Ausgezeichnet nachhaltig: die neue Halle 3C

Mit einem Gesamterfüllungsgrad von 90,5 % wurde die neue Halle 3C von den Prüfern der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat „Platin“ ausgezeichnet. Laut der DGNB-Experten kann weltweit keine Messehalle vergleichbare Werte vorweisen wie die 3C und ihre Schwesterhalle 3A der NürnbergMesse. Giulia Peretti, DGNB Auditorin, WSGreen Technologies GmbH, Stuttgart. Fotorecht: WSGreen Technologies. „Die beiden neuen Hallen der NürnbergMesse sind jene mit der höchsten DGNB-Bewertung unter den Versammlungsstätten“, betont die Architektin Giulia Peretti, Sachverständige Nachhaltiges Bauen und DGNB-Auditorin. Das beeindruckende Ergebnis basiert auf einem strengen Maßnahmenkatalog, den die NürnbergMesse bei der Konzeption und Errichtung des Neubaus eingehalten hat. In enger Abstimmung mit den DGNB-Auditoren wurden dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigt. Pluspunkte sammelt die 3C beispielsweise bei der Beleuchtung. Denn durch die zwei vollverglasten Hallenseiten mit insgesamt 3.000 Quadratmetern Glasfläche ist der Anteil an Tageslicht an der Gesamtbeleuchtung in der 3C besonders hoch. Das trägt zur positiven Atmosphäre in der Halle bei und spart Energie. Genau wie die effizienten LED-Leuchten, welche die Beleuchtung übernehmen, sobald es dunkel wird. Zur Auszeichnung durch die DGNB führte auch die sehr gute Luftqualität in der Halle. Verantwortlich dafür ist die Verwendung von emissionsarmen Baustoffen, die nachweisbar geruchsneutral sind. So wurden […]

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Orientierung im Naturkosmetik-Dschungel: „‘green & clean‘ muss zusammenkommen“

Marktexpertin Elfriede Dambacher im Interview über Naturkosmetik. Fotorecht: Christian Thomas Naturkosmetik blüht auf. Das zeigt sich nicht nur jährlich auf der VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik. Das zeigt sich auch beim Blick in die zunehmend grüner werdenden Kosmetikregale. Laut GfK haben 2018 1,1 Mio. Menschen in Deutschland mehr Naturkosmetik in ihren Einkaufskorb gelegt. Eine Zahl, die selbst Marktexpertin Elfriede Dambacher überrascht. Wir sprachen mit ihr im Interview. 1 Frau Dambacher, warum interessieren sich gerade jetzt so viele Menschen für Naturkosmetik? Heute wissen Konsumenten – weltweit so viel mehr als noch vor 20 Jahren – was in Kosmetik drinsteckt. Das beflügelt die Nachfrage nach milderen und natürlicheren Produkten. Zudem hinterfragen sie die Werbeaussagen der Marken und wollen auch wissen, wer hinter den Produkten dafür gerade steht. Immer mehr Konsumenten achten beim Einkauf auf Nachhaltigkeit im weitesten Sinne. Die Kosmetikindustrie hat viel Glaubwürdigkeit eingebüßt, weil sie lange nicht offen kommuniziert hat. 2 Geht es den Konsumenten nicht um die Inhaltsstoffe? Ja und nein. In konventioneller Kosmetik sind jede Menge chemischer Substanzen enthalten, die heute immer weniger Menschen auf ihrer Haut haben wollen, weil sie ihrer Gesundheit oder auch der Umwelt schaden könnten. Was aber genauso wichtig ist, ist die Transparenz und Glaubwürdigkeit […]

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Die virtuelle Prozesskette und der digitale Zwilling im Karosseriebau

Neue Antriebe und Mobilitätskonzepte treiben die automobile Vielfalt rasant voran. Für den Karosseriebau bedeutet das: Neue Strukturen und Varianten sind erforderlich, eingespielte Prozesse müssen umgestaltet werden – bei überschaubaren Kosten, versteht sich. Um Fehler bereits im Vorfeld zu vermeiden und Prozesse vorhersagbar zu machen, verlagert sich das Engineering zunehmend ins Virtuelle. Mehr Software, weniger Hardware, lautet die Devise. Computer Aided Engineering (CAE) hilft dabei, die Bauteile, Karosserien oder ganze Fahrzeuge zu simulieren und verlässliche Voraussagen zu treffen, zum Beispiel wie ein neuer Längsträger die Crashenergie abfängt oder sich neue Legierungen verhalten. Aber nicht nur Produkteigenschaften, auch Prozessschritte werden vorhersehbar. Das geht so weit, dass sich sogar die Ergonomie in der Montage virtuell durchspielen lässt, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schonen. Die durchgehend virtuelle Prozesskette Das Interesse der Branche ist groß, den gesamten Produktionsprozess als digitalen Zwilling abzubilden. Das große Ziel besteht darin, Teilabschnitte zu einer Gesamtdarstellung, einer durchgehend virtuellen Prozesskette zusammenzufügen und damit eine Rückkopplung der einzelnen Schritte untereinander zu erlauben. So lassen sich mögliche Verformungen im Fügeprozess oder Lacktrockner bereits im Umformprozess berücksichtigen. Aufwändige Hardwaretests sind damit überflüssig. Leichter, sicherer, kosteneffizienter? Bereits im Anfangsstadium ihrer Entwicklung werden neue Karosserien auf typische Crashfälle optimiert. Das Ziel: alle Kräfte, die […]

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Start-up-Idee: Saucen wie von Mama gemacht

Emils hat sich als Deutschlands erste „Null-Zusatzstoff-Marke“ im Bio-Segment etabliert. Der Erfolg des Freiburger Start-ups, benannt nach dem Sohn eines der Gründer, hat entscheidend mit dem Geschmack von Müttern zu tun. Jens Wages kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn er die Geschichte erzählt, die ihn und Michael Wiese zu Gründern machte: „Als wir bei einem Grillfest herausfanden, dass die leckere Salatsauce der Mutter einer Freundin eines Studienfreundes eigentlich von ihm war und sie das Rezept an die Hausfrauen im Ort weitergegeben hatte, kam für uns die Erkenntnis: Wenn Mütter dich kopieren, muss es gut sein.“ Für Wages war klar: „Unser Produkt hatte ohne unser Wissen einen Markttest bestanden, den wir nie in Auftrag gegeben hatten.“ Der Werber und der Unternehmensberater kündigten 2009 ihre Jobs, obwohl ihre Idee „Puristen Convenience“ – konsequent ohne Zusatzstoffe – von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Ein führender Professor für Lebensmittelhygiene hatte nämlich versichert, es könne auf keinen Fall klappen. „Ich glaube, eigentlich nur deshalb haben Michael Wiese und ich es darauf ankommen lassen“, erinnert sich Jens Wages, „quasi aus Trotz.“ Dass sie anfangs auch Gegenwind aus der Biobranche selbst bekamen, war für die beiden Jungunternehmer noch mehr Ansporn, ihre Geschäftsidee weiter zu verfolgen. […]

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Die Tennisbälle fliegen wieder

Am dritten Maiwochenende beginnt auf der Tennisanlage des 1. FC Nürnberg das mit 250.000 Euro dotierte, zweitgrößte deutsche Damentennis-Turnier. Mit Freude und Spannung fiebern Tennisbegeisterte die Woche vom 18. bis 25. Mai 2019 entgegen. Julia Görges, Andrea Petkovic und auch Mona Barthel schlagen sich dann schon einmal für das Grand-Slam-Turnier, das vom 26. Mai bis 9. Juni in Paris stattfindet, in der Albrecht-Dürer Stadt warm. Auch die dreifache deutsche Tennismeisterin Anna-Lena Friedsam wird dieses Jahr wieder in Nürnberg dabei sein. Sie hat sich, im wahrsten Sinne des Wortes, zurückgekämpft. Nach langwieriger Schulterverletzung holte sie sich zusammen mit Mona Barthel beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart den Titel im Doppel. Neben Friedsam konnte sich auch Sabine Lisicki, per Wildcard, für das WTA-Turnier qualifizieren. Den deutschen Kolleginnen steht unter anderem mit Yulia Putintseva (Kasachstan), Ajla Tomljanovic (Australien), Katerina Siniakova (Tschechien) und Alison Riske (USA) ein starker – aber sicherlich machbarer – Konkurrenzkampf bevor. An der nötigen Leidenschaft und extra Portion Durchsetzungsvermögen wird es dabei nicht mangeln.  Sportliche Abwechslung wird auch dieses Jahr wieder durch den SUPER Sunday am 19. Mai geboten. Hierbei wird den Besuchern ein Einblick in die Breite des regionalen Spitzensports fernab vom Tennis gegeben. Die „Sport bewegt uns!“-Parcours […]

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