Ohne Druckguss – kein Auto!

Druck-was? Druckguss!

Druckguss ist ein Fertigungsverfahren, bei dem unter hohem Druck Werkstoffe wie Aluminium, Magnesium und Zink in eine spezielle Form gedrückt werden und in dieser vorgegebenen Kontur erstarren.

Doch wofür braucht man Druckguss eigentlich?

Druckguss wird in einer Vielzahl von Branchen gebraucht. Im Grunde begegnen uns Druckgussteile  in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens: ob in Möbeln, Elektrogeräten, Autos oder Flugzeugen. Sie sorgen dafür, dass unsere Welt funktioniert. Gerade in der Automobilindustrie sind Druckgussteile von immenser Bedeutung. Diese sind an unzähligen Stellen verbaut: Im Motor, am Lenkrad, im Gurtaufroller, in der Karosserie und am Schlüssel. Und das sind nur einige Beispiele, wo sich Druckguss überall finden lässt (wenn auch oft versteckt im Innenleben und nicht gleich offensichtlich). Kurz gesagt: Ohne Druckguss – kein Auto!

[See image gallery at www.nuernbergmesse.de] Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Fertigungsverfahrens zeigte die Druckguss-Fachmesse EUROGUSS, die auch 2020 wieder der Treffpunkt der internationalen Druckgussbranche war. Die EUROGUSS 2020 präsentierte Produkte, Dienstleistungen und Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Insgesamt über 750 Aussteller und rund 15.000 Besuchter trafen sich im Januar in Nürnberg, um über die neusten Trends, Innovationen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

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RETRO CLASSICS BAVARIA: Jetzt kommen die Oldtimer

Was haben Ex-Nationalspieler Thomas Linke, der frühere Radprofi Erik Zabel und die Schauspielerin Esther Schweins gemeinsam? Sie sind alle 48 Jahre alt – und waren vor 30 Jahren heiße Anwärter auf den Führerschein. 30 Jahre. So lange dauert es, bis ein Auto ein Oldtimer sein darf. An die Zeit vor 30 Jahren erinnert sich Jan Gerrit Ebener, Mitglied der Geschäftsleitung NürnbergMesse: „Da war nicht nur der Führerschein in Reichweite, sondern auch die Fernbedienung. Die katapultierte mich oft und gerne in die Faszination für schöne Autos! Der Ford Capri in orangerot, den ‚Die Profis‘ in der gleichnamigen Fernsehserie gefahren haben – eines meiner Traumfahrzeuge bis heute!“ Mit der kompletten Uhrensammlung im Armaturenbrett und den gestreiften Sportsitzen heutzutage eine echte Rarität. Ebener hofft, einen auf der RETRO CLASSICS BAVARIA zu entdecken, die vom 7.-9. Dezember im Messezentrum stattfindet.

Serienhelden lieben Autos mit Charakter

Mit seinen 138 PS aus drei Litern ist der Capri zwar keine Rakete, aber ein souveräner Reisewagen – so, wie auch der 230 E, den der „Bergdoktor“ Martin Gruber fährt, stilecht in Moosgrün und mit Lammfellbezügen. Inbegriff des Soliden! Und sicherlich in all seinen vielen Varianten auf der Messe vertreten.

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Citroens „Göttinen“: wer kennt sie nicht! Auf den bisherigen RETRO CLASSICS waren die ab 1955 gebauten DS stets zu sehen. Foto: oh

Schnelle 911er, runde Bullis, „die Göttin“ von Citroen mit glänzendem Lack in behaglicher Parkposition: Beim Rundgang über die RETRO packt viele Besucher die Nostalgie. Und die Erkenntnis: man hätte sie wegstellen sollen. Pflegen und wegstellen. Die ersten Autos, die man als Azubi oder Student fuhr. Die „Ente“, sowieso. Man sieht sie kaum noch. Einen knallgelben BMW 1502. Oder einen Golf I im heute wieder so angenehm anzuschauenden schlichten Giugiaro-Design, am besten die erste Serie mit den kleinen Heckleuchten. Esther Schweins hatte einen 1er, als GT. Eine Wucht war der GTI, mit den 175er-Breitreifen und dem sonoren Sound. 110 PS waren eine Ansage, und die Zugehörigkeit im die Höchstgeschwindigkeit ausweisenden „Club 180“ sowieso. Aber seien wir ehrlich. Den GTI fuhren wir nicht. Den hatte die Mutter der Banknachbarin in der Klasse, in Weiß und mit einem Blaupunkt Braunschweig Stereo CR.

Apropos Golf. Unvergessen, wie Sascha Hehn als Udo Brinkmann in der „Schwarzwaldklinik“ zwischen 1985 bis 1989 in sein Golf Cabrio sprang: über die Haube und den Bügel und er saß drin! Niemand konnte das besser – auch wenn Sascha Hehn heute lieber geschlossen fährt, wie man hört.  

Fränkisches Garagengold

30 Jahre – und oft viel mehr. Das muss ein Auto erst mal schaffen. So gesehen ist es keine Selbstverständlichkeit, was auf der RETRO CLASSICS BAVARIA präsentiert wird. „In jedem der hier präsentierten Fahrzeuge steckt viel Mühe, Herzblut und Geld drin. Ob talentierter Privatmann oder professioneller Restaurierer: es ist in jedem einzelnen Fall eine große Leistung, die sich hinter der Existenz eines Oldtimer-Automobils verbirgt“, sagt Karl-Ulrich Herrmann, Geschäftsführender Gesellschafter der RETRO CLASSICS mit Sitz in Stuttgart.

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Der hellblaue VW-Porsche war ein echter Hingucker! Der „Volks-Porsche“ war der meistverkaufte Sportwagen seiner Zeit. Für den seltenen, bei Porsche gefertigten 914/6, also mit dem 110 PS starken 6-Zylinder-Boxermotor, ist die Nachfrage größer als das Angebot. Foto: Retro Messen

Er hat den Markt in Bayern erkannt. Und so die bayerische Ausgabe der Stuttgarter Muttermesse von ihrem Debut an zu einer Erfolgsgeschichte gemacht. Ebener: „Herr Herrmann hat gezeigt, dass das Potential für eine Oldtimermesse in Bayern vorhanden ist, und zwar auch jenseits der süd-östlichen Münchner Landkreise und rund um den Starnberger See! Er hat das Potential des bislang noch weitgehend ungehobenen Garagen-Goldschatzes in Franken vorhergesagt, und er hat Recht gehabt!“

Die RETRO CLASSIC BAVARIA findet statt vom 7.-9. Dezember 2018 und ist der grandiose Schlusspunkt des NürnbergMesse-Jahres.

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