungen und Co. beriet. Und das, wie man sieht, mit Erfolg! Dabei rausgekommen ist dann die BADELIEBE, eine Serie bestehend aus vier unterschiedlichen Badeprodukten. Sie umfasst Hartseifen, Flüssigseifen, Duschgels und Badesalze. Besonders ist auch die Zusammensetzung der Duftnoten. Darunter zum Beispiel Zitrus & Rose, Mojito, Rosmarin & Thymian, Tangerine & Gewürznelke und Bergamotte & Ingwer. Verwendet werden hier nur natürliche Aromen und qualitative hochwertige Zutaten. Nachhaltig, inklusiv, handgemacht, ökologisch– was will man mehr? Die Seifen von BADELIEBE erfüllen nicht nur ihren Zweck und machen sauber – sie machen auch optisch einiges her, Fotorecht: NürnbergMesse / Frank Boxler Alle Produkte der Serie sind aus ökologisch nachhaltigen Rohstoffen hergestellt – und das per Hand! Jeder einzelne Schritt wird von einem Mitarbeiter der inklusiven Seifen Werkstatt, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, ausgeführt: Vom Zusammenmischen, Abfüllen bis hin zum Etikettieren und Verpacken. Außerdem sind die Produkte vegan und tierversuchsfrei, enthalten kein Palmöl und auch die Verpackung besteht aus einem umweltschonendem Material.     BY HAPPY PEOPLE, […]

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Kaffeegenuss exklusiv inklusiv

Auf den ersten Blick ist das Café TANTE NORIS am Nürnberger Hauptmarkt ein Café wie jedes andere. Doch eigentlich ist es viel mehr als nur ein Ort, an dem sich Menschen auf eine Tasse Kaffee oder ein Stück Kuchen treffen. TANTE NORIS ist ein inklusives Café. Betrieben wird es von noris inklusion, einem langjährigen Aussteller der Werkstätten:Messe. Wenn man das kleine Café hinter dem schönen Brunnen am Hauptmarkt betritt, wird man direkt von einer wohligen Wärme und lächelnden Gesichtern empfangen. Es duftet nach Kaffee und leckerem, selbstgebackenem Kuchen, der neben Butterbrezeln und Muffins ansprechend in der Auslage arrangiert ist. Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten hier ganz selbstverständlich zusammen. Inklusiv durch und durch Der Laden ist liebevoll dekoriert. Viel zu sehen gibt es hier. Denn neben dem Gastrobetrieb können bei TANTE NORIS auch allerhand handgefertigte Kleinigkeiten erworben Café und Laden in einem: In liebevoll dekoriertem Ambiente gibt es handgefertigte Kleinigkeiten. Fotorecht: NürnbergMesse. werden. So zum Beispiel die hübschen, getöpferten Keramiktassen, in denen man auch den Kaffee serviert bekommt. Die bunten Gefäße zieren in unterschiedlichen Ausführungen die Wand und laden ein, sich weiter umzusehen. Leckerer Honig aus der noris Werkstattproduktion, Wein der Lebenshilfe Bad Dürkheim, Gewürze, Lebkuchen und andere Geschenk- und […]

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Eine Weihnachtsbaumgeschichte

Er ist der höchste Weihnachtsbaum Nürnbergs: 14 Meter hoch prangt die Fichte der NürnbergMesse weithin sichtbar vor den Hallen, Fanal für die kommende Weihnachtszeit und Schlusspunkt des erfolgreichsten Jahres in der Geschichte der NürnbergMesse. Der Baum ist ohne Spritzmittel und Kunstdünger gewachsen, wie Ronny Grabinger, Inhaber des beauftragten Gartenbauunternehmens und ServicePartners der Messe, bestätigt. Auch auf Regionalität wurde Wert gelegt, stammt die Fichte doch aus dem nahen Fürstlich Castell‘schen Forst.  Nachschub kommt! Werkstatt-Beschäftigter Kim Lekphet ist ein enthusiastischer Weihnachtsbaumverkäufer. Die Bio-Tannen, von denen er eine bereits für den Transport verpackt hat, gibt es gleich nebenan im Freigelände. Weihnachten kann kommen! Foto: noris inklusion Wer auch für zuhause einen ökologisch korrekten Weihnachtsbaum will, ist bei noris inklusion richtig. Die Werkstatt für behinderte Menschen gehört zu den großen Ausstellern der Werkstätten:Messe und hat seine Christbäume sogar vom Öko-Landbauverband Biokreis zertifizieren lassen. „Die Nachfrage ist so groß, dass wir kurz vor Weihnachten nochmal nachliefern lassen müssen“, sagt Michael Volland, der Leiter der „Natur-Erlebnis-Gärtnerei“ von noris inklusion. Er ist stolz darauf, sowohl „Bio“ als auch „regional“ anbieten zu können, zwei Labels, die immer mehr gefragt sind.       Wachstum prognostiziert Den Trend bestätigt Ursula Geismann, Sprecherin des Hauptverbandes der deutschen Holzindustrie. „Das ist […]

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Digitales Nürnberg

„Challenge accepted“ heißt es für das digitale Nürnberg. Seit dem Frühjahr 2018 ist die Frankenmetropole eine von 41 Städten in Europa, die an der „Digital Cities Challenge“ der Europäischen Kommission teilnehmen. Ziel des Programms ist es, Europas Städte mit Hilfe der Digitalisierung lebenswerter, produktiver und innovativer zu machen. In einem Bewerbungsverfahren hat die Kommission dazu 15 „Challenge Cities“ aus ganz Europa ausgewählt. Weitere 20 „Fellow Cities“ – darunter Nürnberg – wurden eingeladen, sich an der Initiative zur digitalen Transformation zu beteiligen. Im Austausch mit sechs „Mentor Cities“ und erfahrenen Experten wollen die Städte ihre digitalen Erfolgskonzepte miteinander teilen. Dabei sollen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Umwelt, Mobilität und Arbeitsmarkt gefunden werden. Hotspot auf der digitalen Landkarte Tech-Incubator ZOLLHOF in Nürnberg. Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger Zum Kreis der europäischen Digital-Hotspots kann Nürnberg einige Erfolgsgeschichten beitragen. Denn die ehemalige Industriestadt hat sich erfolgreich zu einem wichtigen Standort der Digitalisierung gewandelt. Mit mehr als 100.000 Beschäftigten in 7.000 Firmen ist die Metropolregion Nürnberg einer der führenden IKT-Standorte Europas. Namhafte Firmen wie Datev oder Siemens und Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut treiben die Digitalisierung voran. Einen Überblick über die verschiedene Akteure und Initiativen gibt die Website „Digitales Nürnberg“ und der „Wirtschaftsblog“. Den […]

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