Smart venue – wenn das Messegelände mitdenkt

Das Gehäuse, das Dr.-Ing. Jörg Robert in den Händen hält, ist nur wenige Zentimeter groß. Und doch beinhaltet es eine innovative Technologie: ein „Low Power Wide Area Network“, kurz LPWAN. Kernstück ist ein Sensor, der Daten über große Entfernungen sendet, dabei nur sehr wenig Energie verbraucht und deshalb eine lange Lebensdauer hat. „Theoretisch reicht das LPWAN bis zum Mond. Doch auf der Erde mindern Hindernisse wie Häuser die Reichweite“, erklärt Robert, während er eine Antenne auf dem sechsstöckigen Bürogebäude der NürnbergMesse ausrichtet. Diese soll die Daten der Sensoren empfangen, die der Ingenieur überall auf dem Messegelände platziert. Härtetest im Messebetrieb Einige Sensoren installiert Jörg Robert in Konferenzsälen, wo sie die Luftqualität messen. Fotorecht: NürnbergMesse Wie gut das System im Live-Betrieb funktioniert, soll das Forschungsprojekt „FutureIoT“ erproben – unter anderem auf dem Gelände der NürnbergMesse. Besonders gespannt ist Jörg Robert, der am Lehrstuhl für Informationstechnik („LIKE“) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg forscht, auf die großen Technologiemessen im Herbst: „Wenn hunderte Messegäste ihre Handys nutzen oder Anwendungen mit eigenen W-LAN-Netzen präsentieren, könnte das zum Härtetest werden.“ Störungen mittels Algorithmen auszugleichen, ist dann die Aufgabe des Forscherteams. Wenn alles funktioniert, liefern die Sensoren ihre Datenpakete über die Antenne zum Lehrstuhl nach Erlangen-Tennenlohe. Dort lesen Forscher […]

Der Beitrag Smart venue – wenn das Messegelände mitdenkt erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

Reale Welt trifft auf virtuelle Realität

Messe und Virtual Reality – passt das zusammen?  Viele Aussteller und Messeveranstalter beschäftigen sich aktuell damit, die reale und die virtuelle Welt zusammenzubringen. Auf der Baumaschinenmesse bauma habe ich mir inspirierende Ergebnisse angesehen. Die Messe München bot Unternehmen dort eine eigene virtuelle Ausstellungsfläche auf einem VR-Experience-Areal an. Außerdem sah ich zahlreiche Aussteller, die Anwendungen von […]

The post Reale Welt trifft auf virtuelle Realität appeared first on AUMA Blog.

Reale Welt trifft auf virtuelle Realität

Messe und Virtual Reality – passt das zusammen?  Viele Aussteller und Messeveranstalter beschäftigen sich aktuell damit, die reale und die virtuelle Welt zusammenzubringen. Auf der Baumaschinenmesse bauma habe ich mir inspirierende Ergebnisse angesehen. Die Messe München bot Unternehmen dort eine eigene virtuelle Ausstellungsfläche auf einem VR-Experience-Areal an. Außerdem sah ich zahlreiche Aussteller, die Anwendungen von […]

The post Reale Welt trifft auf virtuelle Realität appeared first on AUMA Blog.

Die virtuelle Prozesskette und der digitale Zwilling im Karosseriebau

Neue Antriebe und Mobilitätskonzepte treiben die automobile Vielfalt rasant voran. Für den Karosseriebau bedeutet das: Neue Strukturen und Varianten sind erforderlich, eingespielte Prozesse müssen umgestaltet werden – bei überschaubaren Kosten, versteht sich. Um Fehler bereits im Vorfeld zu vermeiden und Prozesse vorhersagbar zu machen, verlagert sich das Engineering zunehmend ins Virtuelle. Mehr Software, weniger Hardware, lautet die Devise. Computer Aided Engineering (CAE) hilft dabei, die Bauteile, Karosserien oder ganze Fahrzeuge zu simulieren und verlässliche Voraussagen zu treffen, zum Beispiel wie ein neuer Längsträger die Crashenergie abfängt oder sich neue Legierungen verhalten. Aber nicht nur Produkteigenschaften, auch Prozessschritte werden vorhersehbar. Das geht so weit, dass sich sogar die Ergonomie in der Montage virtuell durchspielen lässt, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schonen. Die durchgehend virtuelle Prozesskette Das Interesse der Branche ist groß, den gesamten Produktionsprozess als digitalen Zwilling abzubilden. Das große Ziel besteht darin, Teilabschnitte zu einer Gesamtdarstellung, einer durchgehend virtuellen Prozesskette zusammenzufügen und damit eine Rückkopplung der einzelnen Schritte untereinander zu erlauben. So lassen sich mögliche Verformungen im Fügeprozess oder Lacktrockner bereits im Umformprozess berücksichtigen. Aufwändige Hardwaretests sind damit überflüssig. Leichter, sicherer, kosteneffizienter? Bereits im Anfangsstadium ihrer Entwicklung werden neue Karosserien auf typische Crashfälle optimiert. Das Ziel: alle Kräfte, die […]

Der Beitrag Die virtuelle Prozesskette und der digitale Zwilling im Karosseriebau erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

„Digitalisierung hat unsere Gesellschaft bereits maßgeblich verändert“

Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora ist wissenschaftlicher Leiter des Instituts für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK) an der Hochschule Offenburg sowie stellv. Institutsleiter und Bereichsleiter „Software Solutions“ bei der Hahn-Schickard Gesellschaft für Angewandte Forschung e.V. Seit 2018 ist er Vorsitzender des Messebeirats und des Steering Boards der embedded world Exhibition & Conference. 1 Die Digitalisierung wird als 4. industrielle Revolution bezeichnet. Wie wird sie unsere Gesellschaft verändern? Diese Frage bezieht sich nicht nur auf die Zukunft, weil die Digitalisierung unsere Gesellschaft ja in den letzten Jahren schon maßgeblich verändert. Neue Technologien und Geschäftsprozesse, immer schnellerer Wandel, immer mehr Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen, Internationalisierung und Globalisierung. Diese Prozesse werden sich fortsetzen und intensivieren. 2 Technische Innovationen machen das Leben leichter. Wird unser Leben durch die digitalen Technologien auch besser? Für mich ist ein wesentlicher Vorteil der Digitalisierung die Steigerung der Effizienz. Die Digitalisierung ermöglicht einen sparsameren Einsatz natürlicher Ressourcen, von Zeit und von Arbeit. Während die ersten beiden Aspekte sicherlich uneingeschränkt positiv sind, müssen beim Faktor „Arbeit“ wichtige soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden. 3 Embedded Systeme sind als Basistechnologie ein wesentlicher Motor der Digitalisierung. Wo werden sie eingesetzt und welche Entwicklung werden sie nehmen? Das Faszinierende an den Embedded Systemen ist, […]

Der Beitrag „Digitalisierung hat unsere Gesellschaft bereits maßgeblich verändert“ erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..

„Einfach machen!“ – Aya Jaff zu Gast bei der NürnbergMesse

Aya Jaffs Leidenschaft für das Programmieren entflammte, als sie gerade einmal 15 Jahre alt war. Um sich das Schülerleben komfortabler zu machen, gestaltete sie eine Stundenplan-App. Da sie sich aber keinen Programmierer leisten konnte, brachte sie sich das Programmieren kurzerhand selbst bei. Später wirkte sie bei der Entwicklung von „Tradity“ mit, dem größten Börsenplanspiel in Deutschland. Bei einem Stipendium für einen Aufenthalt im Silicon Valley knüpfte sie weitere Kontakte in der Digitalbranche. Heute ist Aya Jaff Mitbegründerin der CoDesign Factory. Das Start-up unterstützt Unternehmen bei der Realisierung von Digitalisierungsprojekten und bringt sie mit Digital Natives zusammen. Großes Interesse bei der ersten Ausgabe NMFTG 2019. Foto: NürnbergMesse Die Macht der Motivation Auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit orientierte sich Aya Jaff an berühmten Unternehmerinnen wie Marissa Mayer oder Diana Knodel: Frauen, die sich in der technischen und digitalen Welt einen Namen gemacht haben. Die Lebensläufe ihrer Vorbilder motivierten Aya Jaff, an ihren Zielen festzuhalten. Um deren Erfolgsgeheimnis auf die Spur zu kommen, verschlang sie Interviews, Biographien und Artikel in Fachmagazinen. Schnell wurde ihr klar: „Erfolgreich wird, wer Neues wagt und Dinge ausprobiert. Wer einfach macht und die Initiative ergreift. Wer bei Rückschlägen trotzdem weiter am Ball bleibt.“ Dabei war der Weg in […]

Der Beitrag „Einfach machen!“ – Aya Jaff zu Gast bei der NürnbergMesse erschien zuerst auf Das Online-Magazin der NürnbergMesse..