Die neue Halle 1 geht in Betrieb: Interview mit Clemens Hauser zum ersten Meilenstein beim Bau der Neuen Messe Süd

Es ist vollbracht! Unsere neue Halle 1 öffnet am 25. September 2019 ihre Tore für die erste Veranstaltung: die Pharmaziefachmesse expopharm, die bei uns als Gastveranstaltung durchgeführt wird. Damit ist ein Teil der  Bauarbeiten zur Neuen Messe Süd auf unserem Gelände abgeschlossen. Grund genug für uns, mit Clemens Hauser, unserem Bereichsleiter Technik, ein letztes Mal vor der Eröffnung durch die leeren Räumlichkeiten zu schlendern. Bei diesem Ausflug gab uns Clemens Hauser, der für Planung, Bau und Betrieb unseres Messegeländes verantwortlich ist, ein paar Einblicke hinter die Kulissen des neuen Bauwerks und verriet uns, was die erfolgreiche Inbetriebnahme der Halle für ihn bedeutet. Aber seht und hört selbst.

Von der Skizze zum Bauwerk

Copyright: Messe Düsseldorf, Ansgar van Treeck

Als aufmerksame Leser der MD Stories verfolgt ihr natürlich schon lange, wie die Bauarbeiten vorangehen und wie viele verschiedene Personen daran beteiligt sind, unsere Neue Messe Süd auf dem Weg von der Skizze zum Bauwerk zu begleiten. Bei einem so komplexen Projekt mit über 80 beteiligten Einzelgewerken muss es natürlich einen geben, der den Hut aufhat. Das ist Clemens Hauser, der gemeinsam mit seinem Team die Planungen koordiniert und die Fäden zusammengehalten hat. Koordination und Abstimmung spielten auch in der Konzeptionsphase schon eine große Rolle, denn es galt in enger Zusammenarbeit mit unserem Tochterunternehmen Düsseldorf Congress dafür zu sorgen, dass unsere Anforderungen an eine neue Messehalle ebenso erfüllt wurden, wie die Ansprüche der Kollegen vom Congress Center Düsseldorf an Konferenz- und Tagungsmöglichkeiten. Wichtig war, dass Ausstellungs- und Konferenzbereich eng verzahnt und doch sauber getrennt sind. Das ist im jetzt realisierten Entwurf vorbildlich gelungen, wie wir bei unserem Rundgang sehen konnten.

Die Konferenzräume im 1. Obergeschoss von außen, Copyright: Messe Düsseldorf, Ansgar van Treeck

Doch wie kam es überhaupt dazu, dass wir uns von gleich zwei Hallen verabschiedet haben, um eine neue zu errichten? Clemens Hauser erklärt, dass es seit langem ein großer Wunsch war, im Süden unseres Geländes einen größeren, repräsentativen Eingang zu haben, der unmittelbar ins Messegelände führt. Das war die Hauptaufgabe bei der Ausschreibung des Bauprojekts. Und der Entwurf von slapa oberholz pszczulny | sop architekten, den Jurek Slapa hier im Video erklärt, hat auf Anhieb überzeugt mit der großzügigen Halle 1, dem spektakulären Vordach aus transluzentem Glasfasergewebe, dem großzügigen Foyer, das unmittelbar an die Halle 1 angebunden ist, aber über die Magistrale auch eine Verbindung zum übrigen Messegelände ermöglicht.

Unsere neue Halle 1, ein wahres Allround-Talent

Ein Blick ins Foyer der neuen Halle 1, Copyright: Messe Düsseldorf, Ansgar van Treeck

Wir alle haben den Bau der neuen Halle mit Spannung verfolgt, und es gab immer wieder Momente, die sich besonders eingeprägt haben, wie zum Beispiel das Abheben der riesigen Dachelemente während des Abrisses, das ihr in unserem ersten Zeitrafferfilm sehen könnt. Clemens Hauser ist unter anderem besonders ein Besuch bei dem Stahlbauer in Erinnerung geblieben, der die riesigen Stahlträger der Halle gefertigt hat: „Als fest verbaute Bestandteile der neuen Halle 1 sehen die gar nicht so groß aus. In einer Werkstatt wirken sie aber gigantisch. Nachdem die Träger in speziell gebauten Formen zusammengeschweißt wurden, wurden sie auf ein riesiges Feld gelegt. Dieses Bild – ein Feld voller Träger – war einfach unvergesslich…

Auf den ersten Blick mag unsere neue Halle 1 nur eine von vielen Messehallen sein. Denn ein wichtiges Prinzip auf dem Düsseldorfer Messegelände ist, dass alle Hallen gleich ausgestattet sind – sei es in Bezug auf Böden, Tore, Höhen oder Anschlusswerte. Gleichzeitig wird das Hallenkonzept aber stets weiterentwickelt, betont Clemens Hauser, weil sich die technischen Möglichkeiten und auch die Anforderungen zum Beispiel an die Energieeffizienz seit dem Bau des Messegeländes 1969-71 einfach entscheidend geändert haben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die neue Halle 1 dann doch von den anderen Hallen unterscheidet.

Das Innere der neuen Halle 1, Copyright: Messe Düsseldorf, Ansgar van Treeck

Eine Besonderheit unseres neuesten Bauwerks: Die Halle 1 ist stützenlos gebaut, wodurch sie besonders flexibel einsetzbar ist. So fügt sie sich bestens in das Gesamtgelände ein, auf dem wir für Events jeglicher Art und Größe, von kleinen Konferenzen bis zu größeren Firmenveranstaltungen, Fernsehshows oder natürlich Messen die passenden Räumlichkeiten anbieten können. Der neue Eingang und seine direkte Anbindung schaffen hierfür nochmal neue Möglichkeiten, denn jetzt können wir im Norden und Süden des Geländes in den Hallen 8a und 8b und der neuen Halle 1 zwei Großevents mit jeweils separaten Eingängen parallel durchführen

Wir freuen uns über die erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Halle 1 und auf die ersten Messen dort – es brummt nämlich vom Start weg: Bis Juni 2020 ist die Halle schon durchgehend gebucht. Welche wird die erste Veranstaltung sein, bei der ihr unsere neue Halle 1 erkundet?

Der Beitrag Die neue Halle 1 geht in Betrieb: Interview mit Clemens Hauser zum ersten Meilenstein beim Bau der Neuen Messe Süd erschien zuerst auf Messe Düsseldorf Stories.

50 Jahre Stockum: Ein halbes Jahrhundert nach der Grundsteinlegung

Happy Birthday, Messe Düsseldorf. Doch statt unseres 72. Geburtstags feiern wir diesmal ein halbes Jahrhundert Messe Düsseldorf … in Stockum. 🙂 Vor genau 50 Jahren, am 26. August 1969, wurde der Grundstein für unser Messegelände im Düsseldorfer Norden gelegt, dem bis dahin größten und teuersten Bauvorhaben der Stadt Düsseldorf. Ihr seht: Jünger geworden sind wir also (leider) nicht, Grund zum Feiern haben wir allemal!

Die Anfänge – Als die Messe Düsseldorf noch NOWEA hieß

Wie es dazu kam, dass wir quasi zweimal im Jahr eine Geburtstagsparty steigen lassen können? Das Licht der Welt erblickten wir schon am 7. Januar 1947 als Nordwestdeutsche Ausstellungsgesellschaft mbH (NOWEA) auf gerade einmal 4.800 Quadratmetern am Ehrenhof. Heute finden Kunstliebhaber, Kulturinteressierte und alle anderen Düsseldorf-Fans dort Tonhalle, Rheinterrasse, Museum Kunstpalast und das NRW-Forum. Eine wunderschöne Gegend, in der es uns aber bereits nach 14 Jahren zu eng wurde. Denn dank Düsseldorfs gutem Ruf als Messe- und Ausstellungsort mit über 150 Jahren Tradition, unserer Erfahrung im Messegeschäft und Publikumsmagneten wie unseren Weltleitmessen drupa, K und interpack, standen wir schnell vor Platz- und Kapazitätsproblemen.

Auf nach Stockum – Messe nach Plan

Deshalb beschloss der Stadtrat am 20. September 1968 den Bau eines neuen Messegeländes am Stockumer Standort und nur ein knappes Jahr später legten wir bereits den Grundstein für die Messe Düsseldorf, wie wir sie heute kennen und lieben. Die Bebauung der Fläche wurde bereits sehr vorausschauend konzipiert. Unsere neue Heimat wurde nach den damals modernsten Standards geplant und setzte in architektonischer wie technischer Hinsicht neue Maßstäbe.

Zwei besondere Merkmale, die noch heute unser Erscheinungsbild prägen: Die mit Plexiglasdächern geschlossenen Fußgängerbrücken in fünf Metern Höhe, die mit einer Gesamtlänge von 1.000 Metern und den damals längsten Rollsteigen Europas die Hallen und Eingänge miteinander verbinden. Und wer bei der Anreise mit dem Flugzeug einen Blick auf unser Gelände wirft, erkennt noch immer, dass unsere ebenerdigen Hallen übersichtlich wie in einem Rundlauf angeordnet sind. Zusätzlich erhielten sie extrem belastbare Schwerlastböden mit einem engen Raster aus Versorgungsschächten – ideal für unsere Industriegütermessen und ihre schweren Maschinen.

Der Neubau war damit nicht nur langfristig, sondern auch kundenorientiert gedacht und perfekt geeignet für das breite Portfolio an Messen, die wir ausrichten. Und so können wir noch heute sagen, dass sich bei uns jede Branche gerne trifft – von Industrie über Freizeit bis hin zu Kosmetik. Für noch mehr Wohlfühlfaktor planten wir auf dem neuen Gelände auch Restaurants mit insgesamt 5.000 Sitzplätzen ein und gaben Dienstleistern wie Speditionen, Reinigungsunternehmen, der Post, einem Supermarkt, einer Apotheke sowie einer Bank und sogar einem Hallenbad ein Zuhause. Zurecht könnte die Messe Düsseldorf auch als kleine Stadt bezeichnet werden, immerhin beherbergt sie auch Büros für Behörden wie Polizei, Zoll und Feuerwehr.

Bereit für die Zukunft – die Neue Messe Süd

Seit der Grundsteinlegung liegt eine lange und ereignisreiche Zeit mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen und Messen hinter uns. Aber darauf ruhen wir uns nicht aus,. Denn wer rastet, der rostet und so entwickeln wir uns auch „im hohen Alter“ weiter und modernisieren bis 2030 alle Kundenräume und Hallen. Zur Weiterentwicklung unseres Geländes im Sinne unserer Kunden gehört auch unser aktuelles Bauprojekt Neue Messe Süd. Hier bauen wir gerade eine der modernsten Messe- und Eventlocations auf, die uns durch die multifunktional nutzbare Halle und die angeschlossenen Kongressräume ganz neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnet und unseren Kunden den besten Standard und Service bietet.

PS: Die erste Messe, die damals auf dem neuen Messegelände stattgefunden hat, war übrigens die K 1971. Zufälligerweise wird die Weltleitmesse für Kunststoff und Kautschuk schon bald wieder Besucher und Aussteller mit Themen wie Kreislaufwirtschaft oder Industrie 4.0 begeistern und vom 16. bis 23. Oktober 2019 auch die neue Halle 1 füllen … der Kreis schließt sich also.

Wenn das nicht ein weiterer Anlass zum Feiern ist! Feiert ihr mit?

Der Beitrag 50 Jahre Stockum: Ein halbes Jahrhundert nach der Grundsteinlegung erschien zuerst auf Messe Düsseldorf Stories.

Smart venue – wenn das Messegelände mitdenkt

Das Gehäuse, das Dr.-Ing. Jörg Robert in den Händen hält, ist nur wenige Zentimeter groß. Und doch beinhaltet es eine innovative Technologie: ein „Low Power Wide Area Network“, kurz LPWAN. Kernstück ist ein Sensor, der Daten über große Entfernungen sendet, dabei nur sehr wenig Energie verbraucht und deshalb eine lange Lebensdauer hat. „Theoretisch reicht das LPWAN bis zum Mond. Doch auf der Erde mindern Hindernisse wie Häuser die Reichweite“, erklärt Robert, während er eine Antenne auf dem sechsstöckigen Bürogebäude der NürnbergMesse ausrichtet. Diese soll die Daten der Sensoren empfangen, die der Ingenieur überall auf dem Messegelände platziert.

Härtetest im Messebetrieb

Einige Sensoren installiert Jörg Robert in Konferenzsälen, wo sie die Luftqualität messen. Fotorecht: NürnbergMesse

Wie gut das System im Live-Betrieb funktioniert, soll das Forschungsprojekt „FutureIoT“ erproben – unter anderem auf dem Gelände der NürnbergMesse. Besonders gespannt ist Jörg Robert, der am Lehrstuhl für Informationstechnik („LIKE“) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg forscht, auf die großen Technologiemessen im Herbst: „Wenn hunderte Messegäste ihre Handys nutzen oder Anwendungen mit eigenen W-LAN-Netzen präsentieren, könnte das zum Härtetest werden.“ Störungen mittels Algorithmen auszugleichen, ist dann die Aufgabe des Forscherteams.

Wenn alles funktioniert, liefern die Sensoren ihre Datenpakete über die Antenne zum Lehrstuhl nach Erlangen-Tennenlohe. Dort lesen Forscher die Daten aus und stellen sie per Internet den Kolleginnen und Kollegen in der Abteilung Strategie- und Unternehmensentwicklung und des technischen Gebäudemanagements der NürnbergMesse zur Verfügung. Über den Browser sind dann als erstes der Verlauf von Temperatur, Feuchtigkeit und CO2-Gehalt in bestimmten Konferenzsälen einsehbar.

Weitere Sensoren wird das Start-up „Smart City System“ auf den Parkflächen der NürnbergMesse anbringen. Diese melden dann, ob ein Parkplatz frei ist oder nicht. Gekoppelt an ein Parkleitsystem oder verbunden mit den Belüftungsanlagen der Konferenzsäle oder Messehallen können die Daten der Sensoren dazu beitragen, direkte Nutzen für Aussteller und Besucher zu schaffen.

Offenes System, vielfältige Anwendungen

Beim Forschungsprojekt „FutureIoT“ wird das Messezentrum zum Testfeld für die innovative Technologie LPWAN. Fotorecht: NürnbergMesse

„Das System ist bewusst offen gestaltet und kann mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet werden. Das macht den Anwendungsbereich von LPWAN schier endlos“, unterstreicht Robert. Deutlich wird das beim Blick auf die Liste der Kooperationspartner: Vom Flughafen, der per LPWAN Gepäckwagen ortet. Über die Stadt Nürnberg, die Straßenlaternen mit den Sensoren ausstattet, um zeitaufwendige Kontrollen einzusparen. Bis hin zu den Stadtwerken Bamberg, die mit Sensoren auf den Bussen die Luftqualität in der Stadt messen wollen.

Die gesammelten Daten werden von den Forschern ausgelesen und können von der NürnbergMesse in Services für Aussteller und Besucher umgewandelt werden. Fotorecht: NürnbergMesse

Für die NürnbergMesse ist das Forschungsprojekt eine Möglichkeit, potenzielle digitale Anwendungen zu testen: „Insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung des Messegeländes ist die LPWAN-Technologie für uns sehr interessant. Mit den Sensoren sammeln wir wichtige Informationen, mit denen wir unsere Veranstaltungen weiter verbessern und den nächsten Schritt in Richtung eines ‚Smart Venue‘ gehen können“, sagt Dr. Martin Kassubek, Leiter des neuen Bereichs Corporate & Digital Development bei der NürnbergMesse.

Der Beitrag Smart venue – wenn das Messegelände mitdenkt erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

Die Baumeisterin stellt vor: So weit ist die Neue Messe Süd

Stefanie Rübsamen, Abteilungsleitung Steuerung und Planung

Sie gibt der Messe Düsseldorf seit mehr als 20 Jahren ein neues Gesicht: Stefanie Rübsamen. Das jüngste Baby der Abteilungsleiterin Steuerung und Planung ist seit 2017 unsere Neue Messe Süd – bestehend aus der neuen Halle 1 und dem spektakulären Eingang Süd. Im Interview wirft sie einen Blick auf den Baufortschritt und zukünftige Projekte.

Frau Rübsamen, lieber Lego oder Playmobil?

Playmobil. Auch wenn meine Tochter das anders sieht.

Was war Ihr schönster Baumoment bei der Messe Düsseldorf?

Als mein allererstes Bauprojekt fertig wurde. Das war die Halle 6 im Jahr 2000. Ich kam damals direkt nach meinem Architekturstudium zur Messe Düsseldorf und haben die Halle vom Architekturwettbewerb an begleitet.

Und Ihr schönster Moment bei der Neuen Messe Süd?

Als die Baugrube ausgehoben war und ich wusste: Jetzt geht’s los!

Seitdem hat sich viel getan. Wie weit ist der Bau vorangeschritten?

Der Boden der Halle 1 ist bereits komplett mit Betonwerksteinen verlegt. Aktuell werden die Spartenkanäle bestückt, die später die Messestände mit Strom, Wasser und Belüftung versorgen werden. In der Westleiste der Halle werden derzeit die Böden belegt sowie die Decken der Magistrale installiert. Die Magistrale ist ein Gang, an dem später unter anderem WC-Anlagen, Gastronomie, Infopunkte und Lagerräume zu finden sind. Von hier aus geht es über Treppen hoch zu den sechs Konferenzräumen. Die Treppenhäuser sind schon gefliest, die Konferenzräume werden aktuell mit heller Eiche ausgekleidet.

Copyright: Messe Düsseldorf, Ansgar van Treeck

Wie sehen die nächsten Bauschritte aus?

Als nächstes wird das Dach des Foyers und des Südeinganges abgedichtet, sowie die Oberlichter und die Fassade werden weiter verglast. Die Konferenzbox, die ins Foyer hineinragt, wird mit einer messingfarbenen Metallfassade verkleidet.

Was war eigentlich Ihr letztes privates Bauprojekt?

In meinem Haus gibt es immer was zu tun. Zuletzt haben wir den Garten umgestaltet.

Was machen Sie, wenn die Neue Messe Süd fertig ist?

Dann machen wir uns direkt an die Planungen für unser nächstes Projekt. Unser Ziel: Die Halle 9 am Eingang Nord umbauen und erweitern.

In unserem Video nehmen wir euch mit auf die Baustelle. Und zeigen Euch die ersten Vorarbeiten für das 7.800 Quadratmeter große Vordach auf 20 Meter hohen Stützen – den nächsten und letzten Meilenstein unseres Projektes.

Copyright Header Picture: Messe Düsseldorf, Ansgar van Treeck

Der Beitrag Die Baumeisterin stellt vor: So weit ist die Neue Messe Süd erschien zuerst auf Messe Düsseldorf Stories.

Erste Hilfe in (fast) allen Lebenslagen – Die Services der Messe Düsseldorf

Ihr seid bei der Messe Düsseldorf zu Besuch oder als Aussteller unterwegs und euch drückt irgendwo der Schuh? Keine Sorge, wir haben für (fast) jedes Problem die passende Lösung! Neben der standardmäßigen, medizinischen Erste-Hilfe-Ausrüstung haben wir zahlreiche Helferlein, die euch euren Aufenthalt bei uns vereinfachen. Hier kommt unser kleines Service-ABC für euch zusammengefasst:

Ärzte

Wenn euch wirklich mal der Schuh drückt, weil ihr euch auf dem Weg durch unsere Messehallen beispielsweise eine fiese Blase gelaufen oder euch den Rücken verknackst habt und ihr euch schnell einen ärztlichen Rat einholen wollt, dann ist die Erste-Hilfe-Station oder die Gemeinschaftspraxis an der Messe für euch da. Und solltet ihr mal starke Zahnschmerzen haben, sind auch ein paar Zahnärzte ganz in der Nähe.

Baumärkte & Standservice

Habt ihr noch etwas vergessen, das für euren Stand essentiell ist und müsst ihr schnell noch einen Baumarkt aufsuchen? Kein Problem,  auf unserem Messegelände findet Ihr unsren Messeshop, mit einem umfangreichen Warenangebot für Aussteller, wie z.B. Werkzeug und Elektroartikel. Solltet ihr hier nicht fündig werden, sind auch unsere Servicepartner OBI und toom nicht weit entfernt. Außerdem hilft euch unser Standservice gerne weiter, nicht nur bei der Organisation, sondern auch beim  Auf- und Abbau: Das Team steht euch jederzeit mit seinem Know-how zur Seite und versorgt euch von A bis Z.

Besucherinformationssystem D:VIS

digitalisierung

Kennt ihr schon unser hervorragendes Besucherinformationssystem D:VIS? Dieses System findet ihr an unseren Info-Terminals und auf unseren Info-Stelen und stellt  euch Informationen rund um die laufenden Messen zur Verfügung. Es kann euch die wichtigsten Aussteller- und Produktdaten nennen und euch den Weg weisen, da ihr in unserem interaktiven Hallenplan bis in die Hallen zoomen könnt. Über 70 Terminals stehen in den Messehallen und in den Eingangsbereichen für euch bereit.

Caravan Center

Ihr habt eine weite Anreise und die Hotels sind schon fast alle ausgebucht? Aber ihr habt zufällig einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil? Perfekt, denn dann heißen wir euch in unserem Caravan Center herzlich willkommen! Dieses ist das ganze Jahr nutzbar und liegt günstig zwischen dem Messegelände und der A44. Hier seid ihr bestens versorgt auf einem großzügigen Gelände, wo euch unter anderem auch behindertengerechte Sanitäranlagen, Frischwasserversorgung und Grauwasserentsorgung.

Film & Fotografie

Euer Fotograf ist kurzfristig abgesprungen oder ihr habt es nicht mehr rechtzeitig geschafft jemanden zu organisieren? Trotzdem hättet ihr gerne professionellen Foto- und Video-Content von der Messe? Aber ihr selbst seid leider keine Schnappschuss-Künstler und generell viel zu sehr eingespannt? Keine Sorge – unser Messefotograf kümmert sich um wundervolle Momentaufnahmen.

Gebetsraum/Gottesdienst

Wenn euch der Job stresst und ihr euch kurz zurückziehen oder besinnen wollt, könnt ihr unsere Gebetsräume aufsuchen oder dem Gottesdienst beiwohnen. Im Eingangsbereich Nord befindet sich unser christliches Kirchencenter – ein Ort der Besinnung und der Einkehr. Während einiger Messelaufzeiten finden hier evangelische und römische-katholische Gottesdienste statt.

International Lounge

Wenn ihr einen ruhigen Ort sucht, an dem ihr entspannt mit euren Geschäftspartnern kommunizieren könnt, ist unsere International Lounge genau das Richtige für euch. Die Lounge umfasst mehrere Bereiche: In gemütlicher Atmosphäre findet ihr hier eine Business Zone, die all das technische Equipment bereithält, das ihr braucht sowie einen Lunch-Bereich, der für das leibliche Wohl sorgt.

Messeshop

Ihr braucht unbedingt noch Deko, um euren Stand aufzuhübschen oder euch fehlen noch Materialien? Ihr wart auf der Messe erfolgreich und sucht jetzt noch ein tolles Souvenir für die Liebsten zuhause? Wenn es wirklich mal hart auf hart kommt,  gibt es immer noch unseren Messeshop. Auf über 100 Quadratmetern bietet er ein umfassendes, messespezifisches Warensortiment und Leistungsangebot. Hier findet ihr beispielsweise Werkzeug, Elektroartikel und Flammenschutz aber auch Sanitärartikel, Dekorationsmaterial und Souvenirs.

Reinigung

Wer kennt’s nicht, ihr habt euch einen großen duftenden Becher Kaffee geholt und wollt ihn in Ruhe genießen, bevor der große Ansturm losgeht. Stattdessen verteilt ihr ihn komplett über eure schicke helle Hose … Na, hoppla! Gut, dass wir gleich drei Reinigungen in unmittelbarer Umgebung haben, die euch da ganz schnell weiterhelfen können!

Supermarkt

Braucht ihr außerhalb unseres umfangreichen  Caterings noch etwas für den kleinen (Heiß-) Hunger zwischendurch? In unserem Supermarkt am Messe Center bekommt ihr ofenfrische Backwaren und Snacks, Lebensmittel, Heiß- und Kaltgetränke sowie Artikel des täglichen Bedarfs, zum Beispiel auch Briefmarken.

Tresore

Die Messe ist voll in Action und ihr wisst nicht, wohin mit euren Wertsachen? Bei uns haben Langfinger keine Chance! Für eine längerfristige Aufbewahrung eignen sich angemietete Tresore, die ihr über unseren Partner Dölling beziehen könnt. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, vermitteln wir euch auch gerne einen Sicherheitsdienst, der euren Stand bewacht.

Ihr seht, wir sind wirklich für jeden Fall gut gerüstet und geben uns große Mühe, euch euren Aufenthalt bei uns, egal ob als Besucher oder Aussteller, so angenehm und einfach wie möglich zu machen. Hier findet ihr noch weitere Infos und noch mehr Services.

Gibt es noch etwas, das ihr vermisst? Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Der Beitrag Erste Hilfe in (fast) allen Lebenslagen – Die Services der Messe Düsseldorf erschien zuerst auf Messe Düsseldorf Stories.

Hinter den Kulissen: Das Baustellen-ABC

Über den Fortschritt des Bauprojekts zur Neuen Messe Süd haben wir in den vergangenen Monaten immer wieder auf unserem Blog berichtet. Dabei fielen jede Menge Begriffe, die den Nicht-Häuslebauern unter Euch vielleicht gar nicht so geläufig sind. Was genau wird beim Richtfest gefeiert und was hat es mit dem Spatenstich auf sich?

Doch bevor es zu unserem kleinen Baustellen-ABC geht, gibt euch unsere Gruppenleiterin für Medientechnik, Kornelia Schulz-Wicka, ein Update zum aktuellen Stand der Technik in der neuen Halle 1.

Das kleine ABC der Baustelle

A wie Abrissbagger: Nach dem ->Spatenstich am 14. Juli 2017 rückten die Abrissbagger den alten Messehallen 1 und 2 zu Leibe, die für das neue Bauprojekt weichen mussten. Abrissbagger bestehen dabei stets aus einem Bagger (logisch!) und einer Abbruchzange aus massivem Stahl, die es ermöglicht, ohne Sprengmittel Stahlbetonteile von Bauwerken zu zerstören.

B wie Bauarbeiter: Ohne die vielen fleißigen Bauarbeiter unseres Generalunternehmers Köster GmbH und der vielen Subunternehmen, die täglich ihr Bestes auf der Baustelle geben, würde das Projekt nicht so zügig voranschreiten. Rund 300 Arbeiter aus acht verschiedenen Nationen sind über die gesamte Bauzeit hinweg vor Ort tätig. An dieser Stelle möchten wir gerne ein Dankeschön an das gesamte Team aussprechen! J

E wie Entwurf: Unter dem Entwurf versteht man in der Architektur einen komplexen rationalen aber auch künstlerischen Prozess, bei dem die verschiedenen Faktoren des Bauvorhabens berücksichtigt werden müssen. In Deutschland wird die Gesamtleistung von Architekten und Ingenieuren übrigens in neun so genannte Leistungsphasen eingeteilt. Der Entwurf stellt dabei die dritte Leistungsphase dar. Das zuständige Architekturbüro slapa oberholz pszczulny erläutert hier den Entwurf der Neuen Messe Süd.

H wie Hochbau: Der Hochbau ist ein Teilbereich des Bauingenieurwesens, bei dem es hauptsächlich um die Bauaktivitäten oberhalb der Oberfläche geht. Bei der Neuen Messe Süd sind 30 Mitarbeiter für die Konstruktion des Hochbaus zuständig.

N wie Neue Messe Süd: Die Neue Messe Süd ist Teil des Masterplans Messe Düsseldorf 2030. Sie wird zukünftig den Abschlusspunkt der städtischen Rheinsilhouette im Norden Düsseldorfs architektonisch prägen. Aber nicht nur in Sachen Optik kann die Neue Messe Süd punkten: Auch die Kapazität und Aufenthaltsqualität unseres Geländes werden durch das Projekt gesteigert.

R wie Richtfest: „Einen wunderschönen Tag für Architekten“ nennt Jurek M. Slapa, Dipl. Ing. Architekt beim Bauprojekt der Neue Messe Süd, dieses Ereignis. Allgemein wird damit die Fertigstellung von Rohbau und Dach eines Gebäudes gefeiert. Damit alle beteiligten Personen am Richtfest teilnehmen können, findet es während der Arbeitszeit direkt auf der Baustelle statt. Im Fall der Neuen Messe Süd fiel das Richtfest auf den 14. September 2018.

S wie Spatenstich: Der Spatenstich ist ein feststehender Ausdruck und steht für den symbolischen Beginn der Arbeiten auf einer Baustelle. Oftmals geht auch ein symbolischer Festakt mit diesem Ereignis einher. Im Fall der ->Neue Messe Süd fand der Spatenstich am 14. Juli 2017 statt und wurde von Oberbürgermeister Thomas Geisel höchstpersönlich begleitet.

T wie Tiefbau: Der Tiefbau ist wie der ->Hochbau ein Teilbereich des Bauingenieurwesens, der sich mit den Bauaktivitäten unterhalb der Geländeoberfläche befasst, im Fall der Neuen Messe Süd also neben den Fundamenten auch mit der Tiefgarage. Brücken bilden jedoch eine Ausnahme: Sie werden ebenfalls zum Tiefbau gezählt. Für die Bauleiter Oliver Brossat und Tiefbaupolier Andreas Baier stellt das Zusammenspiel von Hoch- und Tiefbau das Spannendste am Bauprojekt der Neuen Messe Süd dar.

Z wie Zeitraffer-Video: Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Arbeit auf der Baustelle in unserem Zeitraffer-Video. So schnell geht es auf der echten Baustelle natürlich nicht zu – trotzdem ist das Ende des Bauprojekts für Herbst 2019 angesetzt.

Wir halten euch auf unserem Blog natürlich weiterhin über die Fortschritte des Bauprojekts auf dem Laufenden. Gibt es Bereiche, die euch dabei besonders interessieren? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar dazu.

Titelbild: Messe Düsseldorf / Ansgar van Treeck

Der Beitrag Hinter den Kulissen: Das Baustellen-ABC erschien zuerst auf Messe Düsseldorf Stories.