Mobile Klimaanlagen? Klar: In Bus, Bahn, PKW und Flieger

Die kleinen Kippfenster, die Fahrgästen in Bus und Bahn früher als Quell der Erfrischung reichen mussten, sind heute Geschichte. Hier arbeiten heute mobile Klimatisierungen. Der Bauer auf seinem Hightech Traktor ebenso wie der Fahrer im LKW genießen die  Vorteile der Klimatisierung. Auf dem PKW-Markt hat sich die Klimaanlage längst als Standard etabliert, selbst im Kleinwagensegment gehört sie schon überwiegend zur Serienausstattung. Aus gutem Grund: Die richtige Temperierung steigert nicht nur den Komfort, sondern verhindert auch, dass die Reaktionsgeschwindigkeit des Fahrers sinkt. An warmen Tagen steigern Klimaanlagen so die Fahrsicherheit.

Die meisten Klimaanlagen unterscheiden sich vom Funktionsprinzip her nicht von handelsüblichen Kühlschränken: Dafür müssen Klimaanlagen jedoch erheblich mehr leisten: Um die Kühlleistung eines für Einzelräume konzipierten Kompaktklimagerätes zu erreichen, bräuchte es rund ein Dutzend Kühlschränke.

Hohes Potenzial zur Energieeinsparung

Die Verbreitung der Kälte- und Klimatechnik in allen Lebensbereichen geht einher mit einem Energiebedarf beim Betrieb der Anlagen. Für die Kälteerzeugung und Klimatisierung werden alleine in Deutschland jährlich mehr als 14 Prozent der Gesamtenergie verwendet, weit über die Hälfte davon für die Versorgung mit frischen Nahrungsmitteln. Die Steigerung der Energieeffizienz im Bereich Kälte- und Klimatechnik ist angesichts solcher Zahlen ein Schlüssel zur globalen Energieeinsparung. Eine Reduktion des Energieverbrauchs um zehn Prozent bedeutet einen Minderverbrauch, der dem jährlichen Strombedarf von knapp zwei Millionen Vier-Personen-Haushalten entspricht.

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Was haben Rechenzentren und der Polarkreis gemeinsam?

Google, Facebook & Co. hätten ohne die Kälte nie ihren Weg auf Smartphones und Tablets geschafft. Aus einem einfachen Grund: Stromfluss erzeugt stets Wärme. Das Internet und alle digitalen Vernetzungen basieren auf Bits und Bytes – dem Wechsel zwischen „Strom an“ und „Strom aus“ – wird schnell klar, welch immense Wärmeentwicklung diese Datenflut bedeutet. Entsprechend dimensionierte Kälteanlagen arbeiten in den Serverräumen rund um die Uhr, um die Unmengen Server zu kühlen. Für einen effizienten Betrieb der Rechenzentren spielt somit die Kühlung eine zentrale Rolle. Aktuell verursacht sie durchschnittlich rund 37 Prozent der Energiekosten – bei älteren Anlagen ist dieser Anteil sogar noch höher.  Das Ausmaß der Wärmeentwicklung der Server ist so groß, dass Betreiber Serverfarmen gezielt in Polarregionen errichten lassen, um Energie zu sparen um die natürliche Kälte mit zu nutzen.

Klimaanlagen schützten unsere Gesundheit

Auch Menschen schützt die Kältetechnik – mit Hilfe der Klimaanlage, wenn hochsommerliche Temperaturen schon morgens für unerträgliche Hitze sorgen. Bereits Temperaturen von 30 °C im Schatten machen gerade älteren und kranken Menschen schwer zu schaffen, doch auch gesunde Personen leiden an heißen Tagen an Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Bei 33 °C sinkt die Leistungsfähigkeit im Schnitt um die Hälfte ab.

Klimatisierte Wohn- und Büroräume sperren die sommerliche Hitze aus und helfen Büroarbeitern, einen kühlen Kopf zu bewahren. Dazu regeln moderne Anlagen zur Gebäudeklimatisierung nicht nur die Temperatur und die Feuchte  in den einzelnen Räumen individuell, sondern filtern auch Staub und Schmutzpartikel.  Insbesondere in Großraumbüros, in denen zahlreiche Elektrogeräte, Drucker und Kopierer auf engem Raum untergebracht sind, wirken sie so auch dem Entstehen von schlechter Luft entgegen.

 

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Ohne Kältetechnik geht es nicht

Kältetechnik spielt eine entscheidende Rolle für das Funktionieren der globalen Wirtschaft: Sie sichert Ernährung, menschliche Gesundheit und sorgt für unser tägliches Wohlbefinden. Ihre Arbeit verrichtet sie meist im Verborgenen – und trägt dazu bei, unser Leben komfortabler und sicherer zu machen.

Frisch oder verwelkt? Die Kühlkette ist entscheidend!

Supermärkte bieten heute eine große Vielfalt an Fleisch, Fisch, Molkereiprodukten, Obst und Gemüse an. Ganz gleich, ob regionale Erzeugnisse oder internationale Spezialitäten – Voraussetzung für das reichhaltige Angebot ist das Sicherstellen einer durchgängigen Kühlung, auch Kühlkette genannt, von der Ernte über die Produktion bis in die Warenauslage. Denn nur die Einhaltung konstant niedriger Temperaturen garantiert, dass die Lebensmittel beim Verbraucher frisch ankommen. Fisch wird deshalb heute schon auf hoher See tiefgefroren, Äpfel lagern bei Temperaturen knapp über 0 °C in einer speziellen Atmosphäre, bevor sie in den Handel gelangen. Solche Kühlketten sind Voraussetzung für das Funktionieren der täglichen Lebensmittelversorgung. Die Kältetechnik spielt also eine zentrale Rolle ist für den globalen Transport und bei der Lebensmittelproduktion.  Aber auch bei der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen und für die chemische Industrie spielt sie eine Schlüsselrolle. Dies sind nur einige wenige Beispiele, die zeigen, wie wichtig die Kältetechnik für unsere moderne Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft ist.

Wer hat’s erfunden?

Die Geschichte der Kältemaschine geht zurück bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der deutsche Ingenieur Carl Linde, der sich mit der Theorie der Kältemaschine beschäftigte und erste Versuchsmaschinen in der Maschinenfabrik Augsburg (MAN) anfertigen ließ, wird häufig als Vater der Kältetechnik bezeichnet. Brauereien, die nicht länger vom natürlichen Eis abhängig sein wollten, waren die treibende Kraft hinter dem wirtschaftlichen Erfolg. Denn bis dato mussten sie im Winter aus den gefrorenen Seen Eis ernten um Ihre Gär- und Lagerkeller zu kühlen. Große Brauereien investierten in die neue Technik, die es ihnen erlaubte, unabhängig vom natürlichen Eis ihr Bier zu brauen.

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