Hinter den Kulissen: Spannende Impressionen aus unserem Printcenter

Habt ihr gewusst, dass wir auf unserem schönen Messegelände nicht nur einen Supermarkt, sondern auch eine eigene Druckerei haben? Das sogenannte Printcenter der Messe Düsseldorf gehört zur Abteilung Veranstaltungstechnik, von der ihr auf unserem Blog schon ein bisschen mehr erfahren habt – nun möchten wir euch auch unsere hauseigene Druckerei vorstellen.

In unserem Printcenter herrscht stets reges Treiben. Das ist auch nicht verwunderlich, denn egal ob groß, klein, dick, dünn, breit oder schmal: Im Printcenter kann nahezu alles gedruckt werden – und das in kürzester Zeit. Das Team stellt seine beeindruckenden Dienste aber nicht nur den Messe-Mitarbeitern zur Verfügung, auch unsere Aussteller profitieren vom Können der Kollegen.

Ein druckfrisches Team und tolle Technik

Für eine nahende Veranstaltung müssen noch zusätzliche Flyer nachgedruckt werden? Kein Problem für das Printcenter der Messe Düsseldorf! Dank der „Just-in-Time“-Produktion können Aufträge in kürzester Zeit erledigt werden, ohne, dass die Qualität darunter leiden muss. Doch wie schafft es das Team eigentlich, so viele unterschiedliche Druckerzeugnisse zu produzieren? Die Antwort ist einfach: Dank hervorragender Teamarbeit und modernster Technik natürlich! Naja … fast zumindest. 😉 Tatsächlich ist nämlich auch noch eine Schneidemaschine von der drupa 1986 täglich im Einsatz – denn passenderweise haben wir mit der Weltleitmesse der Druckbranche genau die Veranstaltung im Portfolio, bei der die Printcenter-Kollegen sowohl Equipment als auch Inspiration für die tägliche Arbeit finden!

Darüber hinaus machen im Bereich Large-Format-Printing fünf Werbetechniker mit drei Großformatdruckern, zwei Multiapplikationstischen, einem Schneideplotter und einem Platten- und Rollenschneider alles möglich, was einer großen Bühne bedarf. Viele der Plakatierungen, Posterdrucke oder Geländepläne, die ihr bei einer laufenden Messe in und an unseren Hallen seht, entstehen hier. Ihr habt euch schon mal gefragt, woher die Zeichen auf dem Boden kommen, die euch durch unsere Messehallen führen? Na, diese sogenannte Wegeführung wird genauso wie Fahrzeugbeschriftungen oder diverse Aufkleber und Folien selbstverständlich auch in unserem Printcenter gedruckt, um euch schnell und einfach durch das Messe-Labyrinth zu navigieren.

Bei Kleinformaten bis DIN A3 sorgen ein Mediengestalter, ein Drucktechniker und ein Medienfachwirt für reibungslose Drucke und Abläufe. Mit ihren Drucksystemen, Workstations und diversen Tools am Arbeitsplatz sind sie nicht nur ideal ausgerüstet, sondern besonders für eilige Aufträge bestens gewappnet. So lassen zum Beispiel Flyer, Mailings, Formulare oder personalisierte Eintrittskarten nicht lange auf sich warten, sobald eine Bestellung eingegangen ist.

Unser Printcenter: Selbst unter Druck beeindruckend

Jetzt seid ihr sicher neugierig und wollt noch mehr über das Team der Druckerei erfahren! Teamleiter Dirk Forysch (Large-Format-Printing) und sein Kollege aus dem Printcenter Sönke Köppen (Kleinformate) haben nicht lange herumgedruck(s)t und sich unseren Fragen gestellt, um euch ihre Abteilung vorzustellen.

Redaktion: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus? Womit starten Sie den Arbeitstag? Und was sind die letzten To-dos eines typischen Tages?

Noch vor dem ersten Kaffee werden die Drucksysteme hochgefahren. Nach ca. 10 Minuten Aufwärmzeit sind diese dann einsatzbereit. Mit der Abrechnung erledigter Aufträge und dem Runterfahren der Systeme endet ein „normaler“ Arbeitstag.

Redaktion: Inwiefern unterscheidet sich das Printcenter für Kleinformate von dem für Großformate? Was wird wo für welchen Zweck gedruckt?

Im Kleinformatbereich werden alle Größen bis zum DIN-Format A3+ abgedeckt. Das bedeutet: Vom Namensschild bis hin zur 50-seitigen Mitarbeiterzeitschrift ist alles möglich. Zum Aufgabenbereich des Teams Großformat gehören u. a. der Druck von Postern, Bannern, die Fahrzeug- und Standfolierung oder temporäre Wegeführungen für die Messeveranstaltungen.

Redaktion: Bei uns im Büro ist die schwarze Patrone des Druckers immer am häufigsten leer. Welche Farbe ist es bei Ihnen?

Ganz klar: Magenta! Denn da wir viele interne Aufträge erhalten, ist das Messe-Orange als wichtiger Baustein unseres Corporate  Designs mit Abstand die beliebteste Farbe auf unseren Druckerzeugnissen und dafür ist Magenta als Druckfarbe ein wichtiger Bestandteil.

Redaktion: Seit wann gibt es das Printcenter in der jetzigen Form?

Das jetzige Printcenter gibt es seit umfangreichen Umbauarbeiten im Jahr 2018. Wir haben einiges modernisiert du in dem Zug  natürlich auch einige neue Geräte wie z. B. einen neuen großen Applikationstisch, einen neuen HP-Digitaldrucker sowie einen neuen Schneideplotter angeschafft.

Redaktion: Es wird oft davon gesprochen, dass die zunehmende Digitalisierung die Druckbranche verändert. Wie erleben Sie das? Können Sie das bestätigen und welche positiven Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Ihre Arbeit?

Klar ist, dieser Trend geht auch an uns nicht spurlos vorbei, z. B. wurde der komplette Auftrags-Workflow durch ein neues digitales und damit kundenfreundlicheres Programm ersetzt.

Redaktion: Im Printcenter nehmen Sie Aufträge aus den unterschiedlichsten Abteilungen der Messe Düsseldorf an. Mit welcher Abteilung haben Sie am meisten zu tun? Arbeiten Sie auch mit Ausstellern zusammen?

Die meisten Aufträge erhalten wir aus den Abteilungen Protokoll, Presse, Logistik und Marketing. Da unsere Aussteller meist sehr gut aufgestellt sind, kommen von dieser Seite relativ selten Anfragen. Sollte ein Aussteller dennoch etwas benötigen, stehen wir ihm selbstverständlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Redaktion: Muss mehr produziert werden, wenn eine Messe stattfindet oder haben Sie mehr zu tun, wenn auf dem Gelände gerade nichts los ist?

Unsere Spitzenzeiten liegen oft in den Wochen vor einer Veranstaltung. Während der Laufzeit bereiten wir meist schon die Folgeveranstaltung vor.

Redaktion: Ist es für Ihren Arbeitsalltag von Vorteil, dass die Messe Düsseldorf mit der drupa die führende Messe für Drucktechnologien ausrichtet? Erleben Ihre Kollegen und Sie die drupa nur als Organisator im Hintergrund oder sind Sie dort auch als Besucher auf dem Gelände unterwegs?

Ja, die drupa ist immer einen Besuch wert, aber auch die viscom, eine Fachmesse für visuelle Kommunikation, die als Gastveranstaltung jedes Jahr im Januar bei uns stattfindet. Dort haben wir zur letzten Veranstaltung einen neuen Lieferanten gefunden.

Redaktion: Was war das außergewöhnlichste Druckerzeugnis, das Sie jemals produziert haben?

Zu den außergewöhnlichen Jobs gehört auf jeden Fall die Produktion von personalisierten Weinetiketten.

Redaktion: Zum Abschluss noch eine Frage in eigener Sache: Nehmen wir an, wir brauchen bis morgen noch 100 Einladungskarten. Design, Bilder und Co. müssten Sie liefern. Würden Sie das schaffen?

Das ist für unser Team kein Problem, gerne liefern wir Ihnen dazu auch noch die passende Wegeführung zum Event. 🙂

Ihr seht, das Printcenter-Team der Messe Düsseldorf ist auch „under pressure“ allzeit bereit, tolle Druckerzeugnisse zu kreieren und reiht sich damit bestens in die engagierte Abteilung Veranstaltungstechnik ein, die für den Erfolg unserer großen „Messe-Rallye“ 2019/2020 unverzichtbar ist. Habt ihr Vorschläge, welches Team wir als nächstes vorstellen sollen?

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Hinter den Kulissen: Der Fuhrpark der Messe Düsseldorf

Ein Interview mit Stefan Emde

Dass der Messe Düsseldorf in absehbarer Zukunft viele arbeitsreiche Tage bevorstehen, brauchen wir eigentlich nicht noch mal zu erwähnen. Die am 18. September 2019 frisch gestartete REHACARE ist nur eine von 21 Eigenveranstaltungen, für die wir innerhalb von nur zehn Monaten ca. 36.000 Aussteller und noch viel mehr Besucher auf unserem Gelände in Stockum erwarten – ein viel zu guter Aufhänger, den wir unmöglich vernachlässigen können, wenn wir über die fleißigen Kollegen von der Veranstaltungstechnik sprechen. So auch dieses Mal.

Denn diese sorgen letztlich dafür, dass Strom fließt, Möbel zur Verfügung stehen, Plakate gedruckt werden oder wie in diesem Fall, alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Die Rede ist natürlich vom hauseigenen Fuhrpark der Messe Düsseldorf, welcher durch Fuhrparkkoordinator Stefan Emde geleitet wird. Wir haben uns mit Herrn Emde zum Interview getroffen, um ihm auf den Zahn zu fühlen und euch den Messe-Fuhrpark ein wenig näherzubringen.

„Ich kann sagen, dass der Fuhrpark der Messe Düsseldorf meine Familie ist!“

Redaktion: Herr Emde, als Fuhrparkkoordinator sind Sie für den Fuhrpark der Messe Düsseldorf verantwortlich. Was sind Ihre Aufgaben?

Unser Fuhrparkkoordinator Stefan Emde

Stefan Emde: Ich bin hauptverantwortlich für die Disposition, Wartung und Instandhaltung des Fuhrparks der Messe Düsseldorf. Das heißt, ich plane ein, wann, wo und welches Fahrzeug wie zum Einsatz kommt. Ich kümmere mich aber auch um die Reparatur der Fahrzeuge und führe die gesetzlich notwendigen Sicherheitsprüfungen an allen Fahrzeugen durch. Zudem kümmere ich mich um die notwendigen Schulungen, die für die Bedienung der Arbeitsmaschinen, wie Stapler und Hubarbeitsbühnen, gesetzlich vorgeschrieben sind. An denen nehmen, neben unseren Mitarbeitern, auch externe Unternehmen teil.

Redaktion: Von welchen und wie vielen Fahrzeugen sprechen wir da insgesamt?

Emde: Das sind 119 an der Zahl! Davon sind 41 Ameisen, 37 Hebebühnen, acht Sprinter, acht Stapler, acht Brücken, drei 16-Tonner mit insgesamt 12 Anhängern, und zwei Sonderfahrzeuge für die Tribüne. Wir haben wirklich für jeden Einsatzbereich das passende Fahrzeug!

Redaktion: Wofür werden die Fahrzeuge im Arbeitsalltag denn genau eingesetzt?

Emde: Durch unseren eigenen Fuhrpark sind wir in der Lage, alle erforderlichen veranstaltungsbezogenen und internen Service-Leistungen zu erbringen. Das heißt, wir können sofort und zu jeder Zeit die Anforderungen unserer Kunden erfüllen. Wenn es im Bereich der Betriebstechnik Probleme gibt, wenn es mal Notfälle gibt, dann ist unser Fuhrpark immer sofort verfügbar. Seien es schwere Transporte, die wir mit Hilfe unserer LKW bewerkstelligen, die Verteilung und Montage unserer Außenwerbung im gesamten Stadtgebiet oder die Benutzung eines Steigers um auch die höchsten Punkte jeder Halle erreichen zu können – die Messe Düsseldorf ist für wirklich jede Aufgabe gerüstet!

Redaktion: Und was passiert, wenn mal ein Fahrzeug kaputtgeht?

Emde: Zum Glück sind wir hier in der Lage, auf spontane Fahrzeugausfälle zu reagieren, weil wir ca. 90 Prozent unserer Maschinen und Fahrzeuge selbst reparieren. Dazu dient auch unsere ganz besondere Hebebühne – eine sogenannte Radgreifanlage. Durch die können wir Fahrzeuge bis 24 Tonnen in die gewünschte Höhe bringen, um sie dann nach allen Regeln der Kunst zu reparieren. Dadurch kommt es nur zu sehr kurzen Stillstandzeiten von etwa zwei Stunden. Wir haben aber auch eine hauseigene „Krankenhaus-Werkstatt”, in der wir neben Sicherheitsprüfungen auch reguläre Reparaturen durchführen. Würden wir auf externe Reparatur-Services zurückgreifen müssen, kämen wir da schon mal auf gut zwei Tage.

Redaktion: Was ist denn die größte Herausforderung an Ihrem Job?

Emde: Manchmal geht es im Messebetrieb hoch her und die Fahrzeuge wollen nicht so wie sie sollen. Dann wird es gerne mal etwas hektischer. Unsere Fahrzeuge sind wie kleine Zahnräder in einem großen Uhrwerk. Da kann es schon mal sein, dass nichts mehr geht, wenn nur eine bestimmte Maschine nicht richtig funktioniert. Zu gewährleisten, dass dieser Fall nicht eintritt und dass alles reibungslos abläuft, ist meine größte Herausforderung. Eine weitere Herausforderung ist die rechtzeitige Bereitstellung der Fahrzeuge. Da auch die Projektleitungen und viele andere Abteilungen, z. B. das Protokoll, auf unsere Fahrzeuge zurückgreifen, ist es mit einigem Aufwand verbunden, das alles rechtzeitig zu gewährleisten.

Redaktion: Noch eine Frage für die Auto-Fans unter uns: Sie besitzen ja einen riesigen Fuhrpark mit Fahrzeugen verschiedenster Art. Welches ist denn ihr ganz persönliches Lieblingsmodell?

Emde: Nun, da gibt es zwei: Zum einen ist mir die kleine VW Pritsche, mit der ich tagtäglich auf dem Gelände von Problem zu Problem flitze, über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Und dann gibt es da noch die sogenannte Gelenkteleskopbühne. Von der haben wir nur ein Exemplar im Fuhrpark, das uns seit immerhin schon 19 Jahren treue Dienste leistet und noch immer überhaupt keine Probleme macht. Dafür hat sie aber schon das eine oder andere gelöst! Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich noch eine davon nehmen.

Redaktion: Und was lieben Sie an Ihrem Job am meisten?

Emde: Wenn ich es schaffe, einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf zu garantieren, macht mir das am meisten Spaß! Ich weiß dann, dass unser Fuhrpark wirklich gebraucht wird. Die Arbeit mit den Kollegen und den Fahrzeugen begeistert mich aber grundsätzlich jeden Tag aufs Neue. Ich kann schon sagen, dass der Fuhrpark der Messe Düsseldorf meine Familie ist!

Mit dieser Einstellung und Liebe zum Job kann die „Messe-Rallye“ 2019/2020 ja nur gutgehen!

Ihr könnt nicht genug von unserer Abteilungsvorstellung der Veranstaltungstechnik bekommen? Keine Sorge, bald gibt’s Nachschub für euch! Um welchen Bereich es dann gehen wird, verraten wir aber noch nicht. 😉

 

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Hinter den Kulissen: Zu Gast in der Schreinerei der Messe Düsseldorf

Oder: Wo gehobelt wird, fallen Späne!

Unser Blog ist nicht nur die perfekte Plattform, um euch über anstehende Veranstaltungen zu informieren, der Geschichte der Messe Düsseldorf auf den Grund zu gehen oder euch mithilfe des einen oder anderen Quiz etwas besser kennenzulernen. Wir zeigen euch hier außerdem regelmäßig, wer hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf unserer Messen sorgt. Unsere Abteilung Veranstaltungstechnik bündelt beispielsweise jede Menge Know-how und deckt damit ein wahnsinnig facettenreiches Dienstleistungsportfolio ab.

Vorhang auf für unsere Tischler

Copyright: Messe Düsseldorf, C. Tillmann

Dazu gehören nicht nur ein großer Fuhrpark und Veranstaltungselektriker (nicht zu verwechseln mit den Kollegen aus der Energie- und Gebäudetechnik), sondern auch eine hauseigene Schreinerei, die wir heute ins wohl verdiente Scheinwerferlicht rücken.

Dort produzieren unsere Tischler von Büromöbeln über Bauteile für Messestände bis hin zu Küchenzeilen alles, was für unseren Messe-Marathon 2019/2020 notwendig ist. Insbesondere in den letzten Monaten wurde auch bei unserer neuen Halle 1 tatkräftig anpackt. Glücklicherweise haben unsere Kollegen in der Schreinerei bereits Erfahrung im Bau von „Messe-Mobiliar“. Immerhin haben sie auch alle Möbel der Eingangsbereiche Nord und Ost, die Halleninformationen und die Möbel im Presse Center produziert.

Alles für die Neue Messe Süd

Für die neue Halle 1 ist Tischlermeister Bernd Katzwinkel mit fünf Gesellen aus seinem Team fleißig im Einsatz und schreinert unter anderem Infotheken, Garderoben und Kassenanlagen – also alles, was zu einer perfekt ausgestatteten Halle für eine erfolgreichen Messe gehört. Ausgeschrieben wurde der umfassende Auftrag für das neue Bauprojekt vom Architekturbüro wp2architekten Weber+Pett. Unsere Messe-Tischlerei hat sich Anfang des Jahres ganz klassisch auf die Ausschreibung beworben und überzeugt. Der Zuschlag ging an die Kollegen und der erste Schritt führte Bernd Katzwinkel und sein Team in die theoretische Planung. Natürlich wurde jedes Projekt und jede Zeichnung freigegeben, bevor die praktische Arbeit daran begann. Bereits einen Monat später fiel der Startschuss und die Kollegen sind seitdem mal mehr und mal weniger intensiv mit dem Mobiliar für unsere neue moderne Messe-Location beschäftigt und fiebern gemeinsam mit der restlichen Messe-Familie dem großen Eröffnungstag entgegen.

Copyright: Messe Düsseldorf, C. Tillmann

Angefangen von zwei Infothekenanlagen, die eine Gesamtlänge von rund dreizehneinhalb Metern messen, sowie zwei etwa elfeinhalb Meter lange Kassenanlagen, zwei Garderobenanlagen und Teeküchen für den zukünftigen Hallenmeister und Elektriker, kam unseren Schreinern so gut wie alles auf den Tisch. Und auch die Designs könnten verschiedener kaum sein: von klassischen Dekoroberflächen in den Teeküchen bis zu beeindruckenden Kunststeinverkleidungen in den Kundenbereichen wird den Besuchern und Mitarbeitern alles geboten.

Hier gibt’s einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag unserer Schreinerei. Könnt ihr erraten, was hier gerade produziert wird?

Ihr hattet schon immer Spaß an handwerklicher Arbeit und seid jetzt auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2020? Dann schaut doch mal bei unserem Azubi-Quiz vorbei, vielleicht findet ihr dort genau den richtige Job für euch (PS: Das Berufsfeld Tischler ist bei den Ergebnissen natürlich dabei, denn auch in diesem Bereich suchen wir für 2020 noch Auszubildende 😉 )! Wer noch mehr über die Ausbildung zum Tischler bei der Messe Düsseldorf wissen will, erfährt hier noch einige Details aus dem Alltag eines Lehrlings.

Copyright Header Picture: Messe Düsseldorf, C. Tillmann

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Hinter den Kulissen: Die Veranstaltungselektrik der Messe Düsseldorf

Schon bald startet unsere große „Messe-Rallye“ 2019/2020, der wir dank unserer kompetenten Kollegen und eingespielten Abteilungen optimistisch entgegenblicken. Eines dieser Teams begleiten wir in den kommenden Wochen in unserer Reihe „Hinter den Kulissen“. Zum Auftakt der Abteilungsvorstellung Veranstaltungstechnik haben wir euch mit diesem Video bereits einen ersten Überblick gegeben, über all das, was zu den täglichen Aufgaben der breit aufgestellten Mannschaft gehört. Jetzt geht’s ins Detail und wir stellen euch die Kollegen vor, die beruflich im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom stehen: unsere Veranstaltungselektriker.

Elektrik ist nicht gleich Elektrik

Nun wird der aufmerksame Blog-Leser denken: Moment mal, aber es wurde doch schon einmal ein Elektriker hier auf dem Blog vorgestellt. Richtig! Vor einiger Zeit habt ihr bereits Sebastian Petzack, einen der Ansprechpartner für Energie- und Gebäudetechnik bei der Messe Düsseldorf, kennengelernt. Sein Berufsalltag sieht aber ganz anders aus, als der unserer Veranstaltungselektriker. Denn die sorgen beispielsweise dafür, dass den Ausstellern am Messestand alle technischen Leistungen rund um die Elektroversorgung zur Verfügung stehen. Um Licht ins Dunkel zu bringen und so die unterschiedlichen Aufgabenfelder genauer zu beleuchten, haben wir uns mit unseren Kollegen Sebastian Wojwod (links) und Sascha Seroka (rechts) getroffen. Die beiden Veranstaltungselektriker waren so freundlich, uns einen Einblick in ihren spannenden Berufsalltag zu geben und einige Fragen zu beantworten.

Einer der vielen Versorgungsschächte für Elektrik, Telefon und Wasser

Redaktion: Wie kam es dazu, dass Sie gerade Veranstaltungselektriker geworden sind? Welche drei Eigenschaften muss ein zukünftiges Teammitglied unbedingt mitbringen?

Vielleicht sollte man vorab erklären, wie die Aufteilung der Aufgabenbereiche bei uns Veranstaltungselektrikern aussieht: In der Regel sind zwei Kollegen zusammen für eine Halle zuständig. Diese werden je nach Aufwand der stattfindenden Messe durch zusätzliche Subunternehmen unterstützt. Wir beide haben ursprünglich für einen solchen Subunternehmer gearbeitet und sind so zu unseren Stellen als Veranstaltungselektriker bei der Messe Düsseldorf gekommen. Von Vorteil war da sicherlich auch, dass wir Teamfähigkeit sowie Belastbarkeit mitgebracht und in Stresssituationen einen vernünftigen Umgang mit Menschen gezeigt haben.

Kabel über Kabel …

Redaktion: Inwiefern unterscheiden sich die verschiedenen Messen aus Ihrer Perspektive? Hat eine Messe wie die K, auf der große Maschinen ausgestellt werden, andere Anforderungen an Ihre Arbeit als z. B. die der BEAUTY Düsseldorf?

Auf jeden Fall. Bei einer Maschinenmesse, wie der K, geht es um große Leistungen, bei denen der Kraftakt der Kabelverlegung in der Rüstphase viel größer ist. Außerdem ist das Know-how bei der K viel stärker gefragt, da Maschinen aus aller Welt angeliefert werden. Bei einer BEAUTY Düsseldorf oder MEDICA z. B. ist dafür die Ausstellerdichte höher. Das bedeutet, dass diese Messen betreuungsintensiver und störanfälliger sind. Bei einer MEDICA haben wir in der Halle 3 z. B. 380 Elektroverteiler im Einsatz.

Einer der unzähligen Versorgungsanschlüsse

Redaktion: Jeder hat zu Hause schon mal eine Lampe angebracht. Hier sind die Dimensionen aber etwas größer. Was war bisher der größte Anschluss, den Sie legen mussten?

Der größte Anschluss, den wir legen mussten, hatte eine Leistung und Stromstärke von 200 kW/400 A.

Keine Frage: „Wir schaffen es immer!”

Redaktion: Vom Tag der offenen Tür wissen wir bereits, dass während einer Laufzeit eine Messehalle unter anderem mit 380 Elektroverteilern und 550 Steckdosen ausgerüstet wird. Gibt es noch weitere spannende oder verblüffende Zahlen und Fakten, mit denen Sie uns überraschen können?

Die Statistiken haben wir nicht im Kopf, aber eine Sache beeindruckt uns immer wieder: Egal wie eng der Zeitraum für die Rüstphase der Elektroanschlüsse auch gelegt wird, wir schaffen es immer! ?

Ein paar Facts rund um unsere Veranstaltungselektrik zur MEDICA. (Klicken, um zu Vergrößern.)

Redaktion: Womit beschäftigen Sie sich, wenn gerade keine Messe ansteht?

In den kurzen Übergängen von Messe zu Messe und bei Nichtbesetzung einer Halle unterstützen sich die Veranstaltungselektriker natürlich gegenseitig. Zudem müssen unsere Elektroverteiler und unser gesamtes Installationsmaterial einmal im Jahr gewartet und instand gesetzt werden, inklusive der jährlichen Messungen nach DGUV 3 (Unfallverhütungsvorschrift) an den Verteilungen.

Redaktion: Welche lustige Geschichte erzählen Sie den neuen Kollegen als erstes? Worüber lachen Sie noch heute gerne gemeinsam im Team?

Wir hatten vor langer Zeit einen Kollegen mit einem sehr rheinischen Akzent in der Halle 5. Er sagte zu einem anderen Mitarbeiter, dass es eine Störung an Stand G25 (Rheinisch: Justav 25) geben würde. Dieser kam nach zehn Minuten wieder und sagte, er habe den Stand J25 einfach nicht finden können. Da lachen wir heute noch drüber.

Redaktion: Digitalisierung ist gerade in aller Munde. Berührt dieses Thema auch Ihren Bereich, also hat sich Ihr Job mit der Zeit verändert oder denken Sie, dass er sich zukünftig verändern wird? Wenn ja, inwiefern?

Da wir Smartphones und Tablets bekommen haben, wird viel mehr digital abgespeichert. Das hat natürlich einen positiven Effekt auf den Papierverbrauch. Nichtsdestotrotz ist noch Luft nach oben. Wir denken, dass wir gerade in unserem Elektrobereich noch digitaler werden können. Ein Beispiel: die digitale Zählererfassung zur Abrechnung des Kunden.

Wir haben Sebastian Wojwod und Sascha Seroka außerdem gefragt, welchen anderen Job sie sich bei der Messe vorstellen könnten. Beide waren sich einig: Sie fühlen sich in ihrer Position und in ihrem großartigen Team richtig aufgehoben und würden nicht tauschen wollen. Ideale Voraussetzung also für die „Messe-Rallye 2019/2020.

Sebastian Wojwod (l.) und Sascha Seroka (r.), Veranstaltungselektriker bei der Messe Düsseldorf

Bald geht’s übrigens schon weiter mit der Abteilungsvorstellung unserer Veranstaltungstechnik. Habt ihr schon eine Idee, welchen Bereich wir beim nächsten Teil unter die Lupe nehmen werden?

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Hinter den Kulissen: Unsere Abteilung Veranstaltungstechnik in knapp 60 Sekunden!

Es klingt wie ein Marathon, was da vor uns liegt: Ab Herbst 2019 veranstalten wir innerhalb von neun Monaten zahlreiche Messen wie die K, die MEDICA oder die boot. Das bedeutet, insgesamt 36.000 Aussteller wollen empfangen und optimal betreut werden, unsere Hallen müssen in kürzester Zeit für neue Maschinen, Boote, Stände und Exponate aufgerüstet werden und unzählige Besucher erwarten wie gewohnt einen Top-Service.

Bestens gerüstet für die „Messe-Rallye“ 2019/2020

Was nach einem gigantischen Kraftakt klingt, ist für unsere Kollegen von der Veranstaltungstechnik routinierter Alltag. Mit viel Engagement und Fleiß ziehen sie im Hintergrund jeder Veranstaltung wortwörtlich die Drahtseile und bereiten sich schon seit über einem Jahr mit Workshops sowie Instandhaltungsarbeiten auf die „Messe-Rallye“ 2019/2020 vor. Dabei decken sie ein breites Spektrum an Dienstleistungen ab und kümmern sich vom Konzeptionieren und Schreinern von Standmöbeln über das Drucken von Flyern, Geländeplänen und Schildern bis hin zur logistischen Planung und Vorbereitung um jedes noch so kleine Detail.

Was genau das bedeutet und wie genau die vielseitige Welt der Veranstaltungstechnik aussieht, haben wir für euch festgehalten als wir selbst kürzlich hinter die Kulissen der Abteilung geblickt haben. Film ab:

Ihr seht: Die Abteilung greift nicht nur auf professionelles und erfahrenes Personal, sondern auch auf eine ganze Reihe von maschinellen Helfern zurück. Zahlreiche Serviceleistungen und die interne Logistik wären beispielsweise nicht denkbar ohne unseren großen Fuhrpark. Externe Arbeitsmaschinen müssen dank unserer hauseigenen Ameisen, Stapler, Steiger, LKWs und Hebebühnen nur in Ausnahmefällen angemietet werden. Das sah früher noch ganz anders aus. Frank Schenk, Personaldisponent der Abteilung, erinnert sich z. B. noch an die 80er Jahre, als es nur zwei Leiterwagen für alle Abhängungen gab und erzählt von vielen besonderen Veranstaltungen mit jeweils eigenen Herausforderungen wie dem Davis-Cup von 1993 in Halle 17. Heute ist es dem Team von Abteilungsleiter Ian Hume sogar möglich, mithilfe der „Krankenhaus Werkstatt“, einer großen Radgreifanlage, die bis zu 24 Tonnen heben kann, 90 Prozent aller Reparaturen an den Fahrzeugen selbst durchzuführen.

„Heute schon gestaunt?“

Copyright: Messe Düsseldorf

Was die Veranstaltungstechnik alles genau umfasst, ist bis vor Kurzem übrigens nicht mal jedem Mitglied unserer Messe-Familie klar gewesen. Bei diesem großen Portfolio ist das aber auch kein Wunder! Deshalb gab die Abteilung im Mai allen Mitarbeitern der Messe Düsseldorf unter dem Motto „Heute schon gestaunt?“ einen Einblick in ihre abwechslungsreiche Arbeit rund um Hallenelektrik, Fuhrpark, Printcenter und Tischlerei. Hättet ihr gedacht, dass während einer Laufzeit eine einzige Messehalle unter anderem mit 380 Elektroverteilern und 550 Steckdosen von den Hallenelektrikern ausgerüstet wird? Oder, dass in unserem Printcenter noch täglich die erste Schneidemaschine der drupa 1986 im Einsatz ist?

Copyright: Messe Düsseldorf

Für Mutige und Schwindelfreie stand vor der Halle 17 sogar eine LKW-Hubarbeitsbühne bereit, die auf dem Außengelände für Bannerwerbung, Montage von Werbeflächen und Dachfahnen oder Reparaturen an den Hallenaußenfassaden eingesetzt wird. Der Mut hat sich ausgezahlt, denn die Aussicht aus einer Höhe von gut 26 Metern ist einmalig.

Abteilungsleiter Ian Hume schätzt an solchen Tagen der offenen Tür vor allem die Tatsache, dass sie das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Aufgabenbereiche fördern und durch Fragen, Feedback und Anregungen dabei helfen, den Service zu optimieren.

Jetzt habt ihr schon mal einen ersten Überblick über unsere Veranstaltungstechnik erhalten. Aber das ist nur der Auftakt, denn wir werden in den nächsten Wochen den einzelnen Aufgabenbereichen der Veranstaltungstechnik je einen Blogbeitrag widmen und sie euch so im Detail vorstellen.

Freut euch also auf viele spannende Einblicke! ☺

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