Ticket zum Mars

„Benedikt Weyerer“ begibt sich in etwas mehr als 300 Tagen auf eine außergewöhnliche Reise: Nach dem Start in Florida dauert es gut 16 Monate bis er sein Ziel, den Jezero Krater erreicht. Dieser befindet sich nicht etwa auf Teneriffa oder Bali. „Benedikt Weyerer“ fliegt auf den Mars.

embedded world-Veranstaltungsleiter Bendedikt Weyerer mit seinem „Ticket zum Mars“. Fotorecht: NürnbergMesse

Zugegeben, nicht Benedikt Weyerer persönlich, sondern der Name des NürnbergMesse-Mitarbeiters und Veranstaltungsleiters der embedded world. Gemeinsam mit den Namen von aktuell 8,8 Mio. Erdenbürgern wird „Benedikt Weyerer“ mit einem innovativen Verfahren auf einen Silikon-Chip gespeichert. Dieser reist im Gepäck der „Mars 2020 Mission“ zum roten Planeten.

Die US-amerikanische Weltraumagentur bietet auf ihrer Internetseite die außergewöhnliche Aktion an. Weyerer hatte zum ersten Mal beim Besuch des NASA-Stands auf einer Messe für Sensorik und Embedded Technologie in den USA davon gehört. Er zögerte nicht lange: „Ich bin absolut fasziniert vom Pioniergeist der Weltraumagentur!“, so Weyerer.

Weit über 100 Embedded Systeme

Als Veranstaltungsleiter der embedded world sieht er das Wagnis der Weltraummissionen aus der technischen Perspektive: Beispielsweise habe die Raumfähre der ersten Mondmission mit gerade einmal 20 eingebetteten Systemen funktioniert. Heutige Pkw haben weit über 100 dieser kleinen, smarten Computersysteme.

Im Rover, den die NASA 2020 zum Mars schickt, sind etliche Embedded Systeme verbaut. Fotorecht: NASA/JPL-Caltech

Auch im Mars-Rover, der voraussichtlich im Februar 2021 die Erkundungsfahrten auf dem Mars beginnen wird, haben die NASA-Techniker etliche eingebettete Systeme verbaut. Sie sorgen dafür, dass sich der Roboter von der Erde aus steuern lässt, dass sich seine Kamera dreht und die vielen Sensoren ihre Messergebnisse an die Wissenschaftler auf der Erde senden können.

Embedded Systeme finden sich überall in unserem Alltag. Auf der internationalen Weltleitmesse für Embedded-Systeme, der embedded world in Nürnberg, treffen sich die wichtigen Unternehmen der Branche, darunter IT-Riesen wie Amazon oder Google sowie namhafte Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilindustrie. „Wenn wir jetzt noch die NASA als Premium-Besucher gewinnen könnten, hätte das schon was!“, schwärmt Weyerer.

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„Elektronik und Embedded-Systeme sind definitiv ein wichtiger Bestandteil der Rennwagen“

Pascal Wehrlein, Formel E Pilot des Mahindra Racing Teams, wird den embedded award in der Kategorie Start-ups während der embedded world Exhibition&Conference überreichen. Die Preisverleihung findet am 26. Februar 2019, 11:00 Uhr, im Forum Halle 3, NürnbergMesse, statt.

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Was macht ein Formel-E-Fahrer auf der embedded world in Nürnberg, einer Fachmesse für Embedded-Systeme?
Ich habe heute das Vergnügen, zu Gast auf dem Messestand von Renesas Electronics zu sein. Renesas ist der Technologiepartner von meinem Team, Mahindra Racing, und stattet die Rennwagen mit seinem Batteriemanagementsystem auf der Basis seiner Mikrochips aus. Elektronik und Embedded-Systeme sind definitiv ein wichtiger Bestandteil der Rennwagen.
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Wie wichtig ist der Beitrag, den Technologiepartner wie Renesas in der Formel E leisten?
Sehr wichtig. Das Herzstück eines jeden Formel-E-Autos ist das Batterie-System, also der Akku. Leistung und Reichweite der Batteriemanagementsysteme können den entscheidenden Unterschied in der Formel E machen. Da muss alles funktionieren und technologisch ausgereift sein. Gemeinsam mit der Expertise von Renesas wird unser erfolgreiches Rennteam die Messlatte für den Elektrorennsport künftig noch höher legen.
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Sie sind erfolgreich in Ihre erste Formel-E-Saison gestartet. Glückwunsch zur Podiumsplatzierung in Chile!
Vielen Dank. Ein Podiumsplatz in meinem ersten richtigen Rennen, das ist definitiv ein guter Start und sehr motivierend. Bei allem was ich tue, setze ich mir immer hohe Ziele und in der Formel E ist das nicht anders. Das ganze Team leistet einen fantastischen Job und das Auto fühlt sich großartig an. Die ersten Rennen zeigen, wie wettbewerbsfähig wir sind. Wir setzen alles daran, an diese ersten Erfolge anzuknüpfen und das Momentum für weitere Spitzenplatzierungen zu nutzen.
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Sie konnten bereits auch Erfahrung in der Formel 1 sammeln. Wo liegen die Unterschiede zur Formel E?
Formel 1 und Formel E sind sehr unterschiedlich. Gut, beide sind Einsitzer, mit dem offensichtlichen Unterschied, dass die Formel E elektrisch ist. Aber das Fahrverhalten der beiden Autos ist sehr unterschiedlich. In der Formel E gibt es zum Beispiel weniger Abtrieb. Wir sind vielleicht etwas langsamer, aber wir fahren auf Stadtkursen, was das Fahren des Rennwagens anspruchsvoller und auch aufregender macht.
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Was ist vom Team Mahindra in der Formel E in dieser Saison zu erwarten?
Wir treten in jedem Rennen an, um zu gewinnen. Wir haben ein super arbeitendes Team und haben in dieser Saison auch technologisch einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir sind hochmotiviert, um in der Meisterschaft die Spitzenposition zu verteidigen. Mit 83 Punkten sind wir derzeit erster in der Teamwertung und haben bisher drei Podiumsplätze belegt. Das ist eine sehr gute Ausgangsposition für uns.
Alles Gute für die weitere Saison und viel Spaß noch auf der Messe. Vielen Dank für das Gespräch!

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„Digitalisierung hat unsere Gesellschaft bereits maßgeblich verändert“

Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora ist wissenschaftlicher Leiter des Instituts für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK) an der Hochschule Offenburg sowie stellv. Institutsleiter und Bereichsleiter „Software Solutions“ bei der Hahn-Schickard Gesellschaft für Angewandte Forschung e.V. Seit 2018 ist er Vorsitzender des Messebeirats und des Steering Boards der embedded world Exhibition & Conference.

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Die Digitalisierung wird als 4. industrielle Revolution bezeichnet. Wie wird sie unsere Gesellschaft verändern?
Diese Frage bezieht sich nicht nur auf die Zukunft, weil die Digitalisierung unsere Gesellschaft ja in den letzten Jahren schon maßgeblich verändert. Neue Technologien und Geschäftsprozesse, immer schnellerer Wandel, immer mehr Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen, Internationalisierung und Globalisierung. Diese Prozesse werden sich fortsetzen und intensivieren.
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Technische Innovationen machen das Leben leichter. Wird unser Leben durch die digitalen Technologien auch besser?
Für mich ist ein wesentlicher Vorteil der Digitalisierung die Steigerung der Effizienz. Die Digitalisierung ermöglicht einen sparsameren Einsatz natürlicher Ressourcen, von Zeit und von Arbeit. Während die ersten beiden Aspekte sicherlich uneingeschränkt positiv sind, müssen beim Faktor „Arbeit“ wichtige soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden.
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Embedded Systeme sind als Basistechnologie ein wesentlicher Motor der Digitalisierung. Wo werden sie eingesetzt und welche Entwicklung werden sie nehmen?
Das Faszinierende an den Embedded Systemen ist, dass sie überall eingesetzt werden, d.h. überall dort, wo sensiert, gesteuert, geregelt und agiert wird. Embedded Systeme sind somit im besten Sinne des Wortes eine „Enabling Technology“. Diese Einsatzmöglichkeiten werden sich in dem Maße fortsetzen und intensivieren, in dem die Bauelemente immer kostengünstiger und energieeffizienter werden.
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Können Sie ein Beispiel aus dem Alltag nennen?
Es ist mittlerweile fast schwerer, kein Beispiel aus dem Alltag zu nennen: Das fängt bei der Weißen Ware, wie Spül- oder Waschmaschine an, geht über die Energietechnik bei der Photovoltaik, der Heizungsanlage oder dem elektronischen Verbrauchszähler weiter, und reicht natürlich bis zur Verkehrstechnik, insbesondere zur Automobilelektronik, wo ein modernes Auto 60 bis 70 Embedded Systeme von der Motorsteuerung und dem Fensterheber bis zu den Funktionen des autonomen Fahrens hat.
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Embedded Systeme bilden die Grundlage für das Internet der Dinge. Wie weit darf die Vernetzung gehen? (D.h. darf alles was möglich ist, auch umgesetzt werden?) Kann das Netz „reißen“ bzw. sich verselbständigen?
Ich glaube, dass es eine geradezu Kant’sche Grundregel ist, dass die Vernetzung des einen nur so weit gehen darf, wie die Privatsphäre des anderen nicht verletzt wird. Dabei besitzen aber auch Maschinen und Fabriken eine Privatsphäre, die Zulieferer, Kunden, Konkurrenten oder Analysten nicht verletzen dürfen, bzw. verletzen können dürfen. Eine zweite Regel besagt für mich, dass nur sichere Systeme vernetzt werden sollten. Dies ist aber aus verschiedenen Gründen gerade im Bereich der Embedded Systeme nicht der Fall. Dies kann daran liegen dass die Systeme extrem kostenoptimiert sind, dass sie schon vor vielen Jahren in Betrieb genommen wurden, als das Thema der IT-Security noch nicht so ernst genommen wurde, oder dass die Verwaltung der Sicherheit für die Embedded Systeme ohne leistungsfähige Benutzerschnittstelle schwierig ist, wenn also kein Passwort eingegeben werden, weil das System nur über ein paar einfache Knöpfe verfügt.
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Künstliche Intelligenz ist das „Next Big Thing“. Wo steht die Forschung aktuell?
Die Forschung rund um „KünstIiche Intelligenz“ und „Maschinelles Lernen“ erreicht beeindruckende Ergebnisse, die bislang besonders gut funktionieren, wenn die zu Grunde liegenden Datenmengen groß sind. So können beispielsweise die Verfahren für die Bilderkennung oder für soziale Medien mit Millionen von Datensätzen trainiert werden. In industriellen Anwendungen liegen oft aber nur Dutzende oder Hunderte Trainingsdaten zur Verfügung. Hier ist es weiterhin eine der Herausforderungen, auch mit geringen Datenmangen gute Ergebnisse zu erzielen.
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Gibt es Entwicklungen, die Ihnen Sorgen machen? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Oh, bei aller Begeisterung für das Thema „Digitalisierung“ und „Internet der Dinge“ gibt es eine Menge von wichtigen und kritischen Aufgaben für die Zukunft. Diese reichen von der bereits angesprochenen Sicherheit der Systeme und der Privatsphäre über das Verstehen und die Kontrolle auch komplexer autonomer Systeme bis hin zu den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der technologischen Entwicklung, die ja bereits in den vergangenen Jahren eingesetzt haben. Hier ist für mich eine zentrale Herausforderung, dass wir dem „Digital Divide“ entgegenwirken, also der Tatsache, dass viele Menschen nicht am Fortschritt mitarbeiten und nicht teilhaben können. Dies gilt leider nicht nur international für vielen Regionen der Welt, sondern auch für viele Menschen in unseren nationalen Gesellschaften. Hier müssen wir daran arbeiten, dass wir diese in die zukunftsrelevanten Prozesse einbeziehen können.
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Wie und wer regelt, was eine Künstliche Intelligenz lernen darf? Kann und müsste man einer KI nicht auf jeden Fall ethische Werte beibringen?
Bislang regelt dies keiner. In diesem Zusammenhang würde ich aber gern zwei Aspekte erwähnen. Zum einen hinkt die Juristerei, und hierbei sowohl die Legislative als auch die Judikative, in vielen dieser technologischen Bereiche meilenweit hinterher und lässt Spielräume zu, die gerade von aggressiven Technologieunternehmen genutzt werden. Zum anderen gilt auch hier, dass Technologie an sich erst einmal nicht „gut“ oder „böse“ ist, sondern dass es auf die Anwendung ankommt. Und diese ethische Frage ist sehr komplex, muss aber immer im Auge behalten werden. Die Podiumsdiskussionen auf der embedded world, aber auch auf der Net.Law.S, ebenfalls in Nürnberg, sind Foren, die die Diskussion vorantreiben.
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Moderne Roboter bewegen sich wie Menschen oder Hunde. Sie bewegen sich und es macht den Anschein, als können sie wie wir Menschen sehen und Gegenstände erkennen (embedded vision). Was sind die nächsten Entwicklungsschritte? Was fehlt noch zur echten Kopie?
In der Tat werden die Maschinen immer menschenähnlicher. Aber wie wir wissen, gibt es neben der intellektuellen auch noch eine emotionale Intelligenz. Hier gibt es erste Ansätze, z.B. bei interaktiven Servicesystemen oder bei Pflegerobotern.
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Lässt sich die Digitalisierung lenken? Welchen Beitrag leisten dabei Branchentreffen wie die embedded world?
Eine Besonderheit bei Digitalisierung und Internet der Dinge besteht darin, dass die Entwicklung von in endlos vielen Unternehmen und Institutionen so dezentral stattfindet, wie auch viele Lösungen aussehen. Eine zentrale Lenkung erscheint mir nicht möglich. Nichtsdestoweniger verschlafen hier unsere staatlichen Organe hier soeben wichtigen Gestaltungsspielraum. Umso wichtiger sind „Familientreffen“ wie die embedded world, auf denen man nicht nur technische Probleme diskutiert und neue Lösungsansätze vorstellt, sondern auch strategische und ethische Fragestellungen aufgreift.
Vielen Dank für das interessante Gespräch!

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Digitales Nürnberg

„Challenge accepted“ heißt es für das digitale Nürnberg. Seit dem Frühjahr 2018 ist die Frankenmetropole eine von 41 Städten in Europa, die an der „Digital Cities Challenge“ der Europäischen Kommission teilnehmen. Ziel des Programms ist es, Europas Städte mit Hilfe der Digitalisierung lebenswerter, produktiver und innovativer zu machen.

In einem Bewerbungsverfahren hat die Kommission dazu 15 „Challenge Cities“ aus ganz Europa ausgewählt. Weitere 20 „Fellow Cities“ – darunter Nürnberg – wurden eingeladen, sich an der Initiative zur digitalen Transformation zu beteiligen. Im Austausch mit sechs „Mentor Cities“ und erfahrenen Experten wollen die Städte ihre digitalen Erfolgskonzepte miteinander teilen. Dabei sollen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Umwelt, Mobilität und Arbeitsmarkt gefunden werden.

Hotspot auf der digitalen Landkarte

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Tech-Incubator ZOLLHOF in Nürnberg. Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger

Zum Kreis der europäischen Digital-Hotspots kann Nürnberg einige Erfolgsgeschichten beitragen. Denn die ehemalige Industriestadt hat sich erfolgreich zu einem wichtigen Standort der Digitalisierung gewandelt. Mit mehr als 100.000 Beschäftigten in 7.000 Firmen ist die Metropolregion Nürnberg einer der führenden IKT-Standorte Europas. Namhafte Firmen wie Datev oder Siemens und Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut treiben die Digitalisierung voran. Einen Überblick über die verschiedene Akteure und Initiativen gibt die Website „Digitales Nürnberg“ und der „Wirtschaftsblog“.

Den Nachwuchs für einen nachhaltigen digitalen Wandel finden die Unternehmen an mehreren Hochschulen in der Region und in einer aktiven Gründerszene. Diese vernetzt sich in mehreren Gründerzentren, wie beispielsweise dem Tech-Incubator ZOLLHOF. Dort betreuen rund 20 Mitarbeiter über 30 Tech-Startups. Sie profitieren von der Erfahrung der Experten und einem großen Netzwerk.

Fachmessen und Digital Gipfel 2018

Ein etablierter Treffpunkt für die Innovationstreiber der Digitalisierung ist Nürnberg wegen der führenden Fachmessen zu digitalen Themen. Auf der embedded world, it-sa oder SPS IPC Drives diskutieren internationale Experten über die Schlüsseltechnologien der Digitalisierung:  Embedded Systeme, IT-Sicherheit und Automatisierungstechnologie/Industrie 4.0.

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NürnbergMesse: führende Fachmessen zu den Schlüsseltechnologien der Digitalisierung. Foto: NürnbergMesse/Frank Boxler

„Nürnberg begleitet die digitale Transformation seit Jahren als Gastgeber wichtiger Messen und Kongresse aus den Bereichen IT und Elektronik,“ sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Auch damit hat sich die NürnbergMesse als Austragungsort des Digital-Gipfels 2018 der Bundesregierung am 3. und 4. Dezember empfohlen. Die „Challenge“ der rund 1.000 Experten lautet: Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Gestaltung des digitalen Wandels mit Leben und Ideen zu füllen.

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