Wer ist der Innovativste im Land?

Oder gar auf der Welt? Diese Fragen drängen sich geradezu auf, wenn man die Forschungs- und Technologie-Halle der Hannover-Messe betritt. Zunächst einmal fällt der Wettbewerb der deutschen Bundesländer ins Auge. Von Nord bis Süd, von West bis Ost – nur Innovationsparadiese, und die Studenten, die die Forscher und Erfinder von morgen werden wollen, können sich vermutlich kaum entscheiden – und die Fachbesucher, die Innovationen suchen, wohl auch nicht. Da muss doch auch Deutschland als Ganzes an der Spitze liegen – in der Welt oder wenigstens in Europa! Dann begegnet einem ein Stand, der ebenso sachlich wie selbstbewusst darauf hinweist, dass die Schweiz laut European Innovation Scoreboard das innovativste Land Europas ist – nach dem Ranking des Global Innovation Index sogar weltweit.

Muss man da in Depressionen verfallen? Natürlich nicht, denn eine Recherche führt zu einem Ranking des World Economic Forum, und da ist Deutschland Erster. Also doch! Mit der Einschränkung, dass ein drittes Innovations-Ranking – von Bloomberg – Südkorea an der Spitze sieht.

Da ist ja so ähnlich wie bei der Suche nach der größten Messe der Welt: Denn je nach Maßstab – Aussteller, Fläche oder Besucherzahl – gibt es drei verschiedene Sieger. Erschwerend kommt hinzu, dass es für die drei Kriterien weltweit durchaus unterschiedliche Definitionen gibt, trotz UFI, ISO etc. Aber das gilt wohl auch für die Ermittlung von Innovations-, Service- und anderen Champions. Das Prinzip „Es kann nur einen geben“ ist im Ranking-(Un)wesen offensichtlich unbekannt.

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Neues Netzwerk bei der Fruit Logistica

Welche Rolle spielen Frauen in der internationalen Frischfruchtbranche?

FRUIT LOGISTICA 2019 - Messe BerlinDiese Frage stellte sich das erste „Global Women’s Network“ bei der Fruit Logistica am letzten Messetag. „Es ist an der Zeit, die Leistung und Bedeutung der Frauen in unserer Branche aufzuzeigen und deutlich zu kommunizieren“, sagte Julie Escobar, Mitinitiatorin des Forums. „Unser Netzwerk soll deshalb nicht nur neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Es soll auch Frauen im Frischfruchthandel inspirieren, sich miteinander zu vernetzen und sich in ihrem Berufsleben dabei zu unterstützen, eine bessere Führungskraft zu werden.“

Bei der international besetzten Podiumsdiskussion mit fünf Frauen aus dem Fruchthandel wurde schnell deutlich, dass der professionelle Austausch unter Frauen für die gesamte Branche gewinnbringend ist. Dennoch sind die Voraussetzungen für Frauen auch in dieser Branche nicht dieselben wie für die Männer. Und dafür braucht es ein solches Forum, bei dem diese zu Wort kommen und eigene Strukturen aufgebaut werden können.

Die im November 2018 veröffentlichte Studie des Weltmesseverbandes UFI „Women in Exhibitions“ hat dieses Thema ebenfalls aufgegriffen. Auch hier wurde deutlich: Frauen und deren Stärken werden unterschiedlich wahrgenommen. Ihr Fazit: Es braucht mehr Berichterstattung, Austausch und Plattformen, mit denen sich Frauen vernetzen können. Was liegt da näher, als eine solche Plattform dort zu schaffen, wo sich ohnehin alle treffen: auf den Branchenmessen selbst. Die Fruit Logistica hat damit einen gelungenen Anfang gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass dem guten Beispiel viele Messen folgen werden.

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Die Farbe der Energie oder „Auch Strom wird grün”

Stand auf der E-world of energy & water in Essen - Foto: AUMAWelche Farbe hat eigentlich Energie? Im strengen Sinne natürlich keine. Wenn es um Marketing geht, sieht das aber schon anders aus. Gelben Strom kennt man zwar schon länger. Der schwarze und braune gerät allerdings gerade aufs Abstellgleis – siehe Kohleausstieg – aber werbetauglich waren diese Farben ohnehin nicht. Also hat Grün als Farbe der Energie endgültig den Durchbruch geschafft, wie die Messe E-world of energy & water in Essen kürzlich zeigte.

Viele Aussteller demonstrierten mit dieser Farbe den Wandel in der Wachstumsbranche Energiewirtschaft. Auffällig oft kam die Farbe Grün beim Standbau zum Einsatz, bei Teppichen, Exponaten und beim Standdesign insgesamt. Und auch beim Standpersonal waren grüne Hemden, Shirts und Krawatten ein deutliches Zeichen dafür, wohin die Branche sich bewegt. Der Ausbau erneuerbarer Energien mit Blick auf die Klimaziele und die notwendige Verkehrs- und Mobilitätswende zur Erreichung der Klimaziele sind nur einige Schwerpunkte der Messe.

Dazu passt die Förderung von Vordenkern und Ideen, denen die Messe im Themenbereich „E-World Innovation“ ein separates Forum bot und gleichzeitig ein Sprungbrett für Start-ups und junge Unternehmen. Gemeinsam mit Vertretern aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung fühlten sich hier auch die Aussteller im Rahmen des Förderprogramms für Junge innovative Unternehmen sehr wohl und profitierten vom Besucherfluss in diesem Bereich. Geschäftiges Treiben war an allen Ständen zu beobachten, womit die Messe nicht nur optisch grün war, sondern auch grünes Licht für den nachhaltigen Erfolg der Aussteller gab.

Foto li.: Messe Essen/Rainer Schimm

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Die opti in München ist was fürs Auge

Der erste Eindruck zählt. Eine Behauptung, die auch auf Messen zutreffen kann. So auch bei der opti – Internationale Messe für Optik & Design Ende Januar auf dem Münchener Messegelände. Gute Stimmung, kreative Messestände und lebendiges Messegeschehen. Ein richtiger Branchentreff halt. Auffallend kreativ erscheint die Branche auf den ersten Blick und auch nach genauerem Hinsehen täuscht dieser erste Eindruck nicht. Ob Messestände, Brillen oder auch Messebesucher: das Spektrum an Extravaganz, Eleganz und Design ist bei der Messe optimal zu sehen. Das Angebotsspektrum ebenso: Brillen, Brillenfassungen, Brillengläser, Brillenzubehör, Design, Ferngläser, Glasbearbeitung, Glasherstellung, Glasprodukte, Kontaktlinsen, Ladeneinrichtungen, Lasertechnik, Optische Messgeräte, Pflegemittel, Sonnenbrillen, Sportbrillen und und und.

opti 2019 - Foto: AUMA opti 2019 - Foto: AUMA opti 2019 - Foto: AUMA opti 2019 - Foto: AUMA

 

Wie soll da der Besucher das finden, was er sucht oder vielleicht finden soll? Viele Aussteller haben dafür passende Antworten auf der opti gefunden. Da ist zum Beispiel ein Stand mit einer Popcornmaschine. Der Duft lockt die Besucher und mit der bedruckten Popcorntüte verlässt der Besucher den Stand und macht gleichzeitig Werbung während er weiter über die Messe schlendert. Oder riesengroße rosafarbene Herzen, die über dem Stand auf und abwandern und für Aufmerksamkeit sorgen. Auch mit betörender Musik kann man Besucher neugierig machen oder mit großflächigen Sprüchen wie “Sei einzig aber nicht artig“. Messen sind mehr als eine Branchenplattform, sie sind ein Festival der Sinne: riechen, schmecken, sehen und anfassen. Das ist digital nicht zu ersetzen. Das sollten Besucher und Aussteller nutzen.

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Informationen über Regionalmessen – vom AUMA seit 1980

Regionale Publikumsmessen stellen heute einen erheblichen Anteil am deutschen Messemarkt, vor allem auf der Besucherseite mit jährlich über 6 Mio. Interessenten. Über Jahrzehnte war die Arbeit des AUMA auf die nationalen und internationalen Messen konzentriert, ob Fachbesuchermessen in Frankfurt, Köln und Leipzig, oder die großen Publikumsmessen in Berlin. Das Segment der regionalen Fach- und Publikumsmessen bekam erst durch die Mitgliedschaft des FAMA – Fachverband Messen und Ausstellungen seit 1966 Gewicht. Auch die mittelgroßen, in der IDFA organisierten Veranstalter führten mehr und mehr regionale Messen durch. Dementsprechend veröffentlichte der AUMA 1980 erstmals die Terminvorschau AUMA-Kalender Regional. Ab 1982 wurden auch Aussteller- und Besucherzahlen zu diesem Messetyp ergänzt. Heute präsentiert die Online-Messedatenbank des AUMA tagesaktuelle Detailinformationen über rund 160 Regionalmessen pro Jahr – von Terminen, Adressen, Angebotsschwerpunkten bis zu Standmieten sowie Aussteller-, Standflächen- und Besucherentwicklung.

Auf der Website des AUMA sind sie in Messelisten erkennbar an dem schwarzen AUMA-Icon: Messen in Deutschland - Regional.

Hier geht es zu den aktuellen Branchenkennzahlen der Regionalmessen: www.auma.de/de/zahlen-und-fakten/branchenkennzahlen

Foto li.: FreizeitMesse Nürnberg ©AFAG/Bischof & Broel

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Grüne Oasen in der Welt der Autotechnik

Foto: © AUMAIn der eher metallisch geprägten Welt der Automobilwirtschaft kommt die Farbe Grün eigentlich nicht vor. Das zeigt sich grundsätzlich auch auf der Messe automechanika in Frankfurt. Trotzdem gibt es diverse grüne Farbtupfer, allerdings weniger als Symbol der Nachhaltigkeit. Ein äußerlich grüner Straßenkreuzer in einer Sonderschau wirkt da besonders ungrün, aber wir können ihm zugutehalten, dass er Jahrzehnte alt ist. Und auf die Schlangenledersitze wollen wir auch nicht näher eingehen.

Aber Grün als Wohlfühlfarbe haben einige Aussteller doch im Programm, ob als Blattwerk um einen Betonpfeiler, als Hecke um den Kommunikationsbereich oder zur Not als Fototapete. Da wirkt die Messehalle im Vergleich zur immer noch ausgetrockneten Natur geradezu erfrischend. Und noch angenehmer wird es, wenn man sich in der Nähe eines grün gestrichenen Feinstaubfressers aufhält. Fast ein Urlaubstag zwischen Bremsbelägen und Motorenöl.

Foto: © AUMA Foto: © AUMA Foto: © AUMA

Fotos: © AUMA

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